Wir müssen achtsam sein


 
 
Am Samstag ist endlich soweit. Nach fast sechs Monaten kehren wir an dem Ort zurück wo wir zuletzt das 3:3 gegen Borussia Dortmund II sahen. Am Ende feierten wir unser Team, verabschiedeten die Mannschaft in die Kabine und wir verabschiedeten uns von den Freunden und Kumpels “bis zum nächsten Spiel”. Doch das sollte dann nicht mehr erfolgen, die Convid-19-Pandemie führte zum Lockdown, die Spiele wurden ab- und ausgesetzt (bis zum letztendlichen Abbruch der Regionalliga West Saison 2019/2020 am 20. Juni). Wochen der Frustration folgten, wo man nicht nur über sein eigenes eingschränktes Leben nachdenken musste sondern auch wie es mit unserer Alemannia weitergeht. Ohne Einnahmen und laufenden Kosten musste man durch die Pandemie kommen. Und die Alemannia schaffte es so gut es eben ging.  Am vergangenen Montag war der Trainingsauftakt zur neuen Saison 2020/2021, wo aber dort schon vieles anders als wir es bisher kannten. Denn noch waren Zuschauer ausgeschlossen. Aber die Alemannia ist wieder da – und die Corona-Pandemie ist nicht weg.
 

Dieses Video ansehen auf YouTube.
Hinweis: Erst mit dem Klick auf Play Button wirst du mit YouTube verbunden. Unabhängig ob du dort ein Konto hast, speichert YouTube ein Cookie auf deinem Computer / mobile Device und sammelt Daten zum Besuch des Videos.

Letztes Heimspiel am 01.02.2020 gegen BVB II (3:3)

 
Unsere Alemannia kann, im Gegensatz zu den höheren Ligen, nicht ohne Einnahmen überleben. Geisterspiele sind ausgeschlossen, und ohne Fans ist es eben nicht das was man will. Das sehen auch alle andere Ligen so, und der DFB hat nun einen Leitfaden herausgegeben der es wieder möglich machen soll unter strikten Auflagen das Fans wieder im Stadion sein dürfen. Dieser Leitfaden dürfte auch den einzelnen Landesverbänden als Handhabung dienen wie es in den diversen unteren Ligen weitergehen kann. Darüber gibt und gab es schon kontroverse Diskussionen, die Ultras sind dagegen und fühlen sich nicht nur eingeschränkt sondern auch verfolgt (anhand der personalisierten Tickets). Das Credo lautet in diesen Kreisen “alle ins Stadion oder keiner”. Die normalen Fans hingegen lechzten danach wieder dort hin zu kommen wo man lange nicht mehr war. Aber um da hin zu kommen werden wir alle nicht nur zusammenhalten müssen denn wir müssen auch alle achtsam sein und die Regeln befolgen – so schwer das auch uns gefallen mag.
 

Das Bundesministerium für Gesundheit hat betont, dass die konsequente Einhaltung höchster Infektionsschutzstandards Grundvoraussetzung ist, um Fußballspiele mit Publikum wieder möglich zu machen. Eine (Teil-) Zulassung von Zuschauer*innen sollte immer abhängig vom regionalen Infektionsgeschehen sein. Außerdem sind die lokalen Konzepte der Klubs entscheidend, welche von den zuständigen Gesundheitsbehörden vor Ort freigegeben werden müssen.

 
Das fängt an über personalisierte Tickets, über “mögliches” eingeschränktes Zusammenstehen auf der Stehplatztribüne, eingeschränktes Sitzen auf den Tribünen, Abstand und Maskenschutz beim betreten und verlassen des Stadions, Einbahnstraßenverkehr und so weiter und so weiter. Vor allem werden wir sehr viel Geduld und Zeit mitbringen müssen. Das wird den einen oder anderen wahrscheinlich über kurz oder lang mächtig auf dem Zeiger gehen, aber auch die Alemannia macht das nicht aus reinem Spaß oder um uns zu ärgern. Sie muss ein entsprechendes Hygienekonzept vorlegen, vom Verband und Gesundheitsamt genehmigen lassen, die Bereiche entsprechend vorbereiten, Sitze abkleben, Auf- und Zugänge beschränken, dafür Sorgen das die Abstände eingehalten werden und genug Desinfektionsmittel vorhanden ist. Was das für einen Verein bedeutet können wir uns nicht vorstellen, was einerseits Personal bindet und andererseits logistischen Aufwand bedeutet. Zudem wird der Verein vor und während des Spiels streng kontrolliert werden.
 

Personalisierte Eintrittskarte

 
Und jetzt kommen wir Fans ins Spiel! Wir müssen, wie oben erwähnt achtsam sein, Aufpassen und Zusammenhalten. So schwer es uns auch fällt, aber verhaltet euch entsprechend der Regeln mit Maskenschutz, Abstandsschutz und die Regeln. Denn wenn wir das nicht tun, wird der Tivoli im schlimmsten Fall wieder geschlossen und wir stehen draußen. Und nicht nur das, der finanzielle Schaden den die Alemannia dadurch erlangt ist hoch. Und das wollen wir doch nicht wirklich oder? Auch wenn manche die ganzen Maßnahmen als Quatsch abtun, sollten wir dankbar sein das wir wieder in einer solchen komfortablen Lage sind und die Lockerungen es soweit erlauben das Fans wieder ins Stadion dürfen. Wie das aussehen wird können wir im kleinsten schon mal beim Testspiel am Samstag gegen Westfalia Herne sehen. Hier durften im ersten Schritt 300 Tickets verkauft werden, unter Angabe vom Namen und ausgefüllten DSGVO-Einwilligungserklärung (zur Rückverfolgbarkeit im Falle eines Falles). Der Zugang erfolgt über den Eingang zum Fanshop zur Osttribüne, wo die Blöcke O3 und O4 geöffnet sein werden. Wichtig – Der Einlass erfolgt nur für namentlich erfasste Kartenbesitzer, bei unterschriebener Einwilligung und mit Mund- und Nasenschutz. Lasst uns alle das bestmögliche draus machen, nicht nur beim Testspiel sondern auch dann wenn die Liga wieder losgeht.
 
Ich freue mich jedenfalls tierisch auf Samstag – endlich wieder unsere Jungs sehen! 🖤💛
 
 
 
 

Schreibe einen Kommentar

dreizehn + 15 =