Volle Punktausbeute nach Heimsieg

Volle Punktausbeute nach Heimsieg

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Das erste Heimspiel der Alemannia in der neuen Saison 2014/2015 in der Regionalliga West, Freitagabend, Flutlichtspiel, 8.900 Zuschauer, Stimmung wie zur zweiten Liga und ein hart erabeiterer 3:1 Sieg gegen Aufsteiger FC Hennef 05. Es kribbelte ja doch schon wieder über die ganze Woche, die Vorfreude auf das erste Heimspiel war groß. Nach dem Auswärtssieg in Wattenscheid (1:0) sollte nun mit dem Heimsieg die Tabellenspitze (vorrübergehend) erobert werden. Das man die Partie auf einen Freitagabend verlegte, sollte sich als Volltreffer erweisen. Zweitliga Atmosphäre wie zu besten Zeiten, und die verschiedenen Fanklubs stehen nun wieder zusammen hinter dem Tor und supporten. Das sieht wieder aus wie eine Einheit – Bravo :-)

 

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Das Alemannia das Spiel gewinnen würde, wer zweifelte im Vorfeld daran? Kaum einer. Nach der Vorbereitung und dem Sieg in Wattenscheid war eigentlich nur die Höhe gegen Aufsteiger FC Hennef 05 entscheidend. Pünktlich zum Anpfiff goss es über dem Tivoli wie aus Kübeln, der Öcher Sommer in seiner reinsten Form. So begannen auch die schwarzgelben und schnürten den Aufsteiger aus der Mittelrheinliga am eigenen Sechszehner fest. Ein Abseitstor, ein Schuss von Fabian Graudenz der Zentimenter am Pfosten vorbeiging. Das sah schon gut aus. Doch dann gab es einen Freistoss für den Gast, der sich nun auch mal in die gegnerische Hälfte traute.

 

Hennef´s Günther fand die Lücke im linken Aachener Toreck und traf zum 0:1
Tobias Günther fand die Lücke im linken Aachener Toreck und traf zum 0:1

 

Der erste Versuch durch Tobias Günther endete in der Alemannia Mauer, doch der Nachschuss saß dann im linken unteren Toreck zum überraschenden 0:1. Das hatte nun wirklich keiner erwartet, und wäre Keeper Freddy Löhe nicht auf der Hut gewesen mit einer Glanzparade, hätte es bereits eine Minute später sogar 0:2 stehen können. Die schwarzgelben waren nun doch etwas von der Rolle und es brauchte einige Minuten bis man sich durchgeschüttelt hatte. Der Außenseiter hatte nun viel Zeit, verzögerte geschickt und setzte fortan auf die Karte “auf die Knochen”. So wurde es im Verlauf immer ruppiger auf dem Platz. Allerdings schenkten sich beide nichts, denn irgendwann zeigten auch unsere Mannen das sie auch auf die Knochen gehen können. Leidtragender war Tim Jerat, der bei einer solchen Aktion gegen die Bande prallte und später verletzt ausschied.

 

Immer auf die Knochen - Hennef probierte es so
Immer auf die Knochen – Hennef probierte es so

 

Bei Alemannia war nun viel Stückwerk, die Pässe nach vorne basierten auf Zufall und hinten wurde der Ball einfach nach vorne “gepöllt”. Da gab es schon einiges “raunen” von den Rängen. Aber wenn es spielerisch nicht geht muss es über dem Kampf gehen. Nachdem sich Duspara in den Hennefer Strafraum reinkämpfte zog Andreas Moog alle Register um ihn zu stoppen. Halten, Ziehen und endlich lag er auf dem Boden. Für diese Aktion bekam Moog die gelbe Karte, und Alemannia den fälligen Strafstoss. Aimen Demai ließ sich kurz vor der Pause diese Chance nicht entgehen und schoss sicher ins linke untere Eck zum 1:1 ein. Die erste Halbzeit war aus Sicht der Öcher äußerst Bescheiden mit einem guten Ausgang. Der Aufsteiger aus Hennef hingegen hatte mehr erreicht als gedacht.

 

Kapitän Aimen Demai trifft vom Punkt zum 1:1
Kapitän Aimen Demai trifft vom Punkt zum 1:1

 

Zur zweiten Halbzeit musste das Spiel besser werden, und sollte es dann auch. Keine zwei Minuten gespielt hatte Kevin Behrens, nach schöner Vorarbeit von Rafael Garcia, die Gelegenheit zum 2:1. Doch Rene Monjeamb siegte im Duell und parierte den Ball ab, so wie auch die anderen guten Chancen durch Fabian Graudenz, Timo Lünenbach und wiederum Kevin Behrens. Rene Monjeamb parierte mustergültig und lenkte die Bälle reihenweise an Pfosten oder Latte vorbei. Nun stand auch noch der Welttorhüter im Hennefer Tor, oder war es doch vielleicht die Unzulänglichkeit der Alemannen? Mit dem Druck nahm auch der Support von den Rängen zu, und der Tivoli bebte sich langsam wieder an alte Zweitliga Zeiten heran. Man musste nur kurz durchatmen als Martin Notz freistehend über das Alemannia Tor schoss. Das was Alemannia lange Zeit fehlte hat man jetzt wieder für sich gepachtet – das Glück! Nach einem Freistoß durch Aimen Demai kam Marcus Hoffmann zum Kopfball, und der Ball senkte sich als Bogenlampe ins lange Eck zum 2:1 (72.). Hier sah Hennef´s Schlussmann allerdings sehr alt aus, bei seinen Hüpf- und Wegschießbemühungen und der Ball dennoch im Netz lag.

 

Er war´s ganz alleine - Marcus Hoffmann mit dem 2:1
Er war´s ganz alleine – Marcus Hoffmann mit dem 2:1

 

Nach einer kleinen Chance für den Aufsteiger gab es dann nur noch Einbahnstraßenfussball. Mit den Fans im Rücken ging es nun im großen Lauf Richtung Südtribüne. Der Gast wurde nun eingeschnürt, nur verpacken ließ er sich noch nicht. Nach einer Ecke scheiterte der eingewechselte Sahin Dagistan noch an Rene Monjeamb, kurz danach musste Tobias Günther auf der Torlinie den Kopfball von Marcus Hoffmann egalisieren (75.). Dann dezimierte sich der Gast auch noch selbst als Andreas Moog, bereits verwarnt beim Elfmeter, Rafael Garcia beim Gegenangriff von den Beinen holte. Die Folge war die berechtigte Ampelkarte.

 

Sahin Dagistan mit seinem ersten Tor für die Alemannia - 3:1
Sahin Dagistan mit seinem ersten Tor für die Alemannia – 3:1

 

Drei Minuten später aber war dann die Entscheidung gefallen, nach einer Ecke köpfte unser Neuzugang Sahin Dagistan zum 3:1 ein. Der Tivoli war nun ein Tollhaus, und der Wiederstand des kecken Aufsteigers gebrochen. Das fand auch ein “Flitzer” ganz gut und lief freudestrahlend über den Rasen und lieferte sich ein Laufduell mit dem Ordnungspersonal. Sahin Dagistan hätte sogar noch das 4:1 erzielen können, aber Hennef´s Schlussmann vereitelte auch diese Chance. Nach dem Schlusspfiff feierte man den “Spitzenreiter” und 8.900 Zuschauer (ca. 50 Fans aus Hennef) gingen zufrieden nach Hause. Nun muss man zum Favoriten Rot Weiß Essen reisen, und da bedarf es dann doch etwas mehr als heute gegen den FC Hennef. Auch wenn unter dem Strich der Sieg absolut verdient war, gerade die erste Halbzeit hat gezeigt das noch viel Potenzial im spielerischen nach oben vorhanden ist. Aber mit der maximalen sechs Punkte Ausbeute nach zwei Spielen darf man nur bedingt meckern :-)

 

Bilder vom Spiel gegen den FC Hennef 05:

 

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