Testspielsieg – Alemannia siegt 5:1 beim FC Roetgen

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Im ersten Testspiel der neuen Saison 2015/2016 gewann die Alemannia gegen den FC 13 Roetgen mit 5:1. In einem eher zähen Spiel erzielten Fabian Graudenz, Peter Hackenberg, Maciej Zieba, Shpend Hasani und Florian Rüter die Tore für die Alemannia. Das „Tor des Tages“ erzielte allerdings der Kreisligist, als Alexander Keller in der 42. Minute Alemannia Keeper Philip Sprint mit einem Lupfer aus 15m ins lange Eck zum zwischenzeitlichen 1:3 überwand.

 

Nach 13 harten Trainingseinheiten in der letzten Woche stand am Samstagnachmittag das erste Testspiel für unsere „Men in Black“ an. Gegen den Kreisligisten aus der Gruppe A spielte man zum ersten Mal in der Geschichte, obwohl dieser eigentlich direkt „vor der Haustür“ liegt und zudem der Kooperationspartner der Alemannia Jugend ist. Am frühen Morgen noch schickte Coach Christian Benbennek seine Spieler zur letzten Einheit auf dem Kunstrasenplatz, ab kommenden Dienstag kommt man dann wieder im Genuss auf dem Trainingsplatz Sevilla zu trainieren.

 

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Apropos Kunstrasenplatz, diesen gab es auch beim FC Roetgen. Im Gegensatz zu dem Kunstrasen aus dem Tivoli Parkhaus sah dieser aus wie ein Teppich. Und mancher Zuschauer merkte zunächst gar nicht das es kein Rasen war auf dem die 22 Protagonisten den Ball hinterherliefen. Rund 800 Zuschauer waren zugegen bei dem doch eher familiären Duell der beiden Vereine. Mit Tom Moosmayer, zuletzt in Diensten der Alemannia II, war auch der spätere Torschütze Alexander Keller ein Ex-Alemannia dabei. Bei der Alemannia gab es im Tor einen Wechsel. Statt Frederic Löhe, der wegen kleineren Blessuren geschont wurde, stand Neuzugang Philip Sprint im Alemannia Tor. Desweiteren pausierten Jannik Löhden (Bänderverletzung), Dominik Ernst, Viktor Maier, Dennis mit kleineren Blessuren und Sahin Dagistan der mit einer alten Knieverletzung wieder Probleme hat. Mit Philip Sprint, Jeromé Propheter, David Vrzogic, Phillip Gödde und Nils Winter begannen standen fünf Neuzugänge in der Startelf. Später kamen noch Florian Rüter, Felix Korb, Shepard Hasani per Einwechselung hinzu.

 

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Erwartungsgemäß machten die schwarzgelben von Beginn an Druck und ließen keinen Zweifel aufkommen wer hier der Herr im Haus war. Der Ball rollte flüssig durch die Reihen und vor allem immer wieder auf die Außenpositionen, genauso wie Christian Benbennek es taktisch vorgegeben hatte. Alemannia spielte sich schnell Chancen heraus, die aber in erster Linie durch Roetgens Neuzugang im Tor Mark Hilgers (kam vom VfL Vichttal) hervorragend pariert wurden. Hier zeigten sich die Mannen um Christian Benbennek nicht entschlossen genug das Tor zu erzwingen. Nach rund zwanzig Minuten, und immer noch torlos, ging unser neuer Coach schon etwas säuerlich auf und ab an der Seitenlinie. Der FC Roetgen hingegegen verstand es allerdings gut hinten „dicht“ zu machen und den eigenen Kasten mit Mann und Maus zu verteidigen. Offensive Aktionen waren selten.

 

Nach 26 Minuten fiel das 0:1 durch Fabian Graudenz
Nach 26 Minuten fiel das 0:1 durch Fabian Graudenz

 

Nach rund einer halben Stunde war der Bann dann doch gebrochen. Über Philipp Gödde und Taku Ito kam der Ball zu Alemannia´s besten Torschützen der abgelaufen Saison Fabian Graudenz, der im Nachsetzen dann die Lücke vor dem Tor fand und zum 0:1 vollendete. Zwei Minuten später war es dann Peter Hackenberg, der nach einer Ecke von David Vrzogic zum 0:2 einköpfte. Nun schien der Bann gebrochen zu sein, so schien es. Wiederum kurze Zeit später vollendete Maciej Zieba mit einem trockenen Flachschuss zum 0:3. Das Tor des Tages sollte aber dem FC Roetgen vorbehalten sein. Kurz vor der Halbzeit setzte sich der FC im Mittelfeld durch, die aufgerückte Alemannia Abwehr kam nicht so recht hinterher, und Alexander Keller (spielte früher in der Alemannia Jugend) lupfte den Ball aus rund 15m über den verdutzten Alemannia Keeper Philip Sprint ins Tor zum 1:3. Das Tor wurde überschwänglich gefeiert wie ein Sieg, aber das hatte der FC sich auch wirklich redlich verdient.

 

An seinem Geburtstag düpiert - Alemannia Keeper Philip Sprint
An seinem Geburtstag düpiert – Alemannia Keeper Philip Sprint

 

Nach der Halbzeit liefen fünf neue Spieler auf (Florian Rüter, Tim Lünenbach, Shepard Hasani, Kris Thackray und Tobias Mohr) und mit Felix Korb kam der sechste nach einer Stunde Spielzeit hinzu. Bei der Alemannia machte sich nun das intensive Trainingsprogramm der vergangenen Woche bemerkbar, es lief nicht mehr allzu viel nach vorne zusammen. Auch der FC Roetgen hielt sich nun zumeist in der eignen Hälfte auf, deren Kräfte schwanden nun ebenfalls zusehends. Nach 73. Minuten musste dann ein Standard herhalten, wo Florian Rüter den Ball perfekt auf dem Kopf von Shepard Hasani servierte der per Kopf den Ball ins lange Eck zum 1:4 beförderte. Florian Rüter machte in der 81. Minute mit seinem ersten Treffer dann das 5:1 perfekt, als er den Nachschuss verwertete. Zuvor scheiterte Fabian Graudenz am Außenpfosten. Nach dem Abpfiff waren dann die Autogrammjäger und Fotografen die schnellsten auf dem Platz, und die „Men in Black“ stellten sich geduldig zur Verfügung wie auch einige Spieler vom FC Roetgen. Zur Belohnung gab es vom Alemannia Trainerstab zwei Tage frei.

 

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Insgesamt war es ein eher zäher Auftritt unserer Alemannia, aber man sollte bedenken es war das erste Spiel nach einer intensiven Vorbereitung der letzten Woche. Schön zu sehen war die taktische Ausrichtung, vor allem das Flügelspiel. Interessant war das man gegen stark defensiv spielenden Gegner doch erheblich Mühe hatte. Statt selbst das Tor zu erzielen wurde der vielleicht bessere positionierte Mitspieler gesucht. Florian Rüter gefiel sehr gut, Phillip Gödde vorne im Sturm hingegen wirkte noch etwas „fremd“. Aimen Demai scheint wirkklich fit zu sein, da war auch keine Grätsche zu schade. Der neue LV aus Dresden, David Vrzogic, zeigte das er eine gute Verstärkung der Alemannia ist, Jerome Propheter agierte noch etwas zögerlich im Abwehrverbund. Peter Hackenberg war eindeutig der Kommandeur auf dem Feld, lautstark wies er seine Vorder- und Nebenleute an. Taku Ito ist weiterhin ein Wirbelwind, aber er muss einfach mal schießen und weniger „denken“. Shepard Hasani ist ein richtiges Kopfball Ungeheuer, trotz seiner Größe ist seine Sprungkraft enorm. Kris Thackray ackerte solide auf der rechten Seite, Felix Korb zeigte gute Ansätze. Keeper Philip Sprint hatte wenig zutun, ihn dürfte am meisten ärgern das er mit einem Lupfer düpiert wurde.

 

Mit dem Ergebnis bin ich natürlich sehr zufrieden. Fußballerisch war das von unserer Seite nicht so spektakulär, aber gegen ein vier Klassen besseres Team, haben wir natürlich verstärkt auf die Defensive gesetzt
FC 13 Roetgen Coach Frank Küntzeler

 

 

Wir haben eine richtig gute Trainingswoche hinter uns. Meine Mannschaft hat in der ersten Halbzeit viel Spielfreude gezeigt. Leider kam nach der Pause ein kleiner Bruch. Wir konnten nicht mehr das abrufen, was wir uns vorgenommen hatten. Dennoch bin ich mit der ersten Woche sehr zufrieden
Alemannia Coach Christian Benbennek

 

 

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Bastian Müller mit Physiotherapeut Alexander Oedekoven

 

 

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Shepard Hasani – Neuzugang aus der U19 Alemannia als Kopfballungeheuer

 

 

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FC 13 Roetgen Coach Markus Küntzeler konnte zufrieden sein

 

 

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Tom Moosmayer nach dem Spiel (rechts)

 

 

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Nicht Fotos machen lassen – auch selber machen

 

 

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Nils Winter mit einem Fan im Arm (hatte sich einfach ins Bild gestellt!) :)

 

 

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Abwehrspieler Jerry Beyer vom FC 13 Roetgen (mitte)

 

 

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Der Stadionsprecher vom FC 13 Roetgen

 

 

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Aimen Demai zeigte spielfreude und Einsatz – 100% fit

 

 

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Peter Hackenberg – Lautstark

 

 

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Neuzugang Nils Winter zeigte ein gutes Spiel auf der rechten Seite

 

 

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Nach zwanzig Minuten war Alemannia Coach Christian Benbennek etwas ernst

 

 

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FC Roetgen Keeper Mark Hilgers zeigte ein starkes Spiel

 

 

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Peter Hackenberg mit dem 0:2 per Kopf – Sein ersten Tor in seiner zweijährigen Vereinszugehörigkeit

 

 

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Alles wird notiert – Co-Trainer Uwe Fecht

 

 

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Fabian Graudenz war der erste Torschütze

 

 

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Der Alemannia Mannschaftsbus
Der Alemannia Mannschaftsbus

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