Stürmische Saisoneröffnung der Alemannia

Stürmische Saisoneröffnung der Alemannia

 
Der Wetter-Gott meinte es am Samstag nicht gut. Sturmtief „Zeljko“ brauste durch den Westen und brachte manche Veranstaltung in NRW zur Absage. Bei der Alemannia stand die Saisoneröffnung ebenfalls auf der Kippe, viele Aktionen und Attraktionen mussten eingepackt gelassen werden. Das nötige wurde am und im Stadionumlauf aufgebaut, die großen Hüpfburgen und sonstige Attraktionen dagegen blieben weg. Trotzdem konnte man sich am Ende zufrieden zeigen, die Autogrammstunde im Stadionumlauf war wie immer sehr gut besucht, der Alemannia Fanshop und die Fankneipe Klömpchensklub hatten ebenfalls regen Zulauf.

 

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Bis teilweise zur CHIO-Brücke rauf standen die Fans an zur Autogrammstunde

 

Um 14 Uhr sollte die Saisoneröffnung auf dem Vorplatz starten und durch Stadionsprecher Robert Moonen moderiert werden. Die Bühne stand nun aus besagten Gründen allerdings am Eingang Süd-Ost, so dass die wartenden Fans (für die Autogrammstunde) auf der anderen Seite Nord-Ost natürlich nichts mitbekamen. Der Start der Autogrammstunde verzögerte sich um nahezu 20 Minuten, da der neue Alemannia Bus mit der Mannschaft ebenfalls verspätet eintraf. Ein paar Fans waren zumindest zugegen als der Bus vor dem Eingang neben dem Zugang Fanshop/Klömpchensklub hielt und die Mannschaft begrüßte, die sich dann aufmachte im Stadionumlauf wo die Autogrammstunde dann endlich starten sollte. Die Warteschlange bewegte sich zuweilen bis zur CHIO-Brücke hinauf, das zeigt wieder einmal das Regen und Sturm den hartgesottenen Alemannia Fan nichts anhaben kann. Dennoch wäre bei schönem Wetter wahrscheinlich noch mehr los gewesen.

 

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Geduldig – freundlich – Ausdauernd

 

Sahin Dagistan, Phillip Sprint, Jannik Löhden und Jeromé Propheter
Sahin Dagistan, Phillip Sprint, Jannik Löhden und Jeromé Propheter

 

Einen Verbesserungsvorschlag hätte ich dennoch. Im kommenden Jahr könnte man die Mannschaft ja wieder mit dem Bus kommen lassen, der dann in der Nähe vor dem Eingang Fanshop/Klömpchensklub hält. Mittels Absperrgitter, wo die Fans für die Autogrammestunde auf beiden Seiten warten, könnten so einen Flur bilden durch den die Mannschaft quasi auf dem roten Teppich in den Stadionumlauf hinein geht zu ihrem Plätzen. An diesem Punkt startet dann auch die Autogrammstunde und würde dann im Eingang Nord-Ost enden. Also umgekehrte Richtung wie sonst. Ich denke dass die Spieler das auch so mögen würden und es ein ganz besonderes Flair hätte. Aber das ist nur meine Meinung wie ich es machen würde :-)

 

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Florian Rüter wurde “Opfer” seines Mannschaftskollegen

 

Die Spieler und das Trainerteam waren alle geduldig und erfüllten auch die ausgefallensten Autogrammwünsche und Fotosessions. Aber so zwei Spieler waren irgendwie etwas „missmutig“ drauf, was nicht nur mir aufgefallen ist. Untereinander scheinen die Spieler auch für jeden Schabernack zu haben zu sein, wie man auf dem obigen Bild sieht :-)

 

Mitunter wurde es "eng" im Gang
Mitunter wurde es “eng” im Gang

 

Von den ganzen Talks die es rund um die Saisoneröffnung gab habe ich leider nichts mitbekommen. Obwohl ich mit einer der ersten in der Warteschlange der Autogrammkartenjäger war, dauerte das ganze schon fast 1,5 Stunden ehe man durch war. Mein kleiner Neffe aus Oldenburg hatte sichtlich Spaß und war ein sehr geduldiger Autogrammjäger. Für ihn war es das erste Mal das er eine Saisoneröffnung miterlebt hat. Im Gegensatz zu früher bleiben die Eingangstore zu den Spielern offen so dass sich ein riesiger Pulk in dem Stadionumlauf hineinschob. Das war eigentlich in den letzten Jahren besser gelöst wo man nur Blockweise reinkam und entsprechend Platz und Zeit hatte. So war es doch ein wenig Geschiebe. Aber vielleicht wollte man die ganzen Leute auch nicht einfach im Regen stehen lassen, denn es schüttete ja mitunter aus Kübeln.

 

Alemannia Geschäftsführer Timo Skrzypski, den ich beim Imbiss "abfangen" konnte
Alemannia Geschäftsführer Timo Skrzypski, den ich beim Imbiss “abfangen” konnte

 

Um kurz nach 16 Uhr blieb noch ein wenig Zeit für ein wenig Stärkung an den geöffneten Kiosken, ehe das letzte Testspiel losging. Um 16:15 Uhr musste der Stadionumlauf geräumt sein, um dann mit den Tickets wieder reinzukommen. Um 16:30 Uhr kam man dann in das Stadion ehe die Mannschaft um 17 Uhr dann offiziell noch einmal vorgestellt wurde. Solange konnte man noch einmal im Fanshop gehen und schauen ob man nicht doch noch etwas vergessen hatte ;-)

 

Gleichzeitig mit der Saisoneröffnung wurde auch der neue Slogan „Alte neue Liebe“ präsentiert.

Das Bauchkribbeln und alte, fast verloren gegangene Gefühle kehrten zurück – wie in einer zwischenmenschlichen Beziehung.

Ein Leitspruch war deshalb schnell gefunden: „Alte Neue Liebe“! Die neue Kampagne soll „das Alte“ und „das Neue“ in Einklang bringen, ohne einen wertenden Vergleich zu ziehen.

„Alemannia hat eine unfassbar große Tradition, die immer gewahrt werden sollte. Deshalb war uns klar: Wir trauern der Tradition nicht hinterher, wir feiern sie und verbinden sie mit neuen, schönen Momenten.

 

Alemannia hat wieder einen eigenen Bus
Alemannia hat wieder einen eigenen Bus

 

 

 

Alemannia 2015/2016
Alemannia 2015/2016

 

 

Um 17 Uhr dann wurde die Mannschaft offiziell im Tivoli vorgestellt, ehe dann das Testspiel gegen Wormatia Worms angepfiffen wurde. Die Mannschaft der ersten Halbzeit gefiel sehr gut, mit druckvollem Spiel drückte man den Gast aus Worms weit in die eigene Hälfte und hatte das Zepter in der Hand. Die logische Folge war das 1:0 durch Neuzugang Jannik Löhden, der mit Zuhilfenahme des Innenpfostens den Ball über die Linie beförderte nach einer Ecke. Danach gab es noch weitere sehr gute Chancen durch Florian Rüter und Philip Gödde, die aber knapp scheiterten. Nach dem Wechsel, Aimen Demai kam für Jannik Löhden in die Partie und wechselte auf die 6er Position – Jeromé Propheter rückte von der 6er Position in die Abwehr, war ein kleiner Bruch im Spiel. Wormatia war nun präsenter auf dem Platz während die Alemannia nun ihrerseits nicht mehr richtig nach vorne kam. Trotzdem gab es noch zwei Mögichkeiten durch Philip Gödde (knapp neben den Pfosten) und Dennis Dowidat (Querlatte) um das Spiel zu entscheiden. Stattdessen kam Wormatia nach einer Ecke zum dahin verdienten Ausgleich, wenn auch Aimen Demai mit einem klassischen Eigentor am kurzen Eck dafür Pate stand. Letztendlich blieb es beim verdienten 1:1 zwischen den beiden Teams, und Chefcoach Christian Benbennek wird besonders aus der zweiten Halbzeit seine Lehren ziehen.

 

Aufstellung Alemannia 1. Halbzeit:
Löhe – Ernst, Hackenberg, Löhden, Vrzogic – Propheter, Staffeldt – B. Müller, Rüter, Graudenz – Gödde

 

Aufstellung Alemannia 2. Halbzeit:
Löhe – Mohr, Hackenberg, Propheter, Winter – Demai, Lünenbach – Ito, Maier, Dowidat – Hasani

 

 

 

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Al-Aix war wieder mit dabei für die kleinsten Alemannen

 

 

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Einige Fans aus Worms fanden den Weg nach Aachen

 

 

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Einlauf der Mannschaften

 

 

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Keeper Freddy Löhe höchst konzentriert

 

 

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Letzter Test der Alemannia in der Vorbereitung

 

 

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2.200 Fans bei stürmischen und regnerischen Wetter fanden den Weg ins Stadion

 

 

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Abklatschen vor dem Spiel

 

 

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Seitenwahl

 

 

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Jannik Löhden erzielte das 1:0

 

 

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15 Jahre Stolberger Tivoli Jonge – Glückwunsch

 

 

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Wer will ein Bier?

 

 

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Aimen Demai mit dem 1:1 – ins eigene Tor

 

 

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Tja – da guckte man

 

 

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Wechselspielchen

 

 

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Dennis Dowidat beim Freistoss

 

 

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Zeigt der Hacki dem Freddy da einen Vogel? Nein :-)

 

 

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Etwas enttäuscht über das Ergebnis

 

 

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Trotzdem gab es Applaus

 

 

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Nächste Woche in Ahlen zählt es

 
 

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Juvhel Tsoumou, ehemaliger Alemanne von 2011/2012, absolvierte sechs Spiele in schwarzgelb

 

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