Projekt U96 – Modellbau Tag 19 und 20

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Hallo liebe Freizeitkapitäne,
 
jetzt hat es tatsächlich acht Monate gedauert ehe ich wieder dazu gekommen bin am U-Boot weiter zu basteln. Die Hefte stapeln sich mittleweile in einem Karton und nun endlich fand ich wieder etwas Zeit. In meinem Urlaub konnte ich die Hefte 36-39 verbauen. Hier waren nun die ersten Holzleiszen für die erste Beplankung der U96.
 

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Ausgabe 36-39

 

Die unterschiedlichen Holzleisten, in der Länge 160mm bis 180mm, wurden nun an beginnend an der Rumpfunterseite und weiterführend an der Steuerbordseite aufgebracht. Die Leisten wurden auf Maß gekürzt und dann nacheinander verklebt. Die Schwierigkeit war aber an der Steuerbordseite das die Leisten nur schwer hielten. Klebten sie an der einen Seite fest standen sie an der anderen Seite “ab”. Da musste ich mich mittels kleinen Nägeln meiner Frau bedienen und so die Holzleisten fixieren. Das sah dann mitunter aus wie ein Stachelschwein :)

 

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Abwechselnd ging es nun über die Steuerbordseite zur Backbordseite. Für einen nicht geübten Bastler wie ich es einer bin, war das schon sehr aufwendig. Gerade Holzleisten verlegen war ja noch keine große Kunst, aber wenn die “Kurven” ins Spiel kamen dann wurde es doch recht fummelig.

 

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Das klappte mal mehr und mal weniger gut. Wenn ich bereits andere Bauberichte lese die schon eine ganze Ecke weiter sind als ich, dann lese ich auch das die Grundlage der Erstbeplankung schon akurat sein sollte. Kleinere Fehler wird man sicherlich mit Spachtel ausgleichen können, aber auch hier muss man schon was geübt sein um die Übergänge dann gut hinzubekommen. Am Ende des Tages war das Werk dann vollbracht. Und ja, da kann man wirklich wieder seine Lust dran verlieren bei dem gefummel :-)

 

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In Heft 39 war dann das erste Bauteil für den Dieselmaschienenraum und der Kommandozentrale enthalten. Während das eine Deckteil direkt verbaut wurde (KOmmandozentrale) kam das andere zur späteren Verwendung erst einmal weg (Dieselmachienenraum). Zuerst mussten die Spantenstege in den beiden Bereich entfernt werden. Das gestaltete sich zunächst nicht als einfach denn da fehlte mir eine gerade kleinerer Säge zu. Nach längeren Suchen fand ich dann in der hiesigen Küche ein Schneidemesser war mir für diese Aufgabe dienlich war.

 

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Nach dem heraustrennen der Spantenbögen war nun der Platz geschaffen um das ersten Decksboden der Kommandozentrale einzubauen. Das war auch einfacher als gedacht, es musste an den Ecken jeweils noch nachgeschliffen werden bis es dann so reinpasste wie es vorgesehen war.

 

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Nach dem ganzen Beplankungen war das diesmal wieder echt ein Highlight :-) Wie gut es nun sitzt werde ich wohl sehen wenn die ersten Plastikteile dort drin verbaut werden. Ich hoffe ich erlebe dann keine allzu große Überraschung.
 
Zum Schluss noch ein kleiner Abschlussfilm zu den Ausgaben 36-39.

 

 

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Weiter ging es nun mit den Ausgaben 40-43. Wobei ich erst mal nur bis Ausgabe 42 die Hefte verarbeitet habe. Warum, erfahrt ihr in diesem Bericht.
 

Ausgabe 40-42
Ausgabe 40-42

 

Weiter ging es mit der Erstbeplankung am Heckbereich und der Steuerbordseite. Auch hier wurden um die Plastikteile herum die Holzleisten angebracht.

 

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Wie ihr seht musste ich auch hier mit den Nägeln arbeiten. Im Nachhinein bin ich drauf gekommen das man dies auch mit Klebeband hätte fixieren können. Im weiteren Verlauf habe ich einfach beide Varianten benutzt, so wie es gerade passte und am einfachsten war. Je länger man es macht desto leichter geht es einem von der Hand. Allerdings sind die Kurvenschnitte immer noch nicht so mein Ding. Nunja irgendwann waren die Holzleisten dann soweit verbaut wie in der Bauanleitung beschrieben.
 
Nun kamen aus Heft 41 die beiden Verstärkungsteile mit den Flutschlitzen im vorderen Rumpfbereich dran. Nachdem diese aus dem Holzrahmen vorsichtig entfernt wurden mussten die kleinen Holzstückchen in den Flutschlitzen noch entfernt und entgratet werden.

 

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An der Steuerbordseite wurde nun die beiden Verstärkungsteile angebracht und verleimt. Dabei ragte vorne eine kleine Nut über die danach mittels einer Feile und Schleifpapier entfernt wurde. Wie ihr vieleicht auf dem Foto seht habe ich die hintere Innensektion schwarz bemalt. Das geschieht laut Bauanleitung etwas später, aber diese Arbeit habe ich nun bereits jetzt gemacht. Ebenso wie am Heckbereich, wo die beiden anderen Verstärkungsteile mit den Flutschlitzen im hinteren Rumpfbereich angebracht wurden, habe ich dies bereits schwarz bemalt.

 

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Da ich mich ja entschlossen habe nicht alle Flutschlitze zu öffnen sollte trotzdem da wo sie offen waren nicht die dahinter liegenden Spanten zum Vorschein kommen. Im hinteren Rumpfbereich war das leider Fall so das ich hier nachträcglich nochmal eine Aussparung in den Querspant eingefügt habe.

 

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Am Ende wurden auch hier beide Seiten verleimt und angebracht. Mit kleineren Spannzangen wurden die beiden Veerstärkungen fixiert.

 

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Dahinter wurden dann die letzten Holzleisten angebracht die damit die erste Beplankung des Bootes vollendeten.

 

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Nachdem die erste Beplankung drauf ist musste nun das gesamte U-Boot geschliffen werden, damit die Klebereste und kleineren Unebenheiten glatt werden. Dies dient zur Vorbereitung auf die nun kommende zweite Beplankung. Dies geschieht mit Heft 42 wo ich aktuell noch dran bin. Mit den restlichen Holzleisten wird nun das gesamte U-Boot noch einmal mit Holzleisten bestückt. Das wird eine besondere Herausforderung, da zum einen an manchen Stellen gar kein Platz mehr ist (Übergang Holz zu Plastik) und an anderen Stellen es doch extrem aussieht was man noch draufpacken könnte. Ich habe mir für die ganz dünnen Stellen weitere dünnere Holzleisten aus dem hiesigen Modellbauladen besorgt. Mal sehen wo ich sei einsetzen kann.

 

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Bevor ich allerdings losgelegt habe, wurde von mir bereits das Oberdeck komplett schwarz bemalt. Auch dieses sollte in einer späteren Ausgabe geschehen, auch hier habe ich mich entschlossen dies bereits jetzt anzugehen. Die schwarze Farbe soll später die nötige Tiefe verleihen wenn man durch die Flutschlitze in das U-Boot hineinsehen kann.

 

Zum Schluss noch ein kleines Video über die Arbeiten von Heft 40-42.

 

 

 

 

 

 

 

 

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