Projekt U96 – Modellbau Tag 18

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Ja guten Tach liebe Freizeitkapitäne und Mitleser,
 
es sind wieder einmal Wochen ins Land gezogen wo ich dazu komme über die neusten Fortschritte zu berichten. Der Nachwuchs ist noch nicht auf der Welt, aber die zurückliegenden Wochen waren nicht langweilig. Nun ist alles vorbereitet, und ehe es richtig losgeht hab ich nochmal eifrig an der U96 gebastelt mit den Ausgaben 32-35.
 
Zuvor hab ich eine für mich schmerzliche Entscheidung getroffen. Die Beleuchtung die an der U96 als nachträglicher Bau vorgesehen war habe ich begraben. Wenn man nicht weiß wie und wie man es am besten angeht ist das bei so einem Modell später warscheinlich tödlich. Nachdem der Rumpf unten verbaut war war die Überlegung wie ich dort ein Loch gebohrt bekomme um die Stromzufuhr zu gewährleisten. Da es überhaut eng war und ich mit der Verkabelung auch nicht so im reinen kam, reifte der Entschluss mich davon zu verabschieden. Es ist vielleicht mal später bei einem anderen Modell eine Option, aber jetzt? Nachher sitzt und passt es nicht am Rumpf, dann ist die Optik zerstört und ich ärgere mich schwarz. Genauso wie ich mich mit dem Öffnen der Flutschlitze anders entschieden habe, sehe ich mittlerweile ein das es für mich besser ist die U96 so zu bauen wie es seitens Hachette gedacht war. Spielereien dieser Art sind doch nur was für einen wenn man mehr Erfahrung hat.

 

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Ausgaben 32 – 35

 

Ausgabe 32:
In dieser Ausgabe waren weitere 30 Leisten in den Maßen 1x3x248mm, um die Beplankung im oberen Bereich des Rumpfes zu vollenden. Wie zuvor auf der einen Seite musste das selbe nun auf der anderen Seite verbaut werden. Die Leisten wurden entsprechend gekürzt und angepasst mittels eines Cutters und dann verleimt eingefügt. Wieder ging die Arbeit leicht von der Hand, Schwierigkeiten gab es bei den Leisten die keilförmig zugeschnitten werden mussten. Exakt hab ich das nicht so hinbekommen wie in der Bauanleitung beschrieben, dafür bin ich anscheinend doch ein “Greenhorn”. Zuletzt wurde der gesamte obere Rumpfbereich durchgeschliffen, damit Grat und Klebereste entfernt sind. Danach sah das ganze doch wieder schöner aus :-)
 
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Ausgabe 33:
In dieser Augabe gab es eine lasergeschnittene Holzplatte mit Längsträger für die Konstruktion der abnehmbaren Deckstruktur. Nachdem die Teile aus dem Rahmen entnommen waren wurde sie entgratet und beschriftet. Hinzu kamen nun die Teile aus den vorhergehenden Ausgaben 14, 15 und 16 die bislang separat gelagert wurden.
In den Einkerbungen der Mittelspanten kamen nun nach und nach die Querträger drauf. Hier musste drauf geachtet werden das einige Querträger nicht an dem Modell selbst festgeklebt werden. Was hab ich gemacht beim ersten? Schwam drüber! Danach wurden aus den Längsträgern, die auf der Holzplatte mitgeliefert wurden, eine Gruppierung vorgenommen. Diese wurden dann fest verklebt und ergaben einen ganz langen Längstträger. Dieses wurde nun auf der Deckstruktur in den Einkerbungen der zuvor verlegten Querträger eingefügt. Wieder durften diese nicht an dem Modell selbst festgeklebt werden. Denn die Deckstruktur sollte später wieder abnehmbar sein.

 

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Ausgabe 34:
Zum Weiterbau an der abnehmbaren Deckstruktur gab es wieder Längsträger und Verstärkungen auf einer Holzplatte. Mit einem Cutter wurden auch hier die einzelnen Teile herausgetrennt und danach entgratet und beschriftet. Aus jeweils zwei Längsträgern wurde ein Gesamtträger zusammengeklebt. Um dem ganzen weiter Stabilität zu geben kamen auch hier wieder kleinere Querstreben zum Einsatz.

 

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Ausgabe 35:
Weiter ging es mit Längsträgern und Querspanten für die abnehmbare Deckstruktur. Wieder wurden die einzelnen Teile markiert und herausgetrennt mit abschliessenden entgraten der Nahtstellen. Auch hier musste wieder peniebel drauf geachtet werden wo man die Längsträger festklebt. Zum Schluß kamen die kleinen Verstärkungen an den Längsträgern um dem Ganzen mehr Stabilität zu verleihen. Nachdem alles ausgerichtet, eingefügt und verklebt war musste die Deckstruktur noch angemalt werden schwarzmatt. Dazu bediente ich mich einer Acryl Sprühflasche mit RAL 9005. Im Nachhinein wäre es besser gewesen es doch zu steichen, denn danach musste es vier Tage in der Garage liegen bis die Farne ausgedunstet war!

 

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Mittlerweile hab ich schon die Ausgaben 36-39 verbaut, und fast die Krise bekommen! Denn nach der ersten Beplankung sollte später eine zweite erfolgen. Aber manche Stellen sind bereits so “plan” das eine zweite Beplankung keinen Sinn ergibt. Aber das ist eine andere Geschichte….wir lesen uns :-)

 

Zum Schluss noch ein Abschlussvideo der Arbeiten an den Ausgaben 32-35.

 

 

 

 

 

 

 

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