Es klingt ja alles wieder so unglaublich, aber im Tivoli ist wieder der Teufel los bei der Alemannia. Nach der Entlassung von Coach Stefan Vollmerhausen und die erteilte Freigabe bzw. Vertragsauflösung mit Sportdirektor Thomas Hengen kommen wieder Themen zu Tage wo man als Außenstehender nur den Kopf schütteln kann. Hatte man sich zuvor schon gefragt wo der Berater Peter Hermann, der die Alemannia Gremien ja in seiner Struktur weiter professionalisieren und durch sein Netzwerk Spieler und Sponsoren gewinnen sollte, abgeblieben ist fragte man sich auch was mit Aufsichtsratsmitglied Dr. Dirk Kall passiert ist? Einer der wenigen der auch über ein fundamentales Fachwissen im Fußballbereich verfügt. Bislang hat die Öffentlichkeit bzw. wir Fans keine Antwort darauf erhalten.
 
Nun ging am Freitag auch der Alemannia Verwaltungsrat in die Offensive und veröffentlichte ein Presse-Statement das eher nach einem Hilferuf klang. Denn obwohl Satzungsmäßig der Verwaltungsrat das Präsidium zu kontrollieren hat, blieben Infos nur spärlich oder ganz aus. Die Kommunikation stimmt nicht mehr in den Gremien von oben nach unten. Und das ist wieder im Hinblick auf die Vergangenheit sehr bedenklich. Auch wir Fans stehen im Regen und lesen nur von Mängeln aus der Zeitung oder durch ausplaudern interner Kommunikation. Angefangen mit der Spielerrevolte gegen Coach Vollmerhausen, wo Spieler, Sportdirektor, Gremien und Hauptsponsor allesamt eine eher unglückliche Figur abgegeben haben in der Art und Weise der Kommunikation nach draußen, geht es nun weiter mit der neuen Trainer/Sportdirektor Suche wo man sich wiederum fragt warum ein Mike Schleiden statt eines Dr. Dirk Kall involviert ist – so zumindest fragt es der Alemannia Verwaltungsrat in seiner Stellungnahme Richtung Alemannia Präsidium.
 




Ob wir hier auf Aufklärung hoffen dürfen, oder weiteres wie immer aus der Presse und Informanten erfahren bleibt nun abzuwarten. Ein schönes öffentliches Bild der Alemannia sieht anders aus, und die stets eingeforderte und auch kommunizierte Transparenz bleibt weiterhin aus. Gerade in der Pandemie Zeit wo Fans nahezu ausgeschlossen sind, weil Stadionbesuche nicht möglich sind und Treffen im Alemannia Fanhaus, Klömpchensklub etc. nicht möglich sind, fühlen einige sich hilflos dem Umstand ausgesetzt das es wieder arg knirscht im Alemannia Gebälk. Wir können nur weiter hoffen das bei den beteiligten Verantwortlichen die Einsicht einkehrt das man Hand in Hand im selben Boot sitzt. Und dieses Boot muss zusammen gesteuert werden und auch in die selbe Richtung. Wir rudern doch alle mit und in die selbe Richtung, das sollte doch das erklärte Ziel sein. Nichts und niemand steht höher als die Alemannia. Dieses gilt es zu beherzigen, und dieses sollten die Gremien auch vorleben. Warum das nicht so ist werden sie beantworten müssen, wenn im Juni die Wahlen anstehen. Bis dahin muss aber der Fokus einzig und allein bei der Alemannia liegen, und nicht auf Pöstchenjäger, Möchtegernkompetenz und persönliche Eitelkeiten.
 
Alemannia first – nur der TSV
 
 
PS: In meinem Videopodcast Folge 003 – Erschütterung der Macht habe ich darauf Bezug genommen. Falls ihr es nicht kennt dürft ihr da mal gerne reinhören.
 

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