Garnier geht – Fejzullahu kommt


 
 
Kurz nach dem Trainingsstart am 3. Januar gab es zwei kleine Paukenschläge am Tivoli. Zunächst teilte Robin Garnier dem Verein mit das er seinen Vertrag auflösen möchte, da er künftig parallel zum Fußball einer beruflichen Perspektive in seiner Heimat widmen möchte und näher an seiner Familie sein will. Dazu hatte er ein entsprechendes Angebot von Oberligist und Tabellenführer Eintracht Trier. Sportdirektor Thomas Hengen entsprach dem Wunsch von Robin Garnier mit den Worten: “Wir bedauern die Entscheidung, weil wir einen Leistungsträger verlieren, der immer mit Leidenschaft vorangegangen ist. Gerade in der heutigen von der Pandemie überschatteten Zeit ist es wichtig, sich neben dem Fußballsport ein zweites Standbein aufzubauen. Deshalb sind wir der Bitte des Spielers nachgekommen, künftig neben dem Beruf wieder in seiner Heimat für seinen Ausbildungsverein spielen zu können. Wir danken Robin für seinen Einsatz bei der Alemannia und wünschen ihm für den eingeschlagenen Weg alles Gute“. Robin kam vor zweieinhalb Jahren von den Stuttgarter Kickers zum Tivoli und absolvierte insgesamt 71 Spiele. Dabei erziele er sieben Tore.
 

Robin Garnier

 

Mir ist die Entscheidung nicht leicht gefallen, aber ich möchte die Chance zum Einstieg ins Berufsleben nutzen und in meine Heimat zurückkehren. Bei der Alemannia hatte ich die schönste Zeit meiner Laufbahn. Der Pokalsieg, das Spiel gegen Leverkusen vor ausverkauftem Haus und die fantastischen Fans werden immer in meiner Erinnerung bleiben

 
 
 
Innerhalb eines Tages stand schon dann schon die erste Neuverpflichtung fest, die unmittelbar nach seiner Vertragsauflösung beim 1. FC Saarbrücken am Aachener Tivoli einen neuen Vertrag unterzeichnete – Mergim Fejzullahu. “Fellu” spielte bereits von 2016 bis 2018 bei der Alemannia ehe er zum Drittligisten Eintracht Braunschweig wechselte. In 64 Einsätzen für die Alemannia gelangen ihm 25 Tore sowie 11 Vorlagen. Nach nur einer Saison wechselte er zum 1. FC Saarbrücken mit dem er in die 3. Liga aufstieg und dort aber nicht mehr zum Zug kam und blieb in der Hinrunde ohne Einsatz. “Wir freuen uns, mit Mergim einen technisch versierten und torgefährlichen Offensivspieler an die alte Wirkungsstätte zurückholen zu können. Mergim hat uns in den Gesprächen signalisiert, wie sehr er auf eine Rückkehr nach Aachen brennt” so Alemannia Sportdirektor Thomas Hengen.
 

Mergim Fejzullahu

 

Ich habe mich in Aachen sehr wohl gefühlt und die beste Zeit meiner Karriere verbracht. Als die Verantwortlichen mich kontaktiert haben, musste ich nicht lange überlegen. Ich freue mich auf die neue Aufgabe und möchte das Vertrauen in den nächsten Monaten zurückzahlen

 
 
Uns bleibt da nur zu sagen – alles Gute Robin Garnier, mach et jott und viel Erfolg bei deinen neuen Aufgaben in Trier, und herzlich Willkommen zurück am Tivoli Mergim 🖤💛
 
 
 
 

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