Frohe und besinnliche Weihnachtstage


 
 
Liebe Besucher und Fans der Alemannia,
 
wieder neigt sich ein Jahr dem Ende entgegen und es bleibt Zeit um zu reflektieren was in den vergangen Monaten passiert ist. Am Anfang des Jahres gab es die Aktion “Fit mit und für die Alemannia”. Ziel war es das Fans ihre Kilos schmelzen ließen, denn jedes abgenommene Kilo wurde von der actimonda krankenkasse mit 11,70 Euro unterstützt und kam der Alemannia Jugendarbeit zugute. Nach dem Einwiegen bat Alemannia Athletik Trainer Stefan Kniat drei Monate lang jeden Montag zum Fitness Training, am Ende schmolzen die Pfunde auf insgesamt 351 Kilo ab und 111 Fitness-Teilnehmer sorgten dafür das die Alemannia Jugendarbeit sich über 4.117 Euro Euro freuen konnte.
 
Am Ende einer guten Saison 2017/2018 unterlag man zum Saisonabschluss im Bitburger Pokalfinale dem Top Favoriten Viktoria Köln knapp mit 2:1. Damit verpasste man nicht nur die Qualifikation zum DFB-Pokal sondern auch eine zusätzliche Einnahme die man gut hätte gebrauchen können. Im Sommer gab es dann den abermaligen großen Umbruch und Coach Fuat Kilic musste quasi wieder bei null anfangen und eine neue Mannschaft formen. Als sich dies abzuzeichnen drohte fanden sich die Öcher Investörchen zusammen die dem entgegenwirken wollten. Jeder war aufgerufen das zu spenden was er konnte und wollte. Neben diesen Spenden gab es verschiedene Aktionen wo Geld eingesammelt wurde, wer erinnert sich nicht an die Nutella Gläser mit dem Alemannia Konterfei drauf? Nichts ließ man unversucht um Geld zu generieren. Am Ende kamen Spendengelder von insgesamt 50.000 Euro zusammen, damit sollte der Etat der Alemannia aufgestockt werden damit die Mannschaft zusammenbleibt. Leider reichte dieser Betrag am Ende doch nicht aus und man musste man sich doch wieder an neue Gesichter gewöhnen. Aber der Spendenaufruf zeigte zu was Alemannen fähig sind wenn sie gefragt sind.
 
Der Neuaufbau der Mannschaft war aber nun anders als in den vergangenen Jahren. Es konnten nun neben jungen Spielern auch erfahrene Spieler geholt werden. Das “finden” der neuen Mannschaft dauerte allerdings etwas länger als gedacht, ehe die Ergebnisse und der Tabellenstand stimmten. Es knirscht und quietscht nach wie vor etwas im Getriebe, ein Platz 9 zur Winterpause ist gut aber es war doch etwas mehr drin. Manchmal dauert es halt etwas länger bis etwas gutes entsteht. Im Winter sollen bereits die Weichen gestellt werden das die Mannschaft über die kommende Saison hinaus gehalten und entsprechend verstärkt werden kann. Dazu muss der finanziellen Spielraum allerdings vergrößert werden, dafür fand sich eine Gruppe “Fuat & Friends/Für Aachen” zusammen, die genau das ermöglichen will. Denn in einem Interview machte Coach Fuat Kilic klar das er nur noch bis Ablauf seines Vertrages Trainer in der Regionalliga sein will. Das heißt die Alemannia hat noch eine Saison Zeit um die Regionalliga zu verlassen.
 
Gute Nachrichten gab es im Sommer von der Theke. Die Alemannia ging als einer der ersten Vereine unter die Bierbrauer und braute das eigene Bier mit dem excellenten Namen Kaiserstädter. Das schlug direkt durch in die Kehle, denn das Bolton Bier schmeckt, ist süffig und kommt in einer handlichen Plöppflasche daher. Wer braucht da schon ein Bitburger? Alemannia Fans nicht mehr. Nun gibt es das Kaiserstädter nicht nur am Tivoli und im Klömpchenklub, man kann es nun auch in und um Aachen herum kaufen. Das Verbreitungsgebiet wird langsam immer größer.
 
Das wichtigste aber in diesem Jahr war – es gab keine kleinen oder großen Skandälchen. Richtig ungewohnt wenn man die letzten Jahre zurückblickt. Das neue Präsidium und der Aufsichtsrat arbeiten geräuschlos, es konnten neue Sponsoren gefunden werden oder bestehende verlängerten am Tivoli. Natürlich verlor man auch den ein und anderen Sponsor. Das Klinkenputzen ist mühselig als Regionalligist und noch lange nicht beendet, es herrscht halt doch noch viel Missmut und verlorenes Vertrauen aus der jüngeren Alemannia Geschichte. Wie man richtig anpackt zeigte uns Alemannia Geschäftsführer Martin vom Hofe, der nicht nur im wahrsten Sinne des Wortes fleißig an den Klinken rum putzt, sondern auch raus geht in die Firmen rund um Aachen. Das Format “Alemannia packt´s an” kommt sehr gut an. Mit Martin vom Hofe hat Alemannia nach langer Zeit auch wieder einen Geschäftsführer an Bord der nicht nur Fan-nah ist sondern auch die Sprache der Fans spricht. Man trifft ihn im Tivoli Umlauf vor dem Spiel, im Fan-Bus, oder bei Auswärtsspielen in der Fankurve. Wann hatten wir so jemanden zuletzt?
 
Haben wir noch Wünsche? Klar, ich Wünsche mir für das Jahr 2019 das tatsächlich die Mannschaft und das Team zusammenbleibt und vielleicht unser aller Traum mit dem Aufstieg in die 3. Liga in Erfüllung geht. Diese Saison zwar nicht, aber die nächste ganz bestimmt!” Raus aus der Schweineliga, egal wie. Hoffen wir dass das Jahr 2019 ein gutes Jahr wird für die Alemannia. Sie hätte es sich verdient.
 
In diesem Sinne, Danke Danke und Euch allen besinnliche Weihnachtstage ehe der Fußball-Wahnsinn wieder seinen Lauf nimmt.
 
 
 
 

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