Erinnerung an die Reinhold-Münzenberg-Kampfbahn


 

 

Wer kennt sie noch, die alte Münzenberg Kampfbahn?

 
 

Die Münzenberg Kampfbahn wurde benannt nach der Alemannia Legende Reinhold Münzenberg, hieß aber bis 1969 Poststadion. Ab 1970 wurde die Kampfbahn vorwiegend von den Alemannia Aachen Reservemannschaften genutzt (Alemannia U23 und Alemannia Jugend). Bis Ende 1990 wurde dort auf Asche gespielt ehe ein moderner Kunstrasen verlegt wurde. Die Kapazität umfasste einst knapp 2.000 Zuschauer, die sich rund um den Platz verteilten. Sitz- oder Stehplatz Tribünen gab es keine, man war als Zuschauer Wind und Wetter ausgesetzt. Die zweite Mannschaft der Alemannia U23 absolvierte hier ihre Heimspiele ehe man 2008 in den alten  Tivoli wechselte.
 
Im Jahr 2008 fand die Reinhold-Münzenberg-Kampfbahn dann ein jähes Ende, denn sie musste der neuen Infrastruktur rund um den Bau des neuen Tivoli weichen. So wurde die Heimstätte der Reservemannschaften und Jugend der Alemannia vollständig abgerissen, ebenso wie das angrenzende Gebäude in dem sich das Nachwuchsleistungszentrum, die Umkleidekabinen, Aufenthaltsräume und eine Cafeteria befanden.
 
Heute steht auf dem Platz der ehemaligen Reinhold-Münzenberg-Kampfbahn das neugebaute Tivoli (APAG) Parkhaus. Im hinteren Bereich des Parkhauses, das an dem Alemannia Trainingsplatz Sevilla grenzt, kann man heute noch einen kleinen Rest der Münzenberg-Kampfbahn sehen. Hier liegen noch die restlichen Fragmente der ehemaligen Treppenstufen, die neben dem damaligen Gebäude hinab zur  Münzenberg-Kampfbahn führten. 
 
 
 

Links neben dem Gebäude sind die Treppen noch zu erkennen

 
 
Noch heute sind die Treppen sichtbar – ein Überbleibsel der alten Münzenberg-Kampfbahn

 
 
 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
Luftbild Bebauungsplan Stadt Aachen

 
 
 
 

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