Der Kapitän bleibt an Bord


 
 

Es ist ein Novum in meiner Zeit bei der Alemannia, dass das Grundgerüst des Kaders so früh in einer Saison zusammengehalten werden kann. Der Verein befindet sich in einem positiven Trend und ich möchte weiterhin eine führende Rolle im Team übernehmen

 
 
Gestern berichtete bereits die Aachener Zeitung / Aachener Nachrichten das unser Kapitän, in den kommenden Tagen, seinen auslaufenden Vertrag vorzeitig verlängern würde. Und heute schon war es soweit – Peter Hackenberg unterschrieb einen neuen Zweijahresvertrag plus Option für eine weitere Spielzeit am Tivoli.
 
“Hacki” kam über Energie Cottbus, Wacker Burghausen und 1. FC Magdeburg in der Saison 2013/2014 zum Aachener Tivoli, genau in jener Zeit als der Verein sich in der Insolvenz befand und wurde auf Anhieb zum Kapitän bestimmt. Vor zwei Jahren, in der Winterpause der Saison 2014/2015, musste Peter Hackenberg die Alemannia verlassen, was nicht freiwillig geschah. Denn gemeinsam mit Bastian Müller und Torwart Fredric Löhe soll er einer von drei Rädelsführern einer Revolte gegen den damaligen Trainer Christian Benbennek gewesen sein, zumindest meinte das der ehemalige sportliche Leiter Alexander Klitzpera. So wechselte er ins nahe Ausland zum KAS Eupen und stieg mit ihnen in die erste Liga (Pro League) auf. Dort absolvierte er in der höchsten belgischen Spielklasse insgesamt 20 Spiele. Mit dem Ablauf seines Vertrages kehrte er im Sommer 2017 zurück nach Aachen und hielt sich bei der Alemannia erstmal fit. Schnell war man sich einig das man so einen Spieler wieder gerne im Alemannia Trikot sehen würde.  Auch Trainer Fuat Kilic war angetan und konnte für seine damalige junge Mannschaft einen erfahrenen Profi gebrauchen. Aber der Geldbeutel am Tivoli war leer, und so sollte es bis zur Winterpause dauern ehe er endlich am Tivoli einen Vertrag unterschrieb, was nur möglich wurde durch sein Verzicht auf Geld und Dank Sponsoren.
 

Wir freuen uns, dass unser Kapitän der Alemannia langfristig erhalten bleibt. Hacki ist Musterprofi durch und durch. Neben seinen sportlichen Qualitäten ist er in seiner Vorbildfunktion enorm wichtig für unser Mannschaftsgefüge

 
Trainer Fuat Kilic

 
Nun hat Peter “Hacki” Hackenberg bereits 112 Spiele auf dem schwarz-gelben Buckel und konnte immerhin als Verteidiger ein Tor erzielen. Seit je her galt er als Musterprofi, der auch weiterhin vorbildlich blieb wenn er auf die Bank musste – wie zuletzt in Rödinghausen. Und genau das schätzt Trainer Fuat Kilic an ihm, und ist froh das mit “Hacki” nicht nur sein Kapitän sondern auch der mittlerweile achte Spieler frühzeitig seinen Vertrag verlängert hat. Und mit Mittelfeldspieler Kai Bösing steht bereits der nächste Spieler vor der frühzeitigen Verlängerung seines Vertrages. Wann hat es das zuletzt gegeben bei der Alemannia?
 
 
 
 

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