Alemannia Jahresrückblick – September 2015

September2015
 
 
06.09.2015 – Heimsieg gegen Wiedenbrück
 
Gegen den SC Wiedenbrück fuhren die Alemannen im Fluchtlichtspiel den fünften Sieg im sechsten Saisonspiel ein. Am Ende war das Ergebnis deutlicher als es das Spiel aussagte. Bastian Müller besorgte früh die Führung, Florian Rüter erzielte sein erstes Tor im Alemannia Dress und Maciej Zieba sorgte mit dem schnellsten Tor nach seiner Einwechslung für den 3:0 Endstand. Alemannia rückt mit dem Sieg auf dem zweiten Tabellenplatz vor und feierte den besten Ligastart seit 58 Jahren.
 
 
08.09.2015 – Erste Niederlage im Nachholspiel
 
Im Nachholspiel vom 3. Spieltag gegen den FC Schalke 04 II ereilte der Alemannia die erste Niederlage der Saison. Anscheinend war die Aussicht auf Platz 1 in der Tabelle zu groß, denn im bis dahin schlechtesten Spiel vor eigenem Publikum gelang den kleinen Knappen ein müheloser 2:1 Auswärtssieg. Nette Geste am Rande – Alemannia lud über 60 Flüchtlinge ein und stattete sie mit einem Schal und Tribünenkarte aus. Die aus Afghanistan, Irak, Somalia und Syrien stammenden Flüchtlinge hatten trotz der Niederlage der schwarzgelben ihren Spaß und unterstützen die Alemannia nach Leibeskräften.
 
 
08.09.2015 – Nächste Niederlage in Köln
 
Ohne die disziplinarisch bestraften Frederic Löhe und Dominik Ernst, die am Vortag zu Beginn des Abschlusstrainings nicht auf dem Vereinsgelände waren, unterlag die Alemannia im Rhein-Energie-Stadion den kleinen Kölnern mit 2:1. Geburtstagskind Philip Sprint stand nun im Tor und damit im ersten Pflichtspiel auf dem Platz. Wieder gab es keine gute Leistung unseres Teams die schnell in Rückstand geriet. Maciej Zieba besorgte dennoch den Ausgleich ehe ein Patzer von Keeper Sprint das 2:1 der Kölner ermöglichte. Am Ende waren die mehr als 2.500 Alemannia Fans enttäuscht.
 
 
15.09.2015 – Eine Alemannia Ikone geht
 
Reiner Plaßhenrich hat die Alemannia zum 15. September 2015 auf eigenen Wunsch verlassen. Der bisherige Leiter des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ) hatte seinen Vertrag bei der Alemannia gekündigt und sich seitdem krank gemeldet. Reiner Plaßhenrich war bis 2010 Spieler der Alemannia, anschließend arbeitete der gebürtige Paderborner als Jugendtrainer, ab 2013 als Co-Trainer der Regionalligamannschaft und Leiter des Nachwuchsleistungszentrums. Nach diversen Spannungen zwischen ihm und Sportdirektor Klitzpera war eine weitere Zusammenarbeit aus seiner Sicht nicht mehr möglich. Unrühmliches Ende für einen verdienten Spieler, Trainer und NLZ Leiter.
Alemannia reagierte auf den Abgang relativ schnell – Dr. Philipp Kaß wechselt zum 01. Oktober vom Zweitligist Arminia Bielefeld an den Tivoli und ist Inhaber der Trainer A-Lizenz und promovierter Sportwissenschaftler.
 
 
18.09.2015 – Dritte Niederlage in Folge
 
Auch gegen Tabellenführer SV Rödinghausen setzte es eine erneute Niederlage. Nach einem frühen Rückstand zeigte die Alemannia zumindest kämpferische Qualitäten und war nahe am Unentschieden dran. Aber auch der Tabellenführer hatte seine Möglichkeiten das Spiel vorzeitig zu seinen Gunsten zu entscheiden. Am Ende feierte der Tabellenführer seinen Punkteausbau während die Alemannia den Anschluss an die Spitze erst einmal verpasst hat.
 
 
18.09.2015 – Wenn man Probleme hat schafft man noch ein neues
 
Die Alemannia bekommt einen neuen Torwart-Trainer für die Regionalligamannschaft. Der frühere Bundesligatorwart Markus Pröll übernimmt die Aufgaben von Ralf Westig, der sich künftig ausschließlich um die Arbeit mit den Nachwuchstorhütern kümmern wird. Ralf Westig war laut Coach Benbennek zu „nah an der Mannschaft“ und wurde von seinem Torwarttrainerposten entbunden. Zumindest im NLZ bleibt er uns erhalten – und ein bitterer Nachgeschmack warum das Ganze!
 
 
26.09.2015 – Tristesse am Tivoli nach Punkteteilung
 
Trotz zweimaliger Führung konnte die Alemannia den Neuaufsteiger TuS Erndtebrück nicht besiegen. Kurz vor Ende des Spiels glich der kecke Aufsteiger aus und sicherte sich einen Punkt. Alemannia hingegen enttäuschte abermals in ihrem Spiel und ausnutzen von Torchancen. Jerome Propheter vergab kurz vor dem Abpfiff das mögliche 3:2 als er am Tor vorbeischoss. 6.800 Zuschauer quittieren den Auftritt mit Pfiffen.
 
 
-wird fortgesetzt-
 
 

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