Alemannia Jahresrückblick – November 2015

November2015
 
 
03.11.2015 – Der Aufsichtsrat spricht
 
Auf einer Pressekonferenz nahm die Alemannia Aachen Gmbh Stellung zur aktuellen Situation. Hier wurde über die schwierige Phase nach der Insolvenz gesprochen mit dem Ziel die Herausforderung des schwierigen Neuanfangs anzupacken. Der Verein befindet sich in der Phase der wirtschaftlichen und sportlichen Konsolidierung, wenn gleich es nicht einfach ist die Alemannia unterhalb der Bundesligen wirtschaftlich zu führen. Kein Verständnis habe man für Kritik an dem Sportdirektor und an den installierten geschaffenen professionellen Strukturen. Der Verein Alemannia soll geführt werden wie ein 3. Ligist um bereit zu sein wenn man dieses Ziel erreicht hat.
 
 
08.11.2015 – Erneute Niederlage in der Fremde
 
Bei der U23 der Fortuna aus Düsseldorf verlor die Alemannia mit 3:1. Man traf dort auf die Ex-Alemannen Christian Weber, Marvin Ajani, Nazim Sangare und Rafael Garcia. Die Ex-Alemannen zeigten neben ihren Kollegen das sie mehr gewillt waren das Spiel zu gewinnen. Nachlässigkeiten in der Abwehr verhalfen der Fortuna schnell zum 2:0 Vorsprung, der am Ende auf 3:1 ausgebaut wurde. Die Alemannia ließ abermals ihre mitgereisten Fans ratlos zurück.
 
 
10.11.2015 – Hinrunden-Aus für Florian Rüter
 
Der 25-jährige Rechtsfuß hat sich während des Auswärtsspiels in Düsseldorf eine Schulterluxation zugezogen und fällt wenigstens 6 Wochen lang aus.
 
 
14.11.2015 – 3:0 Heimsieg gegen schwache Verler
 
Am 17. Spieltag der Regionalliga West konnte die Alemannia vor 6.380 Zuschauer den SC Verl mit 3:0 besiegen. Auch wenn der Heimsieg ungefährdet war, gegen schwache Verler war dies überraschend. Jannik Löhe traf wieder per Kopf und zeigte als Doppeltorschütze das er auch mit dem Fuß treffen kann. Er schraubte sein Tor-Konto auf 6 Treffer hoch.
 
 
15.11.2015 – Jeromé Propheter wird zum Maskenmann
 
Jerome Propheter zog sich beim Heimspiel gegen den SC Verl mehrere schwere Gesichtsverletzungen zu. Neben einem Bruch der Augenhöhle sowie des Nasen- und Jochbeins, ist auch ein Teil des Kiefers verletzt worden. Das bedeutet für ihn das Hinrunden-Aus und die Erkenntnis das er nach drei Gesichtsverletzungen künftig nur noch mit Maske Trainieren und Spielen wird.
 
 
17.11.2015 – Ex-Geschäftsführer Kraemer droht Anklagebank
 
Die Staatsanwaltschaft Aachen will Anklage erheben gegen den ehemaligen Alemannia Geschäftsführer Frithjof Kraemer. Eine Insolvenzverschleppung in drei Fällen und Untreue in 40 Fällen listet die Anklageschrift auf. Vier Mal geht man dabei von einem besonders schweren Fall aus, tateinheitlich soll es sich dabei in 39 Fällen auch um Bankrott handeln. Kraemer droht eine Gefängnisstrafe von sechs Monaten bis zehn Jahren. Bei Frithjof Kraemer liegen nach Ansicht der Staatsanwälte gleich mehrere „schwere Fälle“ vor.
 
 
19.11.2015 – Alemannia sucht den offen Dialog
 
Die sportliche Leitung und Spieler von Alemannia Aachen haben erstmals den offenen Dialog mit ihren Anhängern gesucht. Bei einem zweistündigen „Fan-Abend“ stellten sich Aufsichtsrat Thomas Deutz, Sportdirektor Alexander Klitzpera, Cheftrainer Christian Benbennek und die beiden Spieler Frederic Löhe und Timo Staffeldt den Fragen von über 100 Fans.
Fazit:
Die Vereinsführung werde künftig regelmäßig im Abstand von drei Monaten zu einem „Fan-Abend“ einladen, die Mannschaft werde in den restlichen drei Spielen bis zur Winterpause mit bedingungslosem Einsatz den Erfolg suchen.
 
 
21.11.2015 – Testspiel-Niederlage beim VfL Bochum
 
Die Alemannia hat das spielfreie Wochenende zum einem Testspiel beim VfL Bochum genutzt. Gegen den Zweitligisten, der ausschließlich Spieler einsetzte, die am Vortag nicht in der Startformation des Ligaspiels gegen Union Berlin gestanden hatten, unterlagen die Schwarz-Gelben nach einer Führung durch Taku Ito knapp mit 1:2. Das Spiel fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf dem Leichtathletikplatz neben dem RewirpowerStadion statt. Die Alemannia zeigte ein gutes Spiel und schien es erst zu meinen nach dem starken Worten beim Fan-Abend.
 
 
28.11.2015 – Debakel in Köln
 
Die Alemannia erlebte beim Auswärtsspiel bei Viktoria Köln ihr Waterloo. In einem der schwächsten Auftritte seit Jahre wurde die Alemannia vorgeführt, vor allem die Ex-Alemannen Tim Jerat und Michael Lejan waren die Matchwinner gegen ihren Ex-Klub. Und die Alemannia? Sie ließ alles das vermissen was die Mindestanforderung ist in Sachen Kampf, Motivation und Laufarbeit. Man ergab sich am Ende einfach seinem Schicksal, und nährte wieder den Boden derjenigen die der Mannschaft samt Trainer und Manager die Kompetenz absprach das Schiff wieder auf Vordermann zu bringen. Zuletzt gab es vor 12 Jahren, bei 1:7 bei der SpVgg Greuther Fürth, einen ähnlichen blamablen Auftritt. Die Alemannia lernte daraus. Und nun?
 
 
30.11.2015 – Alemannia Führung bleibt Standhaft
 
Auch zwei Tage nach dem Debakel gab es keine Konsequenzen. Im Gegenteil, Aufsichtsrat Vorsitzender Christian Steinborn bleibt dabei das die „ruhige Hand“ weiter geführt wird und man nicht den Fans und Sponsoren nachgibt und personelle Konsequenzen zieht. Der Kopf von Trainer Christian Benbennek bleibt genauso dran wie der Kopf von Geschäftsführer Sport Alexander Klitzpera. Erst nach dem letzten Heimspiel gegen RW Ahlen soll ein dicker Strich unter die enttäuschende Hinrunde gesetzt werden und eine große Analyse stattfinden. Stattdessen will man sich von unliebsamen Personal trennen, die den Weg der Alemannia so nicht mitgehen wollen. Das klingt nach Abschied für Spieler die bis vor nicht einmal einem Jahr noch als die „typischen Alemannen“ bezeichnet wurden.
 
 
-wird fortgesetzt-
 
 

Schreibe einen Kommentar