Aimen Demai – Der Kapitän geht von Bord

Aimen-Demai
 
Am Samstag, beim letzten Heimspiel gegen Viktoria Köln, werden wieder eine Reihe von Spielern verabschiedet die uns verlassen werden. Unter diesen Spielern ist nun auch unser Kapitän Aimen Demai. Nach 111 Spielen im Alemannia Trikot und 16 Toren zwingt das Knie Aimen Demai zu diesem Schritt. In seiner Profikarriere musste das Knie eine Menge mitmachen – Knorpelschaden, Innenbandverletzung, Kreuzbandriss und Meniskusschaden. Nach sieben Jahren geht für beide Seiten ein Kapitel zuende, ein neues wird möglicherweise aufgeschlagen. Sofern es sportlich wirklich nicht mehr weitergeht können sich beide Seiten ein Engagement neben dem Platz vorstellen. Aimen Demai ist immer noch regelmäßiger Besucher der Rhea-Klinik, als Sportinvalide möchte er ungern enden.Tritt dieser Fall dennoch ein ist Demai gut gerüstet. Den Trainerschein C und B hat er gemacht, die Anmeldung für den A-Schein ist raus.
 

Ich verstehe, dass der Verein schlecht mit einem so verletzungsanfälligen Spieler planen kann

 
Genau wie sein Verein Alemannia Aachen hatte auch Aimen Demai in seinen sieben Jahren ein Wechselbad der Gefühle mitgemacht. Unter dem Chef Coach Peter Hyballa wurde er 2011 aussortiert zum Saisonende, Aimen Demai blieb dennoch bei der zweiten Mannschaft der Alemannia in der NRW Liga aktiv und schlug ein Angebot vom FC Metz aus. Nach der Entlassung von Peter Hyballa holte ihn der neue Coach Friedhelm Funkel wieder zurück ins Profi-Team. Nach dem Abstieg der Alemannia aus der zweiten Bundesliga ging er mit in die 3. Bundesliga, verletzte sich aber schwer am Knie und fiel die gesamte Saison über aus. Nachdem er sich weiter bei der Alemannia nach seiner Verletzung fit gehalten hatte, schloss er sich dem nun mittlerweile insolventen und in die Regionalliga abgestiegenen Verein wieder als Führungsspieler an. Nach dem Rücktritt von Coach Christian Benbennek in dieser Saison übernahm er und Sven Schaffrath die Mannschaft für zwei Spiele Interimsweise als Trainer.
 
Am 20. September 2009 gab er sein Debüt in schwarzgelb gegen 1860 München, der 14. Mai 2016 wird vielleicht mit einem Kurzeinsatz gegen Viktoria Köln in den letzten Minuten enden.
 
Auf diesem Weg sagen wir „D A N K E D A N K E“ Aimen Demai. Hoffentlich sehen wir uns bald wieder am Tivoli :-)
 
 
 
 

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