Vor dem Auswärtsspiel heute Abend um 18 Uhr beim abstiegsbedrohten SV Lippstadt gibt es nochmal klare Worte. Aber Worte sind genug gesprochen, denn seit dem Trainerwechsel am 8. Februar 2021 von Stefan Vollmerhausen zu dem Interimsduo Dietmar Bozek / Kristoffer Andersen ist punktemäßig die Ausbeute ziemlich bescheiden. Die Mannschaft ist seit dem in der verdammten Pflicht zu zeigen was sie drauf hat, Ausreden gibt es nicht mehr und man nahm für sich selbst den Anspruch das man spielerisch und taktisch mehr Kompetenz an Tag legen kann als der ehemalige Trainer. Allerdings stehen unter dem Strich zwei Siege schon drei Niederlagen gegenüber, plus dem Unentschieden am letzten Spieltag in Schalke. Überzeugt hat sie in den Spielen selten, wenn dann noch bei dem Auswärtssieg in Gladbach. Mit den Niederlagen gegen Wuppertal, Münster und Oberhausen zeigten sich die Defizite mehr als deutlich, es ist ja nichts was uns unbekannt war. Allerdings wackelt jetzt auch die Abwehr, die einst für Stabilität stehende Mauer bröckelt nun auch seit Wochen vor sich hin und zusammen. Gute Worte sind nun genug gefallen, die Spieler müssen nun zeigen was sie Können, denn es geht für fast alle um neue Verträge, ob hier bei der Alemannia oder anderswo. Und wenn sich viele schon in der 3. Liga spielen sehen, dann waren die Leistungen der letzten Wochen nicht unbedingt ein Bewerbungsschreiben! Deshalb wird es Zeit den Schalter umzulegen, vor allem gegen Mannschaften die in unserer unmittelbaren tabellarischen Nähe sind. Der Abstand nach unten erscheint noch komfortabel, der Strich vor dem Abstieg ist aber nicht weit genug weg um beruhigt die Saison zu Ende zu spielen. Es warten noch 13 harte Spiele auf die schwarz-gelben Mannen um das Interimsduo Bozek / Andersen. Am besten fängt man heute in Lippstadt damit an und startet mal eine Serie an Siegen. Der Zeitpunkt könnte nicht besser sein.
 
 
 
 

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