Modellbau U96

Bitte beachten:

Das Bautagebuch wird chronologisch geführt, der aktuelle Tag ist immer oben zu finden.

 

 

13. September 2015 – Bautagebuch – Tag 19 und 20

 

 

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Hallo liebe Freizeitkapitäne,
 
jetzt hat es tatsächlich acht Monate gedauert ehe ich wieder dazu gekommen bin am U-Boot weiter zu basteln. Die Hefte stapeln sich mittleweile in einem Karton und nun endlich fand ich wieder etwas Zeit. In meinem Urlaub konnte ich die Hefte 36-39 verbauen. Hier waren nun die ersten Holzleiszen für die erste Beplankung der U96.
 

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Ausgabe 36-39

 

Die unterschiedlichen Holzleisten, in der Länge 160mm bis 180mm, wurden nun an beginnend an der Rumpfunterseite und weiterführend an der Steuerbordseite aufgebracht. Die Leisten wurden auf Maß gekürzt und dann nacheinander verklebt. Die Schwierigkeit war aber an der Steuerbordseite das die Leisten nur schwer hielten. Klebten sie an der einen Seite fest standen sie an der anderen Seite „ab“. Da musste ich mich mittels kleinen Nägeln meiner Frau bedienen und so die Holzleisten fixieren. Das sah dann mitunter aus wie ein Stachelschwein 🙂

 

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Abwechselnd ging es nun über die Steuerbordseite zur Backbordseite. Für einen nicht geübten Bastler wie ich es einer bin, war das schon sehr aufwendig. Gerade Holzleisten verlegen war ja noch keine große Kunst, aber wenn die „Kurven“ ins Spiel kamen dann wurde es doch recht fummelig.

 

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Das klappte mal mehr und mal weniger gut. Wenn ich bereits andere Bauberichte lese die schon eine ganze Ecke weiter sind als ich, dann lese ich auch das die Grundlage der Erstbeplankung schon akurat sein sollte. Kleinere Fehler wird man sicherlich mit Spachtel ausgleichen können, aber auch hier muss man schon was geübt sein um die Übergänge dann gut hinzubekommen. Am Ende des Tages war das Werk dann vollbracht. Und ja, da kann man wirklich wieder seine Lust dran verlieren bei dem gefummel 🙂

 

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In Heft 39 war dann das erste Bauteil für den Dieselmaschienenraum und der Kommandozentrale enthalten. Während das eine Deckteil direkt verbaut wurde (KOmmandozentrale) kam das andere zur späteren Verwendung erst einmal weg (Dieselmachienenraum). Zuerst mussten die Spantenstege in den beiden Bereich entfernt werden. Das gestaltete sich zunächst nicht als einfach denn da fehlte mir eine gerade kleinerer Säge zu. Nach längeren Suchen fand ich dann in der hiesigen Küche ein Schneidemesser war mir für diese Aufgabe dienlich war.

 

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Nach dem heraustrennen der Spantenbögen war nun der Platz geschaffen um das ersten Decksboden der Kommandozentrale einzubauen. Das war auch einfacher als gedacht, es musste an den Ecken jeweils noch nachgeschliffen werden bis es dann so reinpasste wie es vorgesehen war.

 

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Nach dem ganzen Beplankungen war das diesmal wieder echt ein Highlight 🙂 Wie gut es nun sitzt werde ich wohl sehen wenn die ersten Plastikteile dort drin verbaut werden. Ich hoffe ich erlebe dann keine allzu große Überraschung.
 
Zum Schluss noch ein kleiner Abschlussfilm zu den Ausgaben 36-39.

 

 

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Weiter ging es nun mit den Ausgaben 40-43. Wobei ich erst mal nur bis Ausgabe 42 die Hefte verarbeitet habe. Warum, erfahrt ihr in diesem Bericht.
 

Ausgabe 40-42

Ausgabe 40-42

 

Weiter ging es mit der Erstbeplankung am Heckbereich und der Steuerbordseite. Auch hier wurden um die Plastikteile herum die Holzleisten angebracht.

 

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Wie ihr seht musste ich auch hier mit den Nägeln arbeiten. Im Nachhinein bin ich drauf gekommen das man dies auch mit Klebeband hätte fixieren können. Im weiteren Verlauf habe ich einfach beide Varianten benutzt, so wie es gerade passte und am einfachsten war. Je länger man es macht desto leichter geht es einem von der Hand. Allerdings sind die Kurvenschnitte immer noch nicht so mein Ding. Nunja irgendwann waren die Holzleisten dann soweit verbaut wie in der Bauanleitung beschrieben.
 
Nun kamen aus Heft 41 die beiden Verstärkungsteile mit den Flutschlitzen im vorderen Rumpfbereich dran. Nachdem diese aus dem Holzrahmen vorsichtig entfernt wurden mussten die kleinen Holzstückchen in den Flutschlitzen noch entfernt und entgratet werden.

 

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An der Steuerbordseite wurde nun die beiden Verstärkungsteile angebracht und verleimt. Dabei ragte vorne eine kleine Nut über die danach mittels einer Feile und Schleifpapier entfernt wurde. Wie ihr vieleicht auf dem Foto seht habe ich die hintere Innensektion schwarz bemalt. Das geschieht laut Bauanleitung etwas später, aber diese Arbeit habe ich nun bereits jetzt gemacht. Ebenso wie am Heckbereich, wo die beiden anderen Verstärkungsteile mit den Flutschlitzen im hinteren Rumpfbereich angebracht wurden, habe ich dies bereits schwarz bemalt.

 

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Da ich mich ja entschlossen habe nicht alle Flutschlitze zu öffnen sollte trotzdem da wo sie offen waren nicht die dahinter liegenden Spanten zum Vorschein kommen. Im hinteren Rumpfbereich war das leider Fall so das ich hier nachträcglich nochmal eine Aussparung in den Querspant eingefügt habe.

 

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Am Ende wurden auch hier beide Seiten verleimt und angebracht. Mit kleineren Spannzangen wurden die beiden Veerstärkungen fixiert.

 

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Dahinter wurden dann die letzten Holzleisten angebracht die damit die erste Beplankung des Bootes vollendeten.

 

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Nachdem die erste Beplankung drauf ist musste nun das gesamte U-Boot geschliffen werden, damit die Klebereste und kleineren Unebenheiten glatt werden. Dies dient zur Vorbereitung auf die nun kommende zweite Beplankung. Dies geschieht mit Heft 42 wo ich aktuell noch dran bin. Mit den restlichen Holzleisten wird nun das gesamte U-Boot noch einmal mit Holzleisten bestückt. Das wird eine besondere Herausforderung, da zum einen an manchen Stellen gar kein Platz mehr ist (Übergang Holz zu Plastik) und an anderen Stellen es doch extrem aussieht was man noch draufpacken könnte. Ich habe mir für die ganz dünnen Stellen weitere dünnere Holzleisten aus dem hiesigen Modellbauladen besorgt. Mal sehen wo ich sei einsetzen kann.

 

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Bevor ich allerdings losgelegt habe, wurde von mir bereits das Oberdeck komplett schwarz bemalt. Auch dieses sollte in einer späteren Ausgabe geschehen, auch hier habe ich mich entschlossen dies bereits jetzt anzugehen. Die schwarze Farbe soll später die nötige Tiefe verleihen wenn man durch die Flutschlitze in das U-Boot hineinsehen kann.

 

Zum Schluss noch ein kleines Video über die Arbeiten von Heft 40-42.

 

 

 

 

 

03. Januar 2015 – Bautagebuch – Tag 18

 

 

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Ja guten Tach liebe Freizeitkapitäne und Mitleser,

es sind wieder einmal Wochen ins Land gezogen wo ich dazu komme über die neusten Fortschritte zu berichten. Der Nachwuchs ist noch nicht auf der Welt, aber die zurückliegenden Wochen waren nicht langweilig. Nun ist alles vorbereitet, und ehe es richtig losgeht hab ich nochmal eifrig an der U96 gebastelt mit den Ausgaben 32-35.

Zuvor hab ich eine für mich schmerzliche Entscheidung getroffen. Die Beleuchtung die an der U96 als nachträglicher Bau vorgesehen war habe ich begraben. Wenn man nicht weiß wie und wie man es am besten angeht ist das bei so einem Modell später warscheinlich tödlich. Nachdem der Rumpf unten verbaut war war die Überlegung wie ich dort ein Loch gebohrt bekomme um die Stromzufuhr zu gewährleisten. Da es überhaut eng war und ich mit der Verkabelung auch nicht so im reinen kam, reifte der Entschluss mich davon zu verabschieden. Es ist vielleicht mal später bei einem anderen Modell eine Option, aber jetzt? Nachher sitzt und passt es nicht am Rumpf, dann ist die Optik zerstört und ich ärgere mich schwarz. Genauso wie ich mich mit dem Öffnen der Flutschlitze anders entschieden habe, sehe ich mittlerweile ein das es für mich besser ist die U96 so zu bauen wie es seitens Hachette gedacht war. Spielereien dieser Art sind doch nur was für einen wenn man mehr Erfahrung hat.

 

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Ausgaben 32 – 35

 

Ausgabe 32:
In dieser Ausgabe waren weitere 30 Leisten in den Maßen 1x3x248mm, um die Beplankung im oberen Bereich des Rumpfes zu vollenden. Wie zuvor auf der einen Seite musste das selbe nun auf der anderen Seite verbaut werden. Die Leisten wurden entsprechend gekürzt und angepasst mittels eines Cutters und dann verleimt eingefügt. Wieder ging die Arbeit leicht von der Hand, Schwierigkeiten gab es bei den Leisten die keilförmig zugeschnitten werden mussten. Exakt hab ich das nicht so hinbekommen wie in der Bauanleitung beschrieben, dafür bin ich anscheinend doch ein „Greenhorn“. Zuletzt wurde der gesamte obere Rumpfbereich durchgeschliffen, damit Grat und Klebereste entfernt sind. Danach sah das ganze doch wieder schöner aus 🙂

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Ausgabe 33:
In dieser Augabe gab es eine lasergeschnittene Holzplatte mit Längsträger für die Konstruktion der abnehmbaren Deckstruktur. Nachdem die Teile aus dem Rahmen entnommen waren wurde sie entgratet und beschriftet. Hinzu kamen nun die Teile aus den vorhergehenden Ausgaben 14, 15 und 16 die bislang separat gelagert wurden.
In den Einkerbungen der Mittelspanten kamen nun nach und nach die Querträger drauf. Hier musste drauf geachtet werden das einige Querträger nicht an dem Modell selbst festgeklebt werden. Was hab ich gemacht beim ersten? Schwam drüber! Danach wurden aus den Längsträgern, die auf der Holzplatte mitgeliefert wurden, eine Gruppierung vorgenommen. Diese wurden dann fest verklebt und ergaben einen ganz langen Längstträger. Dieses wurde nun auf der Deckstruktur in den Einkerbungen der zuvor verlegten Querträger eingefügt. Wieder durften diese nicht an dem Modell selbst festgeklebt werden. Denn die Deckstruktur sollte später wieder abnehmbar sein.

 

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Ausgabe 34:
Zum Weiterbau an der abnehmbaren Deckstruktur gab es wieder Längsträger und Verstärkungen auf einer Holzplatte. Mit einem Cutter wurden auch hier die einzelnen Teile herausgetrennt und danach entgratet und beschriftet. Aus jeweils zwei Längsträgern wurde ein Gesamtträger zusammengeklebt. Um dem ganzen weiter Stabilität zu geben kamen auch hier wieder kleinere Querstreben zum Einsatz.

 

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Ausgabe 35:
Weiter ging es mit Längsträgern und Querspanten für die abnehmbare Deckstruktur. Wieder wurden die einzelnen Teile markiert und herausgetrennt mit abschliessenden entgraten der Nahtstellen. Auch hier musste wieder peniebel drauf geachtet werden wo man die Längsträger festklebt. Zum Schluß kamen die kleinen Verstärkungen an den Längsträgern um dem Ganzen mehr Stabilität zu verleihen. Nachdem alles ausgerichtet, eingefügt und verklebt war musste die Deckstruktur noch angemalt werden schwarzmatt. Dazu bediente ich mich einer Acryl Sprühflasche mit RAL 9005. Im Nachhinein wäre es besser gewesen es doch zu steichen, denn danach musste es vier Tage in der Garage liegen bis die Farne ausgedunstet war!

 

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Mittlerweile hab ich schon die Ausgaben 36-39 verbaut, und fast die Krise bekommen! Denn nach der ersten Beplankung sollte später eine zweite erfolgen. Aber manche Stellen sind bereits so „plan“ das eine zweite Beplankung keinen Sinn ergibt. Aber das ist eine andere Geschichte….wir lesen uns 🙂

 

Zum Schluss noch ein Abschlussvideo der Arbeiten an den Ausgaben 32-35.

 

 

 

 

 

 

 

28. September 2014 – Bautagebuch – Tag 17

 

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Wieder sind sechs Wochen ins Land gezogen seit dem letzten Baubericht. Aber ich war ja nicht ganz untätig, wenn auch der kommende Nachwuchs seine Zei einfordert bzw. deren Mutter 😉 Nebenbei hab ich mich trotzdem mit dem Weiterbau beschäftigt, und hab an das Verkleidungsteil 74 (aus Ausgabe 29) bald meine Krise erlebt. Da hab ich einige Tage echt den Hang gehabt die U96 in die Ecke zu stellen und das ganze einzustellen. Was war passiert? Später mehr davon.

 

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Ausgaben 28-31 plus ein weiterer Ordner waren im Paket

 

Nach dem Modellbau Tag 16 wurden die nächsten vier Ausgaben ausgepackt. Diesmal waren drei Plastikbauteile dabei für die Verklediung des Rumpfes und die ersten 30 Holzleisten zur Beplankung des oberen Rumpfbereiches. Das sah auf dem ersten Blick einfach aus, die Beplackung hatte ich mir da schon was mühevoller vorgestellt. Denn da ist ein gewisses Grad an Genauigkeit gefragt damit auch alles schön zusammenpasst.

 

Ausgangslage nach Bauphase 24-27

Ausgangslage nach Bauphase 24-27

 

Ausgabe 28 - Ein Verkleidungsteil

Ausgabe 28 – Ein Verkleidungsteil

 

Ausgabe 28:
Mit dem Verkleidungsteil 75 sollte ein doch ziemlich großes Plastikteil auf dem Rumpf angebracht werden. Dazu musst es zuvor in die exakte Position gebracht werden, ehe man das Verbindungsteil 79 festklebte und danach das Verbindungsteil 75. So schick und schön wie in der Bauanleitung sah bzw. sieht das bei mir nicht aus, obwohl es eigentlich vom „Sitz“ her passen sollte. Aber wie schon zuvor gedacht wird nach dem ganzen Verspachteln eine Menge zu schleifen sein damit man solche „Unschönheiten“ nicht sieht. Aber vielleicht lege ich da auch nur meine eigene Messlatte zu weit hoch.

 

Ausgabe 29 - Ein weiteres Verkleidungsteil

Ausgabe 29 – Ein weiteres Verkleidungsteil

 

Ausgabe 29:
Nun kommen wir zu dem Teil an dem ich fast verzweifelt wäre. Ein weiteres Teil zur Verkleidung des Rumpfes lag nun bereit. Wie zuvor musste das Bauteil auch hier aus dem Rahmen gelöst werden und die Verbindungsspuren zum Rahmen entgratet werden. Nun wurde das Verbindungsteil 74 an den bereits vorhanden (und noch nicht festgeklebten) Verbindungsteil 78 angelegt. Passgenau und Gerade sieht anders aus. Aber ich bildete mir hier noch ein mit dem Kleber würde ich die beiden Teile schon in Form bringen. Also wurde Bauteil 74 verklebt, im Anschluss dann das Bauteil 74. Aber egal wie ich mich mühte, und mit Zwingen versuchte den oberen „Flügel“ an den Längsträger 86 zu fixieren, es gelang nicht. Ein halber Zentimeter breiter Spalt blieb zwischen dem „Flügel“ und dem Längsträger 86 offen. Und das sah gelinde gesagt „scheisse“ aus.

 

Die "Nase" wurde entfernt - und schon saß das Bauteil nahezu perfekt

Die „Nase“ wurde entfernt – und schon saß das Bauteil nahezu perfekt

 

So sollte es von Anfang an aussehen.

So sollte es von Anfang an aussehen.

 

Nach dem ersten Bluthochdruck redete ich mir ein das ich es mit den kommenden Holzleisten „kaschiereren“ könnte. Aber je länger ich das schiefe „Ding“ betrachetete, desto mehr wuchs in mir die Lust den ganzen Krempel in die Ecke zu stellen. Ein perfekter Grund um aufzuhören!
Nachdem ich mich in den Foren ausgeweint hatte, musste ich feststellen das ich doch nicht allein mit diesem „Problem“ bin. Nein, es gab auch eine Lösung die so pofan wie einfach war – einfach die „Nase“ an Spant 29 (wo Bauteil 86 aus Ausgabe 8 fixiert wurde) entfernen. Und siehe da, es passt um Längen besser. Da hätte man ja auch selbst draufkommen können, nicht wahr? Da ich aber alles schon verklebt hatte musste das Plastikteil wieder runter, die ganzen Flächen von den Kleberesten entfernt werden, und die „Nase“ weggefeilt werden. Danach saß das Teil nahezu perfekt, wenn auch unten die Kanten an Bauteil 78 nicht gerade und bündig verliefen. Da musste ich auch noch was am Steg feilen, am Ende war es nicht so perfekt aber ich war nun zufrieden. Man, hat mich das Nerven gekostet.

 

Ausgabe 30 - Das grpße Verkleidungsteil für den Heckbereich

Ausgabe 30 – Das grpße Verkleidungsteil für den Heckbereich

 

Ausgabe 30:
In dieser Ausgabe war wohl das bis dato größte Plastikbauteil verpackt. Mit diesem Bauteil sollte der Heckabschnitt des Rumpfes verkleidet werden. Nachdem man das Bauteil aus dem Rahmen herausgelöst hatte mussten auch hier die Verbindungsstellen wieder entgratet werden. Nun wurde es auf dem Heck der Strucktur aufgelegt und die Passgenauigkeit geprüft. Vom Doppelspant 73/74 bis zur Hinterkante des Spants 77 sollte das Bauteil 80 aufliegen. Tat es das, konnte man es mit dem Kleber verleimen und gut durchtrocknen lassen.

 

30 Leisten - Zum beplanken der oberen Rumpfstruktur

Ausgabe 31 – 30 Leisten – Zum Beplanken der oberen Rumpfstruktur

 

Ausgabe 31:
Nun kamen die ersten 30 Leisten mit der Ausgabe 31, die zur Beplankung des oberen Rumpfbereiches vorgesehen waren. Die 30 Leisten waren 248mm lang und mussten je nach Anforderung gekürzt werden. Das ging sehr leicht mittels eines Cutters oder scharfen Messers. Im oberen Bereich der rechten Rumpfhälfte ging es los bis hin zum Achterschiff. Dabei mussten einige Leisten keilförmig zugeschnitten werden, damit diese in den Lücken reinpassten. Um ehrlich zu sein, so schön wie es gemalt war in der Bauanleitung habe ich es nicht hinbekommen. Aber ich bin dennoch zufrieden, irgendwie sieht das chick aus. Und selbst meine Frau war beeindruckt. Das verschaffte mir wieder zusätzlich Motivation die ich schon zwei Ausgaben zuvor verloren geglaubt hatte.

 

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Verbaut - Ausgaben 28-31

Verbaut – Ausgaben 28-31

 

 

Zum Schluss noch ein kleiner Film über den Bau der Ausgaben 28-31:

 

 

 

14. August 2014 – Bautagebuch – Tag 16

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Wieder ist eine lange Zeit ins Land gezogen, trotz Urlaub und Umbauarbeiten im Hause komme ich nun wieder mal dazu etwas zu schreiben. Von den Problemen mit meiner Webseite, Hoster und Plugins möchte ich besser nicht berichten 😉

Der Postbote hatte wieder ein Päckchen für mich abgeliefert, dort waren die Ausgaben 24-27 enthalten.

Paket mit Ausgaben 24-27

Paket mit Ausgaben 24-27

 

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Es gab auch hier eigentlich nichts schwieriges zu bewältigen. Die Plastikbauteile wurden sauber aus ihrer Halterung geschnitten, und die Verbindungsstellen mit einer kleinen Feile sauber entgratet. Mit einem UHU Hart – Spezialkleber wurden die Bauteile, wie in der Bauanleitung beschrieben auf dem Rumpf aufgebracht. Dazu musste aber das Boot aus seiner Heeling herausgenommen werden. Aber einfach so auf die Tischplatte legen war auch irgendwie blöd. Also flugs in die Stadt gedüst und ein Restestück von Schaumstoff mit Noppen für kleines Geld erworben. Das was einem die hiesigen Baumärkte anbieten wollen entbehrt ja jeglicher Grundlage. Meinen die das wäre Gold?

 

1,20m genoppte Schaumstoff Bahn für knapp 5 Euro - Deal

1,20m genoppte Schaumstoff Bahn für knapp 5 Euro – Deal

 

Ausgangsbasis

Ausgangsbasis

 

Wie man auf den Bildern sieht erfolgte das zusammenkleben und Anpassen nicht lange. Aber Bauteil 76 und 77 aus Bauanleigtung Heft 26 lag auf einer Seite nicht richtig auf. Die Frage war nun, sollte das so sein oder war das Rumpfgerüst so „schief“? Nachdem das letzte Bauteil aus Heft 27 draufgelegt wurde (dieses sollte noch nicht festgeklebt werden) sah ich das nun doch nochmal an dem Rumpf angelegt werden musste. Dumm das man das bereits verklebte Teil nun wieder entfernen musste. Das gelang mit viel Fingerspitzengefühl und Ruhe.

Hier musste nachgearbeitet werden

Hier musste nachgearbeitet werden

 

Im Endergebnis war es dann doch eine ganze Menge was ich da am Rumpf runterfeilen musste. Dann saß das Bauteil wirklich perfekt auf, so wie es wohl von Anfang an her sein musste/sollte.

Hier eine kleine Viedeo Zusammenfassung der Bauabschnitte 20-27

Hier noch ein paar Bilder von den einzelnen Bauphasen:

 

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08. Juli 2014 – Bautagebuch – Tag 15

 

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Liebe Modelbaufreunde,

nun hat es doch etwas länger gedauert mit dem weiteren Baubericht. Nach fünf Wochen habe ich mich nun wieder an der U96 begeben, aber viel zu tun gab es auf dem ersten Blick auch nicht. Die nun folgenden ersten Plastikteile sind eher unspektaklär im eigentlichen Sinne. Dennoch gab es hier manchmal doch Fragwürdige Blicke und „Friemelei“ beim ersten Teil. Sollten die vorhandenen Flutschlitze nun geöffnet werden oder nicht?

 

Zuvor aber noch etwas in eigener Sache. Da sich bei uns Nachwuchs ankündigt, haben sich die „Prioritäten“ natürlich etwas verschoben. Wer selbst Vater/Mutter ist weiß was für Gedanken einem im Kopf zu herumgeistern. Und ich gebe ehrlich zu, der „Bock“ auf das Boot war auf einmal weit weg. Denn mein Bastelzimmer wird bald einen neuen „Mieter“ haben, so das ich das Feld mit Sack und Pack räumen musste. Glücklicherweise fand ich in meinen „Alemannia-Zimmer“ noch ein Eckchen so das es dort erstmal weitergehen kann. Allerdings werde ich dort große Schleiforgien nicht (mehr) durchführen können. Aber mal sehen wie es weitergeht.
Ende Mai kam das neue Update bei mir an, ein kleiner Karton mit den nächsten vier Ausgaben 20-24.

 

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Die Ausgaben 20-23

 

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Ausgabe 20 – Doppelt gekauft

Ausgabe 20:
In Ausgabe 20 sollte nun das erste Verkleidungsteil für die linke und rechte Rumpfhälfte verbaut werden. Hier stand man schon vor der Frage, Flutschlitze öffnen Ja oder Nein? Zur Sicherheit habe ich am Kiosk die Ausgabe 20 doppelt gekauft, denn wenn das „probieren“ schief geht steht man ohne Plastikteil da. Im Forum gab es einige gute Ansätze und Ideen wie die Flutschlitze zu öffnen seien. Für einen Profi klang das einfach und nicht wirklich schwer.

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Die Ergebnisse waren unbefriedigend

 

Die Versuche mit einem 0,8mm Bohrer die entsprechenden Löcher zu Bohren gestaltete sich nicht so einfach wie es aussah. Mit roher Kraft ging sowie so nichts, und mit Feingefühl schmolz das Plastik und wickelte sich um den Bohrer der dann das Loch ausfranste. Auch hier versuchte ich mehrere Ansätze, aber irgendwie konnte es das nicht sein. Dazu passend besorgte ich mir kleine Micro Schlüsselfeilen, denn die Stege mussten ja gleichmäßig bearbeitet werden, sofern man die Löcher vorgebohrt hatte. Aber auch hier gestaltete sich das Ganze mühsam. Zudem kam die Gefahr das bei den gefühlten 100 Schlitze nur ein einziger Fehler das Aus der Arbeit bedeuten würde.

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Der Versuch mit Farbe scheiterte ebenfalls

 

Alternativ versuchte ich nun die Flutschlitze schwarz zu malen, und in der Tat zeigte sich eine gewisse Tiefenwirkung von oben betrachtet. Aber auch hier war super genaues Arbeiten erforderlich, denn ein Fehler und alles ist für die Katz. Aber wenn jetzt die Flutschlitze schwarz gemacht wurden, wie würde man später das ganze U-Boot streichen? Dann müsste man die kleinen Schlitze wiederum abkleben. Was ein Hantier. Nachdem ich mich mehr als zwei Tage daran Versucht habe, das beste herauszufinden für mich, kam der Entschluss. Die Flutschlitze bleiben geschlossen! Damit grenze ich mich von den anderen zwar ab, aber die Gefahr das nachher ein Fehler das komplette Aus bedeutet war mir als „Laie“ doch zu riskant. Man muss nicht immer mit dem Strom schwimmen!

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Flutschlitze bleiben zu – Gute Entscheidung

 

Die beiden Verkleidungsteile passten links wie rechts perfekt, allerdings war zwischen den beiden Teilen ein kleiner Spalt. Mit Klemmen wurde dieser aber soweit minimiert.

 

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Unschön – Kleiner Spalt

 

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Fixiert und den Spalt minimiert

 

Ausgabe 21:
In dieser Ausgabe waren zwei weitere Verkleidungsteile die direkt an den ersten ansetzten. Nachdem die beiden Teile aus dem Plastikrahmen herausgetrennt wurden mittels eines scharfen Cutters, mussten die Verbindungsstellen noch mit einer Feile bearbeitet werden. Das ging recht problemlos. Wichtig war es hierbei das man nicht zu nah am Bauteil und Rahmen herumschnitt, denn schnell konnte das Cuttermesser in das Bauteil schneiden.

 

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Ausgabe 21 – Zwei weitere Verkleidungsteile für die beiden Rumpfhälften

 

Diese beiden Teile waren ebenfalls ohne Probleme an den Holzsspanten zu befestigen. Mit UHU Sekundenkleber verleimte ich die Plastikteile an den Holzspanten, da dies für die beiden Kombinantionen wohl der beste Leim war damit es sicher hielt.

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Verbindungsteile der Ausgabe 21 wurden an den vorherigen angefügt

Ausgabe 22:
In dieser Ausgabewaren wiederum zwei weitere Verkleidungsteile für die linke und rechte Rumpfhälfte. Diese schlossen sich nahtlos an den vorherigen Verkleidungen an, soweit jedenfalls die Theorie. Nachdem auch diese beiden Teile aus dem Rahmen entfernt und die Verbindungsstellen geglättet wurden mittels Feile, kam das erste Problem. Es passte nicht!

 

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Ausgabe 22 – Weitere Verkleidungsteile

 

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Hier waren kleine Feile und Sandpapier die Helfer

 

Die Einkerbungen in den Spanten waren zu eng für die Plastiknasen, damit das Verkledungsteil sauber aufliegt. Zuerst war ich ratlos, hatte ich so schief gebaut? Ein Blick in das Forum zeigte aber das andere ähnliche Probeme zu bewältigen hatten. Aber es nutzte ja nichts, nun war wieder die Feile gefragt und die Einkerbungen mussten vergrößert werden. Nachdem ich immer wieder überprüfte wie weit denn nun weggeschliffen musste, saß die linke Hälfte schließlich perfekt. Na also! Nun noch das rechte Verkleidungsteil dran und….Orrrrrrrr! Das wackelte nun mal ganz gut und fiel auf einer Seite ab weil es nicht auf dem Holzspant aufsaß. Wie das?

 

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Die rechte Seite des Verkleidungsteils musste anders fixiert werden

 

Nun, mit den entsprechenden Klemmen wurde das rechte Verkleidungsteil nun an die linke Seite fixiert, mit etwas mehr Kleber als vorgesehen. Mir ist es ein Rätsel wieso das Teil da dort nicht passen wollte.

Ausgabe 23:
Auch in der letzten Ausgabe des Pakets waren zwei weitere Verbindungsteile für den Rumpf. Auch diese waren etwas schwergängig auf die Holzspanten anzubringen, aber mit Engelsgeduld wurden auch diese beiden angepasst.

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Die beiden letzten Verkleidungsteile wurden angebracht

 

Insgesamt ist aber jetzt schon abzusehen das später ein Schleifen unabdingbar ist, ebenso die jeweiligen Spalten noch mit Spachtel zu verfüllen. Wie ich das mache werde, das weiß ich noch nicht. Nebenbei kreisen so langsam auch die Beleuchtungsthematik im Kopf rum, aber hier warte ich ab was die großen Meister im Forum machen 🙂 Sicher ist Sicher!

 

 

Hier noch einige Bilder:

Ausgabe 20

Ausgabe 20

 

 

Ausgabe 21

Ausgabe 21

 

 

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Ausgabe 22

 

 

Ausgabe 23

Ausgabe 23

 

 

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0,8mm Spiralbohrer

 

 

Micro-Feilen Set

Micro-Feilen Set

 

 

Verbaut - Ausgabe 20-23

Verbaut – Ausgabe 20-23

 

 

Auf den Foto sieht es gut aus ;-)

Auf den Foto sieht es gut aus 😉

 

 

Mein neuer Arbeitsplatz im Alemannia Zimmer :-)

Mein neuer Arbeitsplatz im Alemannia Zimmer 🙂

 

 

 

28. Mai 2014 – Bautagebuch – Tag 14

 

 

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Hallo liebe Modellbaufreunde,

weiter geht es nun mit den Arbeiten von Ausgabe 18 und 19. Nochmal kurz vorgestellt was in den beiden Ausgaben drin war:

 

Ausgabe 18 (li) und Ausgabe 19 (re)

Ausgabe 18 (li) und Ausgabe 19 (re)

In Ausgabe 18 waren die letzten acht Querspanten zum Verbau an der linken Rumpfhälfte, in Ausgabe 19 befanden sich die Längsträgern für linke Rumpfhälfte.

 

Ausgabe 18:
Wie immer mussten die einzelnen Bauteile aus dem Holzrahmen herausgelöst werden, was mit einem Cutter oder Modellbaumesser schnell von statten geht. Danach bediente ich mich des Dremels mit einem Rundkopfschleifer, so das ich die laserschwärze schnell von den Bauteilen beseitigen konnte. Wie das geht seht ihr später in der Videosequenz ;-). Auch hier war die Arbeit schnell getan, die einzelnen Querspanten wurden gemäß Bauanleitung in den vorhergesehen Einkerbungen platziert und die Rechtwinkeligkeit geprüft. Danach wurden die Bauteile auf dem Träger verleimt.

 

Die letzten acht Querspanten finden hier ihren Platz

Die letzten acht Querspanten finden hier ihren Platz

 

Der rechte Winkel ist immer dabei

Der rechte Winkel ist immer dabei

 

Das fertige Ergebnis sah dann so aus:

Alle acht Querspanten verbaut

Alle acht Querspanten verbaut

 

Nun ging es weiter mit Ausgabe 19, die Längsträger sollten nun noch angebracht werden auf der linken Rumpfhälfte. Bevor ich mich jedoch daran machte musste die Helling erst umgebaut werden. Die U96 wurde dazu kopfüber fixiert, dazu wurden die Holzblöcke entfernt und dafür kleine und große Winkel positioniert. Damit das ganze UBoot auch recht gut hielt wurde es mit einer Schraube fixiert.

 

Ein großer Winkel für Bug und Heck

Ein großer Winkel für Bug und Heck

 

Kleine Winkel für die Mitte des Bootes

Kleine Winkel für die Mitte des Bootes

 

Perfekter Halt

Perfekter Halt

 

Ausgabe 19:
Nach dem nummerieren der Bauteile wurde die sieben Längsträger vorsichtig aus dem Rahmen herausgelöst. Die Verbindungsecken wurden jeweils entgratet und sodann ging es weiter ans einbauen. Wie schon an der rechten Rumpfhälfte war hier die Herausforderung das drei Elemente zusammengefügt und miteinander verbunden wurden. Nun konnte man sehen ob das ganze auch „passte“ in den Querspanten.

Die sieben Längsträger

Die sieben Längsträger

 

Während die ersten drei Bauteile fast nahtlos passten ohne das man hier und da noch etwas nachschleifen musste, war es bei Bauteil 106 schockierend! Dort passte der Längsträger nahezu perfekt in die vier Querspanten, aber am Ende klaffte ein relativ großes Loch! Das erschien mir dann erst zuviel, aber da das Bauteil so war wie es war, und der Querspant am Ende ebenfalls richtig saß musste ich mir was einfallen lassen.

 

Fast 2mm fehlten bis zum Ende

Fast 2mm fehlten bis zum Ende

 

Sollte ich nun ein Stück aus dem Rahmen einfügen? Oder mit einem Stück Karton verstärken? Ich wählte die pragmaterische Variante und verklebte das Loch mit einem etwas dickflüssigerem Leim. Das Bauteil wird man später eh nicht sehen, und für die Stabilität war es auch nicht relevant. Weiter ging es mit den verbinden der drei Längsträger 107A, 107B und 108.

 

Verkleben des Längsträger 107A und 107B

Verkleben des Längsträger 107A und 107B

 

Hier und da gestaltete es sich doch als fummelig, alle drei Teile gemeinsam in die Querspanten zu positionieren. Aber mit Ruhe und Geduld ging das problemlos. Am Ende wurde noch Bauteil 110 als letztes eingefügt, und die linke Rumpfhälfte erst einmal mit den Querspanten und Längsträgern fertiggestellt.

 

Bauteil 110 bildete das letzte Bauteil aus Ausgabe 19

Bauteil 110 bildete das letzte Bauteil aus Ausgabe 19

 

Fertig mit den Ausgaben 18 und 19

Fertig mit den Ausgaben 18 und 19

 

Selbst Freund Homer war bis hier hin zufrieden

Selbst Freund Homer war bis hier hin zufrieden

 

Ein kleiner Vorblick auf die Ausgabe 20, dort wird das erste Plastikteil geliefert. Mit den beiden Verkleidungsteilen der linken und rechten Rumpfhälfte wird die Frage gestellt ob die Flutschlitze geöffnet werden, oder wie von Hachette vorgesehen geschlossen bleiben. Einige Aspekte konnte man schon im Forum bestaunen, was ich machen werde erzähle ich euch dann wenn das Abo bei mir eintrifft. Vorab hab ich mir aber schon eine einzelne Ausgabe 20 gekauft, um an den beiden Teilen zu „experimentieren“.

 

Erste Verkleidungsteile für die linke und rechte Rumpfhälfte

Erste Verkleidungsteile für die linke und rechte Rumpfhälfte

Zum Schluss gibt es noch ein kleines Video, damit nicht nur die Fotos wirken sondern auch der visuelle EIndruck in bewegten Bildern vielleicht etwas mehr Aussagekräftig ist. Denn das Uboot sieht schon jetzt ziemlich gewaltig aus, und schwer ist es auch noch. Mit Ausgabe 20 wird es weitergehen.
Viel Spaß beim Video 🙂

 

 

 

 

 

15. Mai 2014 – Bautagebuch – Tag 13

 

 

U96-Header1

Neuer Monat, ein neues Päckchen lag im Briefkast. Die Ausgaben 16, 17, 18 und 19 sind angekommen und wurden direkt ausgepackt. Auffällig, die Plastiktüte, dort wo die Heftchen und Bauteile drin liegen, war wieder einmal eingerissen auf der Seite. Aber zum Glück war nichts beschädigt so das direkt begonnen werden konnte.

 

Aber zuerst zu den gelieferten Ausgaben 16 – 19:

16-19

Ausgaben 16, 17, 18, 19

 

U96-Ausgabe16-17-05

Gebundenes Heft mit vielen Informationen und Bauanleitungen

 

Im Prinzip gingen die Arbeiten an der linken Rumpfhälfte fast komplikationslos von statten. Auf die „Pferdefüsse“, auf die ich mal wieder stieß, gehe ich dann besonders ein ;-). Mit dem Abschluss der Ausgabe 19 war dann auch der Rumpf erstmal soweit fertigstellt (in Sachen Querspanten). Eine Vorschau auf Heft 20 ließ erkennen das dort das erste Plastikteil geliefert wird für den Kiel. Dazu aber später mehr.

 

16-17

Ausgabe 16 und 17 ist das heutige Thema

 

In diesem Bericht widme ich mich den Ausgaben 16 und 17 mit den Materialien zum Weiterbau der linken Rumpfhälfte.
In Ausgabe 16 befand sich eine lasergeschnitte Platte mit fünf Querspanten und zwei Querträgern, sowie die ersten fünf Schrauben und Muttern um die Verbindungen der beiden Rumpfhälften zu verstärken. In Ausgabe 17 gab es eine lasergeschnittene Platte mit fünf Querspanten sowie 9 Schrauben und Muttern zur Verstärkung der beiden Rumpfhälften.

 

Nach dem herauslösen der Bauteile aus der Trägerplatte wurden diese, wie immer, von der schwarzen Laserschicht befreit und die Kanten geglättet mit einer kleinen Feile. Für die laserschwärze zu entfernen bediente ich mich diesmal zum erstenmal eines Dremels. Die Arbeit ging somit flott von der Hand, allerdings war der Staubanteil dadurch auch sehr hoch. Zuerst wurden aber die fünf Schrauben und Muttern an dem U-Boot verbaut, und zwar an den jeweiligen Verbindungsstücken (Bauteile 42 &128).

 

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Entgratet, gebohrt und geglätten – Die Bauteile aus Ausgabe 16

 

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Die Schrauben und Muttern zur Verstärkung der Rumpfhälften

 

U96-Ausgabe16-17-16

Bei den Bauteilen 60 und 61 hatte ich es mir einfach gemacht, und diese beiden direkt zusammenverleimt, da sie eh aneinander gesteckt und geklebt wurden in den vorhergesehene Einkerbungen. Ebenso, und dankenswerterweise der Voraussicht von Forumsbau-Experte „Macdog“, wurde in den Querspanten 60 bis 64 weitere 5mm große Löcher gebohrt als Vorbereitung für die künftige Beleuchtung der beiden offen Sektionen (Komandostand und Maschienenraum) sowie den Positionslichtern am späteren Turm. Die beiden Querträger 82 und 83 wurden wieder auf Seite gelegt, diese werden später verbaut.

 

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Arbeit in einem Rutsch – Bauteil 60 und 61

 

Das restliche Verbauen der Querspanten war unspektakulär, Querspanten ausrichten, Winkelmaß anlegen und verleimen. Auf die ersten Schwierigkeiten traf ich dann mit den Bauteilen 69 und 69b 😀

 

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Weiter ging es mit der Ausgabe 17. Dort sollten fünf Querspanten und ein kleines Seitenteil (69b) verbaut werden. Auch hier mussten die Bauteile aus dem Rahmen gelöst werden, entgratet werden und zuletzt von der laserschwärze befreit werden.

 

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Ausgabe 17 – Fünf Querspanten und ein Seitenteil

 

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Das „Besteck“ – Was man so alles benötigt beim Bau (neben dem Leim)

 

Nach getaner Arbeit wurden aber zuerst die neun Schrauben samt Muttern verbaut um die Verbindungen zwischen den beiden Hauptspanten noch mehr Festigkeit zu verleihen. Das darauffolgende Einsetzen der Querspanten war ging fix von der Hand, Ausrichten, mit dem Winkelmaß prüfen und festkleben. Dann kam besagtes Bauteil 69 dran, mit dem Seitenteil 69b. So wie ich es im Bauplan sah war das Seitenteil zu kurz. Warum sollte es überhaupt auf dem Querspant geklebt werden?

 

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Querspant 69 mit Seitenteil 69b

 

Dass das nicht passte war mir irgendwie nicht geheuer. Trotz studierens der Bauanleitung und des schauens wieso es denn zu kurz ist, kam ich da nicht weiter. Ratlos machte ich ein Foto und ließ das Forum um Hilfe bitten. Die Antwort kam auch prompt, und ja irgendwie hatte ich den 3D Blick an diesem Abend verloren. Trotz Brille! Oder gerade deswegen? Nun war es klar wie es drauf musste, eben nicht drauf sondern dran. Dann saß das Teil auch passgenau und so wie es sein musste. Was ein „Hantier“ wegen so eines kleines Bauteils 🙂 Aber großes Lob an die Community, die einem nicht hängen ließ!

 

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So musste es sein, und so passte es dann auch!

 

Nachdem aller verleimt war hieß es nun, abwarten und das Boot trocknen lassen. Bis jetzt sieht das doch gut aus oder?

 

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Arbeit an Ausgabe 17 beendet

 

Tom, der eigentlich nicht viel mit Modellbau am Hut hat, schaut trotzdem ab und zu in dem Baubericht rein. Er brachte die Idee ins Spiel warum ich nicht mal ein kleines Video mache? Damit man sich mal anhand bewegter Bilder etwas konkreter darunter Vorstellen konnte anstatt nur an Fotos. Skeptisch war ich, aber irgendwie hatte er auch recht. Also hab ich mit den einfachsten mir zur Verfügung stehender Mittel mal ein kleines Video gemacht. Bitte berücktsichtigt, es ist nicht von Steven Spielberg. Seid nachsichtig mit mir 🙂 Ich hoffe dem ein oder anderen gefällts.

 

 

 

 

26. April 2014 – Bautagebuch – Tag 12

 

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Liebe Modellbaufreunde,

seit dem letzten mal hab ich nun die Ausgaben 12 – 15 in einem Rutsch bearbeitet. Es gab ja auch nichts besonderes zu beachten, außer das man nun sehen konnte (oder nicht) das die Maße übereinstimmen mit der rechten Rumpfhälfte.

 

Die Ausgabe 12 enthielt zwei Lasergeschnitte Platten mit Querspanten, zwei Hauptspanten und einer Verstärkung zum Weiterbau der linken Rumpfhälfte.

U96-Ausgabe12-15-03

Ausgabe 13 hatte ebenfalls einen Hauptspant, zwei Verstärkungen und zwei Querspanten.

U96-Ausgabe12-15-14

Ausgabe 14 hatte fünf Querpsanten und zwei Querträger (78, 79). Diese beiden Querträger kamen aber noch nicht zum Einsatz und wurden separat weggelegt zum späteren Einbau.

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Die heutige letzte Ausgabe 15 enthielt einen Hauptspant, zwei Querspanten und zwei Querträger (80, 81). Diese Querträger kamen wir in Ausgabe 14 noch nicht zum Einsatz und wurden separat weg gelegt zum späteren Einbau.

 

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Eigentlich waren die Arbeiten mit den Ausgaben 12-15 nicht spektakulär. Nach dem Heraustrennen der einzelnen Baueile wurden diese wieder entgratet und von der laserschwärze befreit. Die einzelnen Hauptspanten wurden dann erst einmal lose auf die vorherbestimmte Position gelegt und geschaut das sie mit ihrem „gegenüber“ von der rechten Rumpfhälfte „plan“ waren. Nachdem man sich davon überzeugt hatte das die Hauptspanten exakt passten wurden sie sodann auch mit Holzleim bestrichen und festgeklebt. Ebenso wurde mit den Querspanten verfahren, diese mussten exakt im rechten Winkel zum Hauptspant stehen ehe sie verleimt in den Hauptspant gesetzt wurden.

Querdspant_56Probleme gab es dann an Querspant 56 (Ausgabe14), der genau neben Querspant 55 platziert wird. Irgendwie sah das nicht so aus als würde das passen. Nachdem ich ein bisschen an dem Querspant rumgedrückt hab, um zu sehen wie das Teil denn nun passen sollte, habe ich mich entschlossen erst einmal im Forum mal um Rat zu fragen. Sicher ist Sicher! Denn auch auf der Abbildung in der Bauanleitung sah das nicht „so krass“ aus wie bei mir. Allerdings hatte ich Querspant 57 einmal daneben gesetzt, und zumindest so konnte ich sehen anhand der Einkerbung wie der Querspant analog zu den anderen verlaufen müsste. Nachdem die Bestätigung im Forum kam „das ist so“, hab ich ihn dann richtigerweise eingesetzt und verleimt. Dennoch varieren anscheinend die Maße, während bei mir 1,5mm Abstand war hatte ein anderer nur 1,34mm. Seltsam. Da man den Querspant etwas „bewegen“ kann denke ich das es mir keinen Ärger bereitet wenn die Querverstrebungen eingesetzt werden. Allerdings weiß ich nicht ob das nicht in ein paar Wochen doch noch Ärger machen könnte. Ich lass mich mal überraschen.

 

Ein anderes Thema, das am Anfang im Forum aufkam, war die Beleuchtung. Die U96 hat drei Positionslichter die man eigentlich schön mit LEDs veranschaulichen könnte. Ebenso wäre eine kleine Beleuchtung für die späteren offenen Sektionen vorteilhaft. Im Forum gibt es ja einen erfahrenen Experten (Maddog) der sich schon Gedanken gemacht hat, und bereits vordenkt wie die künftige Verkabelung laufen könnte. Als Anfänger hängt man sich gerne daran, so kam es nicht unpassend das er bereits etwas voraus ist mit dem Bau seiner U96.

 

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So wurden in den Querspanten 57, 58 und 59 bereits 5mm große Löcher gebohrt. Dort sollen später die Kabel verlaufen, ausgehend davon das die Batterie zur Beleuchtung unten im Rumpf seinen Platz findet. Ich bin gespannt wie das letztendlich ausssehen wird.

 

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Geht man beim Entfernen der laserschwärze zu grob vor, wird einem das direkt nicht verziehen. Bei einem Querspant franste die empfindlichste Stelle aus, so das ich diese mit etwas Holzleim wieder in Form bringen musste. Da muss ich noch etwas aufmerksamer werden, auch wenn das feilen zuweilen stupide vonstatten geht 😉

 

Zum Schluss noch einige Bilder aus dem Bau der Ausgaben 12-15:

 

U96-Ausgabe12-15-02Aus Ausgabe 11 wurde noch die Verstärkung zwischen Hauptspant 3L und 2L angebracht

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U96-Ausgabe12-15-07Holzleim verteilen mittels Ohrenstäbchen 😉

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U96-Ausgabe12-15-12Rechtwinkeligkeit der Querspanten

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U96-Ausgabe12-15-23Nun sollte der Bohrakkuschrauber nützlich sein

U96-Ausgabe12-15-25Vorbereitung für die spätere Verkabelung

U96-Ausgabe12-15-26Kommen erst später zum Einsatz  – Die Querträger

U96-Ausgabe12-15-27Sicher verpackt – Die Querträger 78-81

U96-Ausgabe12-15-34Vorgebohrte Löcher für die Beleuchtung an Querspant 58 und 59

U96-Ausgabe12-15-35

U96-Ausgabe12-15-361,5mm Überstand – Querspant 56 an 55

U96-Ausgabe12-15-38So sieht das BOOT aus nach 15 Ausgaben

 

Nun warten wir auf die neue Lieferung, die wohl erst in zwei Wochen eintreffen wird mit den Ausgaben 16-19.

 

 

 

06. April 2014 – Bautagebuch – Tag 11

 

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Liebe Bastelfreunde,
am Wochenende war wieder etwas Zeit so das ich die Ausgaben 10 und 11 bearbeitet habe. Da in den beiden Ausgaben das Material „übersichtlich“ war, bot sich das an.

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In Ausgabe 10 gab es weitere Bauteile für die linke Rumpfhälfte (Bauteil 2L und die beiden Querspanten 45 & 46). Nachden die Teile aus den Trägern herausgelöst wurden mittels eines Cutters, wurden diese auch sogleich von der laserschwärze befreit mit einer kleinen Feile. Nach getaner Arbeit wurden die jeweiligen Kanten noch geglättet so das die Bauteile nun auf die linke Rumpfhälfte aufgebracht werden konnten.

 

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In exakter Übereinstimmung mit der rechten Seite des Rumpfes musste der Hauptspant 2L nun verklebt werden, sobald er für passend befunden wurde. Denn nicht nur an der „Nase“ vorne musste er passen sondern auch an dein einzelnen Einkerbungen der Querspanten. Nachdem wir und davon überzeugt hatten, wurde auf der Seite der Kleber aufgetragen und das Bauteil positioniert.

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Es blieb ein wenig Zeit um zu überprüfen ob das Bauteil wirklich 100% sitzt, so das es danach mit den Klemmen fixiert wurde. So konnte der Kleber nun aushärten und man sich mit dem beiden anderen Bauteilen beschäftigen. In den Löchern habe ich wie beim letztenmal die Steckbodenträger verwendet und das Bauteil damit zusätzlich fixiert. Die beiden Querspanten wurden nun an der entsprechenden Stelle am linken Rumpf befestigt. Wie immer wurde auch hier mittels Winkelmaß das Bauteil ausgerichtet und dann verklebt. Am Schluss kam das letzte Bauteil dran, angeleht an das vorherige Bauteil wurde es mit ihm zusammen verleimt.

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Nachdem ich gerade mit Ausgabe 10 fertig war, kam auch schon das nächste Päckchen mit den Ausgaben 12-15.

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Neben den Ausgaben 12 – 15 war nun auch der Sammelordner dabei, so das man nun endlich den ganzen Papierkram ordentlich einheften konnte 🙂 Leider war meine Ausgabe etwas beschädigt, soweit ich aber gesehen habe hat es nur die Oberseite erwischt die ausgerissen war. Zum Glück wurde kein Bauteil oder die innenliegenden Seiten der Hefte beschädigt.

 

U96-Ausgabe10&11-11
Nach dem anschauen ging es dann aber weiter mit Ausgabe 11. Dort war nun wieder ein Hauptspant (3L), zwei Querspanten (47&48) und eine Verstärkung (128) enthalten. Auch diese Teile mussten aus ihren Holzrahmen herausgelöst werden. Hier zeigte sich aber dass das Holz irgendwie eine andere Konsestenz hatte. Es war sehr hart so das beim herauslösen der Bauteile mittels eines Cutters die Klinge abbrach und durch die Gegend flog! Das war mal nicht ganz ungefährlich.

 

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Nachdem es mit einigen Haken doch irgendwie ging wurde die laserschwärze entfernt und die Kanten geglätttet. Was bin ich froh über meine kleine Feile 🙂 Nachdem die Bauteile fertig waren wurden zuerst die beiden Querspanten 47&48 auf der linken Rumpfhälfte aufgebracht und ausgerichtet im rechten Winkel. Danach wurde  Hauptspant 3L ausgerichtet auf seinem vorhergesehenen Platz. Hier war schon zu sehen das der vorderer Teil Deckungsgleich war, der hintere aber weniger als 1mm versetzt war.

 

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Also feilte ich etwas an der Nahtstelle weg und klebte das Bauteil fest. Wieder wurde es mit Klemmen fixiert, und trotzdem blieb ein kleiner 1mm Versatz bestehen. Hmmm….das wird mich wahrscheinlich einige Ausgaben später noch richtig Zeit kosten wenn es begradigt werden muss. Eine andere Alternative als feilen wird es da wohl nicht geben.

 

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Nun sollte noch die Verstärkung 128 verbaut werden. In der ausgedruckten Bauanleitung las ich von einer gestrichelten Linie die man beachten müsse. Komisch, ich sah da keine. Also die Orginalbauanleitung zur Rate gezogen und siehe da…eine gelbe Strichlinie! Soviel zum Unterschied der gedruckten und ausgedruckten Bauanleitung.

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Mit Hilfe eines Lineals wurde ein Linie gezogen an denen die Verstärkung 128 ausgerichtet wurde. Sie durfte nicht über die Linie gehen, denn dort musste noch Platz sein für ein späterer Querspant der dort eingefügt wird in die Einkerbung. Ich hielt es aber für besser das Bauteil jetzt doch nicht zu verbauen sondern zu warten bis der entsprechende Querspant eingesetzt wird. Dann werde ich die Verstärkung in einem mit anbringen.

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Somit waren zwei Hefte verbaut, weiter geht es dann mit Ausgabe 12 🙂

 

 

 

27. März 2014 – Bautagebuch – Tag 10

 

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Liebe Bastelfreunde,
jetzt sagt nicht es ist schon wieder Modellbautag!

 

Ausgangslage: Die rechte Rumpfseite war ja in der letzten Ausgabe fertiggestellt. Nun ging es an an der linken Rumpfseite weiter. Dazu hab ich meine Heeling etwas modifiziert damit das U-Boot gut aufliegt für die weiteren Arbeiten.

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In Ausgabe 9 waren nun zwei lasergeschnittene Platten mit den ersten Teilen der linken Rumpfseite.
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Nach dem herauslösen der Bauteile aus dem Holzrahmen wurden diese wie immer nummeriert und anschließend die Kanten und Verbindungsstellen mit einer kleinen Feile bearbeitet. Ebenso wurden die „laserschwärze“ weitgehend entfernt, zumindest an den Stellen wo der Holzleim aufgetragen wird.

 

Das Bauteil für die linke Rumpfhälfte korrespondiert exakt mit dem Bauteil der rechten Rumpfhälfte, den ich in Ausgabe 2 verarbeitet hatte. Die beiden Hauptsspanten besitzen die exakt selben Einkerbungen und das gleiche Profil.

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Nun mussten aber erst einmal die kleinen Platten bearbeitet werden, diese kamen auf dem Hauptspant  (L-1) zum Einsatz. Mittels eines Winkel wurde die Rechtwinkeligkeit geprüft, und das einzelne Bauteil daraufhin ausgerichtet und eingeklebt.

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Nachdem die beiden Querspanten verleimt und getrocknet waren, sollte nun der Hauptspant für die linke Rumpfhälfte auf die korrespondierende rechte Rumpfhölfte aufsetzen. Zur Probe wurde es einfach mal draufgelegt und ausgerichtet, um zu sehen ob wirklich eine 100% Überdeckung gegeben ist. Denn jetzt musste wieder ziemlich genau gearbeitet werden.

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Da beschleicht einem Anfänger dann doch das trügerische Gefühl „das wird schon passen“. Also wurde auf die obere Platte genügend Holzleim aufgetragen und die Hauptplatte L-1 draufgelegt und mit den Klammern fixiert. Aber oha, die kleinen Klammern hielten gut, die große Klammer war zu stark und „verzog“ das Bauteil. Nun war schnelles handeln gefordert, denn der Leim zog an und die zwei Augen versuchten gleichzeitig alle vier Seiten zu checken ob es passt und die kleine runde Öffnung Deckungsgleich war.

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So wurde mit mikrometrischer Genauigkeit (soweit es die groben Hände zuließen) die Platte so geschoben bis es an allen Ecken und Enden passte. Im Forum hatte ich gelesen das man zum fixieren einen kleinen 5mm Dübel nehmen kann (der dann arretiert in dem Loch gesteckt wird), oder ein entsprechenden runden Holzstab. Hatte ich nicht, musste also so funktionieren. Aber zwei Dinge kamen auf die Einkaufs ToDo Liste: 5mm Dübel und noch zwei Packen von den kleinen Klammern, denn diese zeigten sich als die bessere Wahl statt des größeren.

 

Das das ganze nun wirklich austrocknen musste in Ruhe, hab ich mir heute Nachmittag die Klammern geholt und ein Packen Steckbodenträger. 5mm Dübel gab es nicht, eine runde Holzstange gab es nur im 10m Format also musste eine Alternative her. Diese wurde dann in den Steckbodenträgern gefunden, die mit einer Länge von 8mm (bei 5mm Breite) optimal in die Löcher passten. Somit kann ich beim nächsten Bauteil damit arbeiten und fixieren.
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Mal sehen ob ich am Wochende mit Heft 10 weitermache, da es ja wieder warm wird ruft der Garten auch nach Bearbeitung 😉

 

Weiter Bilder des Arbeitstages:

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23. März 2014 – Bautagebuch – Tag 9

 

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Letzte Woche kamen die Hefte 8-11 in einem großem Umschlag an.  Interessanterweise waren die Hefte 8-11 darin als ein Magazin geleimt. Da ich aber die ganze Woche über keine Zeit hatte musste das „Paket“ erst einmal warten. Ich hatte mich dann damit beschäftigt wie ich denn am besten die „Rückseite“ oder besser gesagt die linke Seite der U 96 aufbaue. Sollte die linke Seite genau wie die rechte gebaut werden, und am Ende werden beide große Teile zusammengefügt? Oder so wie Hachette es in der Bauanleitung vorsieht, direkt auf der rechten Seite aufbauend weiterzuarbeiten mit den linken Teil?

 

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Ich hab mich noch nicht entgültig entschieden, aber es musste ein Tipp aus dem Forum umgesetzt werden wie ich denn aufbauend auf die rechte Seite der Rumpfhälfte weiterkomme. Also musste flugs aus dem hiesigen Baumarkt ein paar kleine Stücke Holz geholt werden, die mittels eines kleines Winkels an der Heling befestigt werden. Es bedarf wohl noch einige Korrekturen und umbauten mit der Zeit.

 

Zurück zu Heft 8, wo diesmal die läsergeschnittene Platte mit den Längsträgern für die rechte Rumpfhälfte enthalten war.

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Jetzt wurden also die Querspanten miteinander verbunden. Das sollte sich bei den ersten Teilen als einfach herausstellen, bei den weiteren Teilen jedoch wurde es eine Geduldsarbeit. War bei den ersten Teilen noch ein ziemliches Spaltmaß vorhanden am Ende, saß das andere Teil dann doch ziemlich „spack“ und musste angepasst werden. Der Spalt wurde mit dann mit dem Kleber erstmal passgerecht gemacht.

 

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Damit das auch alles schön zusammenhielt mussten jetzt die Zangen zum Einsatz kommen. Das war auch nicht ganz so einfach diese richtig zu platzieren, da hier und da einfach nicht genügend „halt“ war um sie zu positionieren.

 

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Die Herausforderung gab es dann bei Längsträger 88, der in die Einkerbungen der Querspanten 18-22 platziert werden sollte. Er war zu „lang“! Entweder hab ich bei den Querspanten ungenau gearbeitet (Winkeligkeit) oder das Bauteil selbst war das Problem. Egal wie, es musste nun irgendwie da rein. Also wurden an den Seiten mittels Feile jeweils ein kleines Stückchen runtergeschrubbt, bis der Längsträger dann endlich passte.

 

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Auch die Träger 85A, 85B und 86 waren eine kleine Herausforderung für sich. Da sie alle miteinander am Ende verbunden sind, mussten sie passgenau vorher eingesetzt werden ehe sie verklebt wurden. Zusammengesetzt formen sie einen großen Längsträger.

 

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Nach rund einer Stunde waren alle Längsträger verbaut und verklebt. Da war nun wirklich filigrane Arbeit gefordert, und das Boot hat nun die nötige Stabilität. Damit ist die rechte Rumpfseite erst einmal fertiggestellt.

 

Hier noch einige weitere Bilder des Arbeitstages:

 

U96-Ausgabe8-01

Das Paket mit Heft 8-11

 

 

U96-Ausgabe8-03

Der Heftinhalt 8-11

 

 

U96-Ausgabe8-02Der Heftinhalt 8-11

 

 

U96-Ausgabe8-05Erweiterungsset für die Heeling

 

 

U96-Ausgabe8-08So sieht es erstmal aus, aber Änderungen werden erfolgen

 

 

U96-Ausgabe8-09Sitzt, passt, wakelt nicht

 

 

U96-Ausgabe8-13Längsträger für die rechte Rumpfhälfte

 

 

U96-Ausgabe8-17

 

 

U96-Ausgabe8-25

 

 

U96-Ausgabe8-26

 

 

U96-Ausgabe8-27

 

 

U96-Ausgabe8-28

 

 

 

 

 

11. März 2014 – Bautagebuch – Tag 8

 

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Hallo liebe Bastelfreunde,
jetzt sagen Sie nicht es ist schon wieder Modellbautag!

 

Mit der letzten Ausgabe 7, die im Abopaket vor zwei Wochen angekommen ist, ging es nun weiter. Die Arbeiten an der rechten Rumpfhälfte wurden nun mit den zentralen Querspanten beendet. Wie üblich, und das muss man auch nicht jedesmal erwähnen, wurden die Teile markiert und aus der Hauptplatte vorsichtig herausgelöst mittels einem Cutter. Die lasergeschwärzten Stellen, sowie der Grat der Verbindungsstellen, wurden sorgsam weggefeilt und entgratet.

 

U96-Ausgabe7-02

u96-querschnitt-Ausgabe7

Die zentralen Querspanten wurden, wie in der Bauanleitung beschrieben, in den vorgesehen Einkerbungen der Hauptspants-Abschnitt 39 eingeklebt. Das Ausrichten mit dem Winkelmaß sollte sich als schwierig erweisen, denn der passt kaum dran und rein zwischen den Querspanten. Ich glaube ich muss mir irgendwie noch einen kleineren Miniatur Winkel kaufen.

 

U96-Ausgabe7-05

 

Nach dem die beiden zentralen Querspanten eingefügt, ausgerichtet und verklebt waren, ging es weiter mit Bauteil 34 und 35. Diese wurden an den Nahtstellen der Hauptspanten 40 und 41 eingeklebt.

 

U96-Ausgabe7-08

 

Zu guter letzt kam Querspant 16 zum Einsatz. Dieser wurde ganz vorne zum Bug hin, an Hauptspant 2, in den vorgesehen Einkerbungen eingesetzt. Auch hier musste zuvor die Passgenauigkeit und das Winkelmaß bestimmt werden. Am Ende sah die rechte Rumpfseite dann so aus:

 

U96-Ausgabe7-17

Ich hoffe das am Wochenende die neuen Hefte 8-11 als Lieferung ankommen. Denn nun bin ich erstmal wieder durch mit dem zweiten Paket.

 

Weitere Baubilder:

U96-Ausgabe7-01

U96-Ausgabe7-03

U96-Ausgabe7-06

U96-Ausgabe7-09

U96-Ausgabe7-10

U96-Ausgabe7-12

U96-Ausgabe7-13

U96-Ausgabe7-14

U96-Ausgabe7-15

U96-Ausgabe7-16

U96-Ausgabe7-18

 

 

 

 

03. März 2014 – Bautagebuch – Tag 7

 

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Hallo liebe Bastelfreunde,
jetzt sagen Sie nicht es ist schon wieder Modellbautag!

U96-Ausgabe6-01

Am Wochenende ging es weiter mit Ausgabe 6. In dieser Ausgabe war diesmal eine lasergeschnittene Platte mit sieben Querspanten für das Heck. Diese dienen zur Verstärkung der Hauptspanten 40 und 41, die beim letzten mal zusammengeleimt wurden. Doch bevor die Heckspanten eingebaut werden konnten, musste erst das übliche Prozedere durchgeführt werden.

 

U96-Ausgabe6-03

Die einzelnen Querspanten mussten aus dem Holz-Rahmen herausgetrennt und markiert werden. Danach waren wie üblich das Schleifpapier und die kleine Schleiffeile nötig, um die Kanten und die laserschwärtze zu entfernen. Mittlerweile hantiere ich mit der kleinen Handfeile viel besser und effektiver als mit dem Schleifpapier, den ich wohl künftig nur für großflächige Spanten einsetzen werde.

 

U96-Ausgabe6-05

Die Handhabungen sind mittlerweile immer die selbigen, nach dem Schleifen und Markieren der Bauteilen werden die Querspanten, gemäß Anleitung, in ihre vorgesehenen Einkerbungen gesteckt und verleimt. Natürlich müssen die Querspanten im Winkel zum Hauptspant stehen, denn „schief“ soll das Boot ja nachher nicht werden.

 

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Beim Schleifen des Heckspants 37 ist mir aber dann ein kleiner „Fauxpas“ passiert. Wenn man nicht genügend Achtsamkeit walten lässt, dann kann es zu kleineren Unfällen kommen. So hab ich beim „wegschrubben“ der Laserschwärtze einen kleinen Teil des Zapfens seitlich ausgerissen. Ist zwar nicht so tragisch, aber dennoch unschön, da die Stabilität des Zapfens dann eingeschränkt wäre. Während ich also mit den größeren Querspanten beschäftig war, konnte ich mit ein bisschen Leim und einer kleinen Zwinge das Malheur wieder begradigen.

 

U96-Ausgabe6-09

Das einfügen, ausrichten und festleimen der einzelnen Querspanten erforderte ein bisschen Geduld, vor allem bei dem letzten (kleinsten) Querspant Nummer 38. Diesen im rechten Winkel auszurichten war nun nicht so einfach, weil mein Winkelmaß einfach zu groß war um ihn filigran dort anzulegen. Hm, nun war guter Rat teuer. Mit einem Restholzrahmen musste ich mich dann behelfen das dieses kleine Stück dann rechtwinkelig zum Haupspant in Ruhe festkleben konnte. Das Resultat des Tages sah dann so aus:

 

U96-Ausgabe6-11

Im Folgenden noch einige Bilder des heutigen Werks, und dann geht es auch schon flugs weiter mit Ausgabe 7. Die letzte Ausgabe bislang, ehe hoffentlich bald der Nachschub der Ausgaben 8-11 geliefert wird.

Weitere Bilder des Arbeitstages

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17. Februar 2014 – Bautagebuch – Tag 6

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Hallo liebe Bastelfreunde,
jetzt sagen Sie nicht es ist schon wieder Modellbautag!

Doch! Heute habe ich mir Ausgabe 5 vorgeknöpft, und wie zuvor wiederholte sich größtenteils die Arbeit. In der fünften Ausgabe waren nun vier weitere Querspanten, zur Fortsetzung der Arbeiten an der rechten Rumpfhälfte, sowie den hintersten Hauptspant des rechten Abschnitts. Wiederum wurden die Teile zuvor nummerisch markiert, aus der lasergefrästen Platte herausgelöst mit einem Cutter sowie zum guten Schluss mit einer Feile und Schleifpapier behandelt.

 

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Das Schleifen macht mal so keinen Spaß, aber es muss ja sein. Wenn ich bedenkte wie ich am Anfang dieses Projektes geschliffen habe, dann können sich mittlerweile die Ergebnisse durchaus sehen lassen (jedenfalls für meine Verhältnisse). Das feilen mit den herkömmlichen Plastikfeilen habe ich aufgegeben, jetzt habe ich eine kleine Feile aus Metall, damit geht es nun Ratzfatz. Ebenso das 180er Schleifpapier auf einen Klotz ummantelt, und schon fallen die Späne wie die….also normal. Das sieht dann bei den vier Querspanten und dem Hauptspant am Ende so aus:

 

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War das Einsetzen und Einkleben von Querspant 24 noch ein Kinderspiel, gestaltete sich Bauteil 25 als Wiederspenstiger. Natürlich mussten die Querspanten wie zuvor im Winkel ausgerichtet werden, aber das Bauteil 25 wurde zusätzlich noch an 24 geklebt. Und das passend und Deckungsgleich zu den beiden vorherigen Quersspanten. Optisch sah das gut aus, es war deckungsgleich und ließ auch nicht verrücken. Dreht man das Boot jedoch um, sah es unten jedenfalls so aus als würde es nicht so passen wie es passen sollte! Hmm. In den beiden Bildern seht ihr was ich meine:

 

U96-Ausgabe5-11Deckungsgleich und passend zwischen 4 und 42

 

U96-Ausgabe5-12Von unten sieht das nicht so aus, ein kleiner Spalt bleibt offen und es sitzt auch nicht passend

 

Tja, soll mir das jetzt Sorgen machen? Würde es „unten“ passend sein, wäre es „oben“ nicht deckungsgleich. Also lass ich es mal so. Die restlichen Querspanten 26 und 27 gingen wieder leicht von der Hand. Kleben, einsetzen, ausrichten im Winkel, und warten das der Leim trocknet.

 

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Als finaler Abschluss des Tages kam nun der rechte Hauptpant zum EInsatz, der ausgerichtet mit dem restlichen Rumpf verbunden wurde. Das soll nun austrocknen, denn später werden weitere Querspanten den Hauptspant fixieren. Das Boot, bzw das Skelett, hat jetzt schon eine stattliche Ausmaße von knapp 115,5cm. Beachtlich, diese Dimension die es langsam annimmt.

Weitere Bilder des Arbeitstages:

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U96-Ausgabe5-04Bevor es an das verleimen ging, erstmal die Passgenauigkeit prüfen

U96-Ausgabe5-06Ausgerichtet im rechten Winkel

U96-Ausgabe5-08Wir nähern uns dem Rumpfende der rechten Seite

U96-Ausgabe5-11Der linke Hauptspant wird noch mit weiteren Querspanten fixiert

U96-Ausgabe5-10Macht schon was her das lange Teil

U96-Ausgabe5-13115,5cm lang das Boot….beachtlich

13. Januar 2014 – Bautagebuch – Tag 5

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Endlich, nach dem langen Warten ist das Paket gestern eingetroffen mit den Ausgaben 4 bis 7. Neben den Heften gab es diesmal die vier Besatzungsmitglieder als Geschenk mit beiliegend. Ausgabe 4 wurde sodann geöffnet und die Bauteile befreit. Ich habe mir übrigends jetzt angewöhnt die Baupläne auszudrucken. Diese werden auf der hachette Webseite zur Verfügung gestellt, und sogar schon mit Ausblick auf Heft 11. So muss ich nicht die Bauanleitung aus dem Heft „knittern“ sondern kann sie direkt abheften.

 

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In der Ausgabe war es diesmal Übersichtlich, es gab drei weitere Hauptspanten für den rechten Teil des Hauptspant sowie drei Verstärkungen. Wie immer mussten die Bauteile zuerst markiert werden, danach wurden sie mittels einer kleiner Feile und Schleifpapier geschliffen.

 

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Hauptspant 4, die beiden anderen Hauptspanten 39 und 40, zwei Verstärkerteile 128 und ein Verstärkerteil 42. Viel zu tun gab es hier nicht, die Bauteile wurden gemäß der Bauanleitung miteinander verleimt und verbunden. Dabei musste man sorgfalt walten lassen, denn die Verstärkungen mussten passgenau über die vorhanden Löcher deckend verklebt werden. Ebenso mussten die Verstärkungen genau sitzen, da neben ihnen (in einer späteren Ausgabe) direkt ein Querspant verbaut wird. Hier einen Fehler zu machen kann später „nervend“ sein.

 

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So sieht das ganze dann in seiner Vollendung aus, es blieb nur Verstärkerteil 42 übrig. Der zusammen geleimte Hauptspant 4 wird nun mit der zuvor gebauten Rumpfstruktur verbunden. Zwischen Hauptspant 3 und 4 wird nun das Verstärkerteil 42 verklebt, deckungsgleich über das Loch. Zusammengesetzt sieht man nun was für eine Ausmaße das Boot nun angenommen hat.

 

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Das ganze sieht dann für den heutigen Tag erst einmal so aus. Ausgabe 5 wartet auf seinen Einsatz, mal sehen wann ich damit weiter machen kann.

 

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Hier einige weitere Bilder des heutigen Bautages

U96-Ausgabe4-02Die vier eingepackten Matrosen

U96-Ausgabe4-03Ganz schön schwer die Kleinen

U96-Ausgabe4-04Die beiden lasergeschnittenen Bauteile der Ausgabe 4

U96-Ausgabe4-09Genaues Arbeiten erforderlich, hier kommt noch ein Spant rein

U96-Ausgabe4-10Verstärkerteil wird deckungsgleich aufgeklebt

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Wir nähern uns dem hinteren Ende

 

24. Januar 2014 – Bautagebuch – Tag 4

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Hallo liebe Bastelfreunde,
jetzt sagen Sie nicht es ist schon wieder Modellbautag!

 

Nachdem ich beim letzten mal die Holzbauteile aus Ausgabe 3 vorbereitet habe, sollten diese heute nun verbaut werden. Mit dem Hauptspant 3 ging es weiter mit dem Bau der rechten Rumpfhälfte (dunkelgrüner rechter Bereich).

 

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Es ist genauso wie in den bisherigen Ausgaben, die einzelnen Spanten werden mit den Zapfen in die Einkerbungen eingebracht. Dort werden sie ebenfalls mit einem Winkelmaß ausgerichtet. Also quasi nach dem selbigen Muster wie bisher, etwas unspektakulär dieses mal.

 

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Im Gegensatz zur Bauanleitung habe ich den Hauptspant 3 noch nicht mit dem Hauptspant 2 verbunden. Dieses werde ich erst später tun, wenn die Gewissheit mit den Spaltmaßen übereinstimmt. Denn auch in dieser Ausgabe waren die einzelnen Holzteile zwar alle passend, aber hatten dennoch „Spiel“ in ihrer Position. So auch an den Verbindungsstellungen der drei Hauptspanten. Im Forum gab es da schon eine Diskussion wie viel „Spaltmaß“ erlaubt ist, denn sonst wird das U-Boot am Ende „länger“ oder „kürzer“ wenn man die Spaltmaße korrigiert. Solange das ungeklärt ist, bleibt es erstmal separat. Tut ja nicht weh.

 

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Hier seht ihr ein solchen Spaltmaß, ich habe es bisschen mehr verleimt und auch mit Kartonage unterfüttert. Jedenfalls da wo es Sinn machte. Am Ende waren die Bauteile alle verleimt und im rechten Winkel ausgerichtet.

 

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Die Bauaufsicht war ebenfalls zufrieden erstmal. Nun ging es weiter an meiner „Helling“. Dazu hatte ich mir ein 120cm langes Brett besorgt, worauf die Bauträger künftig fixiert werden wenn es an den Seitenteilen des U-Bootes rangeht. Mit einer langen Schiene habe ich so zumindest eine Ausrichtung fixiert, und kann später (sofern es nötig ist) noch Klemmen und Halterungen anbringen.

 

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Somit die drei ersten Ausgaben alle verbaut, am 05.02.2014 sollte die nächste Lieferung erfolgen mit den Ausgaben 4 – 6. Beim letzten mal hatte ich die Netzsäge und die Bügel geborgen (was ja für mich eine Premiere war). Nun, stolz wie Oskar musste ich im nachhinein feststellen das ich die Knickfalz wohl andersrum gebogen hatte. Ein Aufmerksamer Erbauer hatte darauf hingewiesen. Nun, also machte ich mich auf dem Weg die Ausgabe 2 noch einmal zu besorgen (was garnicht so einfach war – restlos Ausverkauft). Aber ich hatte dennoch Glück bei einem Local-Hero, wo ich die letzte Ausgabe noch erwerben konnte. Daraus folgt das ich die beiden Bügel noch einmal biegen werden (dann hoffentlich richtig). Das werde ich dieser Tage noch über die Bühne bringen 🙂

 

Zum Abschluss der bisherige Bau in seiner vollen Länge.

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Hier noch ein paar Bilder:

U96-Ausgabe3-01Die Vorbereitung hat sich gelohnt – Es ging direkt weiter

 

 

 

U96-Ausgabe3-03Auch hier wurden zwei Holzteile zusammengeklebt zur Stabilität

 

 

 

U96-Ausgabe3-08Wenigstens einer grinst

 

 

 

U96-Ausgabe3-09Schon lang das Ding

19. Januar 2014 – Bautagebuch – Tag 3

Heute wollte ich mich mal mit dem Ätzteil aus der Modellbau Ausgabe 2 beschäftigen. Das sah nicht schon filigran aus, das ist auch filigran! Zumindest wenn man mit solch feinen Teilen arbeiten muss mit seinen Pranken 😉 Zuerst aber gab es im Modellbauforum aber eine kleine Diskussion über das Decal (Abziehbild) in Ausgabe 3. Der Säbelzahnfisch liegt in den Farben blau und grün bei. War der bei der U 96 nicht schwarz? Ein Hinweis auf einer U-Boot Seite besagte dann es grün war. Hm, ich denke ich muss mir den Film „Das Boot“ nochmal anschauen 😉 Und die Frage klären ob es nur im Film schwarz war und beim Orginal der U96 grün gewesen ist. Oder beides? Nun, ich hab ja noch etwas Zeit ehe die Decals auf dem Turm geklebt werden.

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Aber nun sollte es an den Messing Ätzteilen rangehen. In der zweiten Ausgabe des Abos lagen dann die folgenden Teile bei:

  • – Netzsäge
  • – Verstärkungen
  • – zwei Bügel

 

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Zuerst mussten die Teile natürlich aus der großen Ätzplatine herausgelöst werden. Gestaltete sich schon beim ersten Holzbauteil das ganze mühsam (weil man ja vorsichtig herangeht) sollte es hier auch nicht anfangs besser funktionieren. Mit dem Cutter war das ein ganz schönes Stück „hantier“ wie wir hier ich Aachen sagen 😉 Aber mit einem anderen Cutter und bisschen Geduld fluppte das dann doch ganz gut. Danach mussten die filigranen Teile natürlich noch entgratet werden an den Nahtstellen, das war mit dem Schleifpapier und Nagelfeile dann auch eine Geduldsprobe. Man will ja nichts kaputt machen.

 

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Nun kam der spannende Teil. Denn es sollten die beiden Bügel entlang der Falze gebogen werden. Dazu riet die Anleitung eine Flachzange mit langen Backen zu nehmen. Nichts leichter als das und den Bügel eingespannt in die Flachzange. Tjoo…und nu? Wie sollte das jetzt umgebogen werden? Mit den einfachen porfanen Mitteln klappte es jedenfalls nicht, und gewalt anwenden wollte ich auch nicht. Denn das würde wahrscheinlich sofort schwer bestraft werden. Also blieb die Erkenntnis, ohne Biegeteil wird es nicht gehen. Das ist dann wohl die nächste Investition. Ich weiß was ihr jetzt denkt…meine Güte das Umbiegen ist doch Pipi einfach. Wenn ich das hundert mal gebogen habe dann ganz bestimmt 😀 Also kamen die beiden Bügel erstmal wieder auf die Seite.

 

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Es ging also weiter mit der Netzsäge, dort sollte das Bauteil Sägeblatt auf der Netzsäge geklebt werden. Dafür nahm ich meinen kleinen Pinsel und Sekundenkleber Gel, so das man es noch korrigieren konnte beim aufkleben. Denn auch das sah nicht so aus als wäre es mit drauflegen und zupacken getan. Denn die beiden Einkerbungen der jeweiligen Bauteile musste deckend sein. Da war also genaues Arbeiten erforderlich, was mir überraschenderweise auch auf Anhieb gelang 😉

 

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Nun mussten auf der anderen Seite die jeweiligen Verstärkungen ebenfalls geklebt werden, so das die Netzsäge stabil wurde in ihrer Ausrichtung. Am Ende waren die Teile alle verklebt und das begutachtende Auge sagte „haste prima gemacht Jong“ 🙂 Da ich schonmal gerade beim Kleben dabei war, schnappte ich mir den Messing Ätzteilsatz aus Ausgabe 1. Dort sollte ja auch ein Bauteil verklebt werden. Also flugs das Teil aus dem Rahmen entfernt und geschliffen, und schon wurde es auf dem vorderen Deckbereich aufgeklebt. Auch hier war die Schwierigkeit das die beiden Minilöcher deckend sein mussten. Das war schon schwer es mit bloßem Auge zu sehen, also kam die mitgelieferte Lupe zum erstenmal zum Einsatz. Perfekt 🙂

 

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Falls ich mich da doch mal vertue, ich hab ja noch ein Ätzteil aus Ausgabe 1 als Reserve ;-). Die Teile packte ich nun fein säuberlich weg in kleinen Tütchen und beschriftete diese mit der Ausgaben Nummer. Die beiden Bügel müssen ebenfalls solange eingelagert werden bis ich dann mal das entsprechende Biegeteil hab.

 

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Als Vorbereitung für den nächsten Bauabschnitt habe ich aus Ausgabe 3 schonmal die Teile aus dem Holzrahmen gelöst. Die Nahtstellen wurden geschliffen, ebenso die Spantenoberfläche. Auch hier ging das schleifen nun etwas von der Hand. Doch vorsicht! Beim schleifen passierte es mir, das an einem Spant ein kleines Stückchen weg- bzw abgerissen wurde. Nein wie ärgerlich trotz aller Vorsicht! Doch mit etwas Holzleim konnte ich die dünne Stelle wieder verkleben mit dem Stückchen, so das es nochmal gut gegangen ist. Puhh.

 

DSC_8300Sieht auf dem Bild schlimmer aus als es war 🙂 Es war wirklich nur ein 0,1mm Stückchen. Das war es für den heutigen Tag, die Vorbereitungen sind getroffen so das ich beim nächsten mal mit dem weiteren Bau des vorderen Rumpfes fortfahre. Und das Biegeteil bleibt auf der ToTo Liste.

 

Hier noch ein paar Bilder:

 

DSC_8279Filigrane Arbeit an den Ätzteilen

DSC_8281Eine ruhige Hand ist unerläßlich

DSC_8283Sieht gelungen aus

DSC_8287Dieser kleiner Pinsel ist der Hit

DSC_8288Das Biegen der Bügel muss warten

DSC_8291Gut verpackt und beschriftet

DSC_8292Dooohhhhhhh

DSC_8295Vorbereitung für den nächsten Bauabschnitt

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Geschliffen und beschriftet

 

16. Januar 2014 – Bautagebuch – Tag 2

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Nach langem Warten sind endlich die Ausgaben 2 und 3 eingetroffen. Da ich mir nun die Ausgaben abonniert habe, verpasse ich zukünftig keine. Denn in den lokalen Zeitschriftenläden gibt es die nicht oder sind emens schnell vergriffen. Seit dem Zusammenbau der ersten Ausgabe ist nicht viel passiert, mein Arbeitsplatz habe ich eingerichtet und mir noch verschiedene Tools gekauft bzw. besorgt. Ein paar Leimzwingen waren notwendig, denn mit vier Stück erschien mir das doch zu knapp 😉 Auch habe ich endlich das Schleifpapier geholt, einmal in der 40er Stärke und in der 180er Stärke. Zudem hatte ich noch genügend Zeit in den diversen Foren zu schmöckern, und auch mal zu lesen was die anderen „Modellbauer“ so machen. Interessanterweise denkt man schon über die Figuren nach, die am Ende auf und im U-Boot platziert werden. Hachette liefert ja den Abokunden vier Figuren mit als Geschenk. Diese sind im Maßstab 1:48 dann ungefähr 38mm groß. Will man andere finden gestaltet sich das als schwierig, denn die meisten Figuren die zum U-Boot passen gibt es im Maßstab 1:72. Schon werden die ersten Selbstmodullierungen der Figuren angedacht. Und ich dachte ich hätte nur das U-Boot im Kopf 😉

 

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Nun aber zu den neuen Ausgaben zwei und drei. Nachdem diese nun heute eintrafen konnte man sich ans „Werk“ machen. Da einige schon gestern ihre Ausgaben erhielten, und sich gleich ans Arbeiten begeben hatten, bekam so schon den ersten Tipp mit. Dazu aber später mehr. Hier die beiden Ausgaben und ihr Inhalt. Ausgabe 1 hab ich nun doppelt, aber macht nichts. Daraus hab ich das Messing Ätzteil entnommen, weil bei meiner Ausgabe ein unschöner Fleck drauf war.

 

Ausgabe 2:
2 lasergeschnittene Platten (6 Bauteile mit Hauptplatine) um mit dem Bau der rechten Rumpfhälfte fortzufahren. Eine Messing Ätzplatte mit der vorderen Netzsäge, zwei Bügel und Verstärkungen.

Ausgabe 3:2 lasergeschnittene Platten (7 Bauteile mit Hauptplatine) um mit dem Bau der rechten Rumpfhälfte fortzufahren. Zwei Decals (Abziehbild) mit Sägefisch für den Turm des Modells.

Mit im Paket lag auch die DVD „Das Boot – Directors Cut“ und eine Lupe. Ok, die DVD hab ich als Blueray und die Lupe…mal sehen wo sie mir nützlich sein wird.

 

Heute Abend sollte Ausgabe 2 verbaut werden. Dazu mussten alle Teile mittels einem scharfen Cutter aus der Platine herausgelöst werden. Das gelang zum Glück diesmal besser als beim ersten mal. Danach ging es ans schleifen, denn alle Verbindungstellen mussten glatt geschliffen werden. In einem wurden aber dann die ganzen Spanten geschliffen, weil mir das so gesagt wurde dass das besser ist 😉 Hab ich nun auch so gemacht. Zuerst sollte die Hauptspant 1 (aus der ersten Ausgabe) mit dem Hauptspant 2 verbunden werden. Das hab ich allerdings nicht gemacht, denn ein guter Tipp im Forum meinte das solle man erst später tun. Denn da alle Spanten im Winkel ausgerichtet werden müssen, würde es beim letzten Teil der heutigen Ausgabe etwas schwer werden irgendwo einen Winkel anzulegen. Also sollte das zusammenführen der beiden Hauptspanten am Ende des heutigen Tages erfolgen.

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Nun ging es wieder daran die zuvor markierten Teile gemäß Bauanleitung zusammenzustecken auf der Hauptplatine. Nachdem Bauteil 5 eingesetzt wurde, und die Kanten mit Holzleim bedeckt wurden, musste man wieder mittels Winkel den Spant in die selbige bewegen. Ging das noch alles leicht von der Hand in den nachfolgenden Schritten, passierte mir bei Spant 7 & 8 (diese wurden zusammengeklebt) ein dicker Fauxpass! Beim verleimen und einsetzten sicherte ich die beiden Teile mit einer Klemme. Dabei merkte ich zuerst nicht das der Spant 7 & 8 garnicht „plan“ auflagen. Nachdem ich diesen Fehler bemerkte konnte ich die beiden zum Glück noch in Position bringen! Da blieb mir kurz das Herzchen stehen. Noch nicht viel gemacht und schon so ein dicker Hund…hui. Nachdem der letzte Spant (9) eingesetzt und ausgerichtet war, konnte ich nun die beiden Hauptspanten miteinander verbinden.

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Nachdem die beiden Hauptspanten zusammengeführt wurden, sollte mit Bauteil 128 die Verbindungsstelle nochmal extra verstärkt werden. Dabei musste man aber aufpassen das die beiden Löcher deckend sind, da später hier ein Bolzen durchgeführt wird. Wieder benutzte ich eine Klemme um das Bauteil in Position zu halten. Ich glaube das ist mir dann gelungen auf Anhieb 😉 Das Ergebnis sah dann so aus:

 

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Nun sollte laut Bauanleitung die Messing Ätzplatte drankommen. Hier waren die Bauteile für die Netzsäge plus zwei Bügel und Verstärkungen. Doch wie schon bei Ausgabe 1 hab ich auch dieses erstmal auf Seite gelegt. Das werde ich hinter Ausgabe 3 machen, die vielleicht am Wochenende verbaut wird. Danach hab ich ja dann wieder etwas Zeit bis Ausgabe 4 im Postkasten liegt. Denn die Messing Ätzteile sehen doch sehr „filigran“ aus, da werd ich mir wohl genügend Zeit mit nehmen müssen.

 

Hier noch ein paar Bilder:

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So kam es bei mir an, das Päckchen 🙂

 

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Die Geschenke – Das Boot als DVD und eine Lupe

 

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Ausgabe 2

 

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Ausgabe 3 – Dem ich mich am Wochenende widmen werde

 

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Bauteile vorsichtig heraustrennen

 

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Alle Bauteile werden markiert

 

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Spanten im Winkel ausgerichtet

 

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Missgeschick ausgebügelt an Spanten 7&8

 

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Hauptspant 1 und 2 verbunden

 

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Fixierung des Verstärkers an den beiden Hauptspanten

 

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Sauber das Loch deckungsgleich hinbekommen

 

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Seitenansicht

 

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Andere Seite der Seitenansicht

 

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Jetzt das ganze austrocknen lassen

 

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Messing Ätzteil – Netzsäge und Verstärkungen

 

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Der heutige Bauabschnitt (rechts die grüne Seite)

 

 

 

04. Januar 2014 – Bautagebuch – Tag 1

 

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So, nun geht es los. Erwähnt sei noch das die U 96 zum Modell Typ VII C gehört, und am 01.08.1940 vom Stapel lief. Anders als im Kinofilm „Das Boot“ wurde die U 96 nicht bei ihrer Rückkehr im Hafen versenkt, sondern erst am 30. März 1945 als sie bereits außer Dienst gestellt war. Sie sank nach einem Fliegerangriff im Hafen von Wilhelmshaven, die Überreste wurden nach Kriegsende verschrottet. Nähere Infos bietet wie immer Wikipedia zur U96 🙂

 

Nachdem der Schreibtisch aufgebaut war, und die Utensilien zusammengesucht waren, konnten die ersten Bauteile aus dem Heft entnommen werden. Dank meiner Frau kann ich auf gutes Werkzeug zurückgreifen, und muss erstmal nichts investieren. Für heute kam folgenden Utensilien zum Einsatz:

  • Holzleim
  • Geowinkel
  • kleines Wattestäbchen
  • Modellbau Messer
  • kleine Feile

 

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In der Ausgabe 1 waren 7 Bauteile und eine Ätzplatte aus Messing. Neben der Schritt-für-Schritt-Anleitung gab es das Heft mit Hintergrundinformationen, und natürlich die Bestellkarten für die kommenden Ausgaben. Die ersten sieben Bauteile sind für die rechte Rumpfhälfte konstruiert, der Bau beginnt im Vorschiffsbereich. In Ausgabe 2 folgt der Bug, ehe es zum Mittschiffsbereich und weiter in Richtung Heck geht. Nach dem vorsichtigen Herauslösen der lasergeschnittenen Holzteile, musste diese erstmal alle markiert werden von 10-15. Danach mussten die Verbindungsstellen geglätet werden, was mit der Feile vorsichtig erfolgte. Nachdem die Bauteile (Querspants) „behandelt“ waren, wurden diese nun nacheinander in den Hauptspant probeweise gesteckt.

 

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Wenn diese gute passten wurden die Verbindungstellen mit Holzleim bedeckt und auf der vorgesehen Position auf dem Hauptspant festgeklebt. Dabei musste man nun achtgeben das die Querspanten im rechten Winkel stehen. Ich habe nach dem Auftragen des Holzleims einen kleinen Wattstab benutzt, um so den Leim besser und gleichmäßiger zu verteilen, besonders an den Eckkanten. Insgesamt hat das einkleben der sechs Querspants eine halbe Stunde gedauert. Die Ätzplatte habe ich erstmal so belassen wie sie ist. Sie wird später zum Einsatz kommen. Das fertige Ergebnis des ersten Tages sieht so aus.

 

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Die Ausgabe 2 erscheint erst am 29. Januar 2014, danach im wöchentlchen Rhytmus. Auf dem unteren Bild ist der heutige Bauabschnitt zu sehen. Er bildet einen Teil des Rumpfes. Achja, das U-Boot wird am Ende auch zwei „Sichtfenster“ in das Innere haben. Zum einen wird man einen Blick in die Komandozentrale werfen können, zum anderen einen Blick in den Maschienen Raum. In den Foren wird schon überlegt wie man dieses optimieren kann, und so vom ursprünglichen Bauplan etwas abweicht. Besonders wenn eine Beleuchtung ins Spiel kommt wird es interessant. Ob ich mich da ranwage? Zum Glück ist bis dahin noch was Zeit, wer weiß was da noch alles so passiert 🙂

 

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Am 29/30. Januar geht es dann mit „Tag 2“ weiter. Ich hoffe ihr bleibt bis dahin „Neugierig“ und beobachtet mein Projekt 🙂

 

 

 

Hier noch ein paar Bilder:

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Die erste Ausgabe mit viel Material an Lesestoff

 

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Die ersten sieben Bauteile, mit Ätzplatte

 

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Die einzelnen Bauabschnitte der kommenden drei Jahre

 

DSC_8233Ausgepackt, es kann losgehen

 

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Die ersten beiden Querspanten sind gesetzt

 

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Geduld ist gefragt ehe der Leim trocknet und Querspanten

im rechten Winkel stehen

 

DSC_8244Überprüfen ist pflicht, Fehler sind später unverzeihlich

 

 

 

04. Januar 2014 – Projekt Modellbau U 96

 

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Ich weiß schon was ihr sagen wollt. Ist der Kartoffelkaefer nun völlig bekloppt? Ich kann euch beruhigen, man muss doch bekloppt sein wenn man Alemannia Fan ist, oder? Aber das ist ein anderes Thema.
Als ich die Werbung auf Vox sah, war ich irgendwie angefixt. Ein Modellbausatz der U96, im Maßstab 1:48. Das UBoot wird am Ende satte 1,40m lang sein! Detailgetreu und in Museumsqualität soll sie sein, das Boot der „Grauen Wölfe“. Das erste Heft, wie immer, gibt es für einen 1 Euro. Wer kann da, zum reinschnuppern, schon nein sagen? Natürlich, die anderen Ausgaben werden mehr kosten, ab Heft 3 kostet es dann 6,99 Euro pro Ausgabe/Woche. Im Wochenrhytmus kann man sich so das Boot zusammenbauen. Insgesamt werden es 150 Ausgaben sein, die Bauzeit wird drei Jahre dauern. Eine lange Zeit und, da müssen wir uns nichts vormachen, eine Menge Geld dies es am Ende kosten wird. Also doch bekloppt?

 

Als Kind habe ich, wie die meisten wohl auch, an der Eisenbahn gebastelt und die ersten Bausatzversuche von Faller, Völkner etc pp. gemacht. Plastikteile zu einem Haus, Hof, oder was auch immer zusammengebaut. Während mein Onkel sich um die Schienen kümmerte, war ich der Bauherr in Sachen Kleben, Stecken, Malen und platzieren. Das alles ist nun annährend 30 Jahre her. Aber igendwie juckts mich nun wieder, und die U 96 ist eine Herausforderung, wie ich bereits in diveresen Foren lesen konnte. Aber das schöne ist, kein Zeitdruck und im Fall der Fälle gibt es die Profis die einem -hoffentlich- helfen können. Das was mir mehr Sorgen bereitet ist die „Bauzeit“. Drei Jahre sind eine lange Zeit, und ich hoffe das meine eigene Motivation und Neugierde solange erhalten bleibt. Aussteigen kann man zwar immer, aber das wäre dann am Ende ärgerlich. Nun kann man sich Fragen warum ich nicht erstmal mit einem kleinen Modell anfange? Tja, die U 96 hat es mir angetan. Vielleicht liegt es auch daran das 1981 „Das Boot“ ein Kassenschlager wurde, und einem die U 96 näher gebracht wurde. Lothar Günter Buchheim machte aus seinen Erlebnissen (als Kriegsberichterstatter auf der U 96) ein Buch, ehe Wolfang Peteresen es als Film auf die Leinwand brachte. Ich bin gespannt, und wer mag kann sich das „Bautagebuch“ gerne antun 🙂