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Mrz 15 2014

Kartoffelkaefer

Auswärts weiterhin Top – Alemannia siegt in Bochum

ATSV01
 
Alemannia bleibt Auswärts weiterhin stark und gewinnt in der Lohrheide mit 1:0 beim VfL Bochum II. Damit ist man nun zum sechstenmal unbesiegt in der Fremde, und gewann zum zweitenmal im Stadion Lohrheide, dort wo neben Wattenscheid 09 auch die Zweitvertretung des VfL ihre Heimspiele austrägt. Dennis Dowidat war der Siegtorschütze des Tages, nach einer halben Stunde markierte er das 1:0. Beide Mannschaften taten sich schwer, das Spiel lief auf niedrigen Niveau wo kaum Torszenen stattfanden. Die mitgereisten 350 Alemannia Fans, unter den 400 anwesenden Zuschauern, feierten nach dem Schlusspfiff den „Heimsieg“.
 
 

Nach dem 0:2 gegen die kleinen Fohlen im letzten Heimspiel, änderte Coach Peter Schubert seine Elf auf zwei Positionen. Für Marvin Ajani, der diesmal nicht im Kader stand, spielte Rafael Garcia wieder auf der rechten Seite im Mittelfeld. Für Niko Opper kehrte Marco Neppe, der seine Gelbsperre abgesessen hat, auf die „6er“ Position neben Michael Lejan zurück. Die U23 des VfL Bochum wartete miit zuletzt vier niederlaglosen Spielen auf, musste aber gegen Aachen einige Stammkräfte abtreten an die erste Mannschaft. Diese spielte gleichzeitig beim VfR Aalen, so das auch Torjäger (und Torschütze beim 1:0 Sieg auf dem Tivoli) Sven Kreyer nicht dabei war.

 

Beide Teams kamen nur schleppend ins Spiel, der VfL konnte aber optisch da noch herausstechen. Mit einer ersten halben Chance setzte VfL Angreifer Moritz Göttel den Ball aber aus 10m neben den Aachener Tor. Die schwarzgelbe Hintermannschaft stand noch nicht so sattelfest, was aber der VfL nicht auszunutzen wusste. Nach einer Viertelstunde zeigten sich die „Men in black“, man war wie früher ganz in schwarz gekleidet, vor dem VfL Tor. Alemannia Sturmspitze Duspara steckte auf Dennis Dowidat durch, der agile Mittelfeldspieler zirkelte aus halbrechter Position den Ball aber weit am langen Pfosten vorbei. Dann war Leerlauf bis zur 31. Minute, als Rafael Garcia den Ball zwischen die Nahtstelle der VfL-Verteidigung spielte und Dennis Dowidat mit seinem Schuss VfL- Keeper Felix Dornebusch tunnelte zum 0:1 (31.). Der VfL hatte bis zur Pause nichts zuzusetzen, und Alemannia stand hinten sicher.

 

Dennis Dowidat2Dennis Dowidat erzielte das entscheidene 0:1

  
Nach dem Seitenwechsel hatte der VfL optisch weiterhin die Oberhand, doch der Ballbesitz nutzte nichts gegen immer tiefer stehende Alemannen. Diese lauerten auf Konter, nahmen ansonsten kaum noch am Spiel teil. Der VfL fand aber keine Mittel aus dem knappen 0:1 noch zum Ausgleich zu kommen. Es funktionierte weder aus dem Spiel heraus, noch per Distanzschüsse. Bei Standards war man dann jedoch glücklos. Joel Reinholz hatte nach einer Ecke die beste Chance im Verbund mit Mario Göttel, als er am langen Pfosten den Ball per Kopf vor das Tor brachte. In höchster Not klärte Michael Lejan kurz vor der Torlinie den Ball vor Moritz Göttel. Die beste Chance für den VfL, und die erste und letzte Schrecksekunde der Alemannen. Diese blieben weiterhin hinten stabil und ließen kaum was zu gegen ideenlose Bochumer. Starkes Pressing und einer konzentrierten Defensivleistung lautete diesmal die Siegformel der „Men in black“, die bis zum Schlusspfiff nichts mehr anbrennen ließen. Mit sechs niederlagenlosen Spielen entfernt sich Alemannia von den unteren Regionen und steigt punktemäßig ins Mittelfeld ein.

 

ATSV02Nach dem Sieg feierte die „Men in black“ in der Kurve

 
 

Es zeichnet uns aus, dass wir solche Spiele inzwischen über die Zeit bringen. Und darauf bin ich stolz.

Marco Neppe (Alemannia)

 
 

Wir hatten wahrscheinlich 75 Prozent Ballbesitz, waren aber nicht zwingend genug

Thomas Reis (Coach VfL Bochum II)