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Jan 04 2014

Kartoffelkaefer

Projekt U 96 – Modellbau Tag 1

U96-Header

So, nun geht es los. Erwähnt sei noch das die U 96 zum Modell Typ VII C gehört, und am 01.08.1940 vom Stapel lief. Anders als im Kinofilm „Das Boot“ wurde die U 96 nicht bei ihrer Rückkehr im Hafen versenkt, sondern erst am 30. März 1945 als sie bereits außer Dienst gestellt war. Sie sank nach einem Fliegerangriff im Hafen von Wilhelmshaven, die Überreste wurden nach Kriegsende verschrottet. Nähere Infos bietet wie immer Wikipedia zur U96 🙂

 

Nachdem der Schreibtisch aufgebaut war, und die Utensilien zusammengesucht waren, konnten die ersten Bauteile aus dem Heft entnommen werden. Dank meiner Frau kann ich auf gutes Werkzeug zurückgreifen, und muss erstmal nichts investieren. Für heute kam folgenden Utensilien zum Einsatz:

  • Holzleim
  • Geowinkel
  • kleines Wattestäbchen
  • Modellbau Messer
  • kleine Feile

 

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In der Ausgabe 1 waren 7 Bauteile und eine Ätzplatte aus Messing. Neben der Schritt-für-Schritt-Anleitung gab es das Heft mit Hintergrundinformationen, und natürlich die Bestellkarten für die kommenden Ausgaben. Die ersten sieben Bauteile sind für die rechte Rumpfhälfte konstruiert, der Bau beginnt im Vorschiffsbereich. In Ausgabe 2 folgt der Bug, ehe es zum Mittschiffsbereich und weiter in Richtung Heck geht. Nach dem vorsichtigen Herauslösen der lasergeschnittenen Holzteile, musste diese erstmal alle markiert werden von 10-15. Danach mussten die Verbindungsstellen geglätet werden, was mit der Feile vorsichtig erfolgte. Nachdem die Bauteile (Querspants) „behandelt“ waren, wurden diese nun nacheinander in den Hauptspant probeweise gesteckt.

 

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Wenn diese gute passten wurden die Verbindungstellen mit Holzleim bedeckt und auf der vorgesehen Position auf dem Hauptspant festgeklebt. Dabei musste man nun achtgeben das die Querspanten im rechten Winkel stehen. Ich habe nach dem Auftragen des Holzleims einen kleinen Wattstab benutzt, um so den Leim besser und gleichmäßiger zu verteilen, besonders an den Eckkanten. Insgesamt hat das einkleben der sechs Querspants eine halbe Stunde gedauert. Die Ätzplatte habe ich erstmal so belassen wie sie ist. Sie wird später zum Einsatz kommen. Das fertige Ergebnis des ersten Tages sieht so aus.

 

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Die Ausgabe 2 erscheint erst am 29. Januar 2014, danach im wöchentlchen Rhytmus. Auf dem unteren Bild ist der heutige Bauabschnitt zu sehen. Er bildet einen Teil des Rumpfes. Achja, das U-Boot wird am Ende auch zwei „Sichtfenster“ in das Innere haben. Zum einen wird man einen Blick in die Komandozentrale werfen können, zum anderen einen Blick in den Maschienen Raum. In den Foren wird schon überlegt wie man dieses optimieren kann, und so vom ursprünglichen Bauplan etwas abweicht. Besonders wenn eine Beleuchtung ins Spiel kommt wird es interessant. Ob ich mich da ranwage? Zum Glück ist bis dahin noch was Zeit, wer weiß was da noch alles so passiert 🙂

 

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Am 29/30. Januar geht es dann mit „Tag 2“ weiter. Ich hoffe ihr bleibt bis dahin „Neugierig“ und beobachtet mein Projekt 🙂

 

 

 

Hier noch ein paar Bilder:

DSC_8228Die erste Ausgabe mit viel Material an Lesestoff

 

DSC_8229Die ersten sieben Bauteile, mit Ätzplatte

 

DSC_8230Die einzelnen Bauabschnitte der kommenden drei Jahre

 

DSC_8233Ausgepackt, es kann losgehen

 

DSC_8237Die ersten beiden Querspanten sind gesetzt

 

DSC_8243Geduld ist gefragt ehe der Leim trocknet und Querspanten im rechten Winkel stehen

 

DSC_8244Überprüfen ist pflicht, Fehler sind später unverzeihlich