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Nov 19 2013

Kartoffelkaefer

Alemannia Jahresrückblick – Februar

TSV-Jahresrückblick2013_Feb

Weiter geht es mit dem Alemannia Jahresrückblick 2013. Der Februar hatte es in sich, Drohkulissen aus der Krefelderstraße, Grippewelle in Aachen, Briefwechsel mit dem DFB und Spiel Absagen. Trotz Verstimmungen und allen Unwegbarkeiten blieb einer stets fröhlich und gut gelaunt. Er sah immer das Positive, und zog daraus die Motivation. Coach René van Eck, der 47 Jahre alt wurde.

Bisher: Rückblick Januar 2013

 

 

02.02.2013 – Punkt der Moral

Bei Kickers Offenbach gelingt ein Punkt der Moral. Nachdem man kurz vor Schluss in Rückstand geriet, konnten die Tivoli Kicker durch Denis Pozder noch zum 1:1 ausgleichen.

 

 

08.02.2013 – SPD mag schwarzgelb

Die Ratsfraktion der Aachener SPD will die Alemannia nicht untergehen lassen. Man müsse Gespräche führen, denn Alemannia ist ein wichtiger Werbefaktor für die Stadt. Nun müssen die anderen Ratsfraktionen das auch noch so sehen. Vorbehalte gibt es (noch) genug.

 

 

08.02.2013 – Ohne Chance

Gegen den Tabellenführer aus Karlsruhe setzt es vor 10.600 Zuschauer eine satte 0:4 Heimniederlage. An die guten Leistungen konnte man diesmal nicht anknüpfen, so gab es die erste Niederlage im neuen Jahr.

 

 

11.02.2013 – Liquidität

Alemannia reicht die gefordertenUnterlagen beim DFB ein, um die Liquidität sicherzustellen und nachzuweisen bis Saisonende. Laut Vereinssprecher Holger Voskuhl hat man die Hausaufgaben gemacht. Ein positiver Bescheid des DFB wird erwartet.

 


12.02.2013 – Absage kurz vor Anpfiff

Zwei Stunden vor Anpfiff wird das Nachholspiel bei Wacker Burghausen wieder abgesagt. Die Rasenheizung ist defekt, ein Teil des Rasens ist Matsch, der andere Teil ist hart gefroren. Der verspätete Schiedsrichter entscheidet zugunsten der Gesundheit der Spieler. Leider treffen die ersten Alemannia Fans bereits ein und dürfen wieder die Heimreise antreten. Knapp 1.200 Kilometer mit Frust statt Lust auf Fußball.

 

 

15.02.2013 – Grippewelle

Die Grippewelle, die die Aachener Region erfasst hat, erwischt nun auch die Alemannia Profis einen Tag vor dem Auswärtsspiel in Erfurt. 18 Profis erkranken und Alemannia stellt den Antrag auf Spielverlegung beim DFB. Erst lehnt der DFB ab, um dann dem Antrag doch stattzugeben. Erfurt vermutet derweil „Spielverzögerung“. Zwei Wochen später ereilt RW Erfurt das gleiche Schicksal.

 

 

18.02.2013 – Happy Birthday

Alemannia Coach René van Eck feiert seinen 47zigsten Geburtstag. Kaum ein halbes Jahr in Aachen hat er, genau wie Sportmanager Uwe Scherr, schon eine ganze Menge mitgemacht am Tivoli. Unter anderen Voraussetzungen nach Aachen gekommen um gleich die Insolvenz mitzuerleben. Trotzdem bleibt er weiterhin fröhlich und zieht die Motivation aus seinem Wirken. Ein echter Alemanne!

 

 

20.02.2013 – Halbfinaleinzug

Vor 2.500 Zuschauern auf dem Aachener Tivoli besiegt die Alemannia in einem engen Match Mittelrheinligist Germania Windeck mit 2:0. Dario Schumacher und Marcel Heller entscheiden die Partie mit ihren Toren. Damit zieht Alemannia in das FVM Bitburger Pokal Halbfinale ein.

 

 

 23.02.2013 – Beste Saisonleistung

Mit der bis dato besten Saisonleistung siegt Alemannia zuhause gegen die Stuttgarter Kickers mit 3:0. Im dichten Schneetreiben, vor 7.776 Zuschauer, erzielen Marcel Heller und Dario Schumacher mit einem Doppelpack die Tore. Hoffnung keimt auf.

 

 

26.02.2013 – Tschö Tivoli?

Alemannia denkt laut Sanierungsgeschäftsführer Michael Mönig darüber nach Aachen und den Tivoli zu verlassen, und künftige Heimspiele in der neuen Saison im Karl-Knipprath Stadion vom SC Jülich 1910/97 e.V auszutragen. Für die Lizenzierung zur neuen Saison muss ein Stadion angegeben werden, das Alemannia aber nicht kann. Der größte Gläubiger des Stadions, die Stadt Aachen, will eine Beteiligung von 1,7 Millonen Euro von der Alemannia haben. Diese kann aber laut Michael Mönig nur maximal 600.000 Euro zahlen. Das löst ein mittleres Beben aus in und um den Tivoli herum.

 

 

27.02.2013 – Dementi

Erst einen Tag später erklärt die Stadt Aachen, in Form von Oberbürgermeister Marcel Philipp, dass man die Alemannia nicht aus der Stadt vertreiben will. Aber die Stadionmiete ist und bleibt nach wie vor ein Thema. Das in die Jahre gekommene Karl-Knipprath Stadion, mit einer Kapazität von 5.000 Zuschauern, müsste von Alemannia umgebaut werden. Nach einer Begehung des Karl-Knipprath Stadions der Alemannia Verantwortlichen mit den DFB Sicherheitsverantwortlichen, wird schnell klar: Hier wird Alemannia nicht spielen! Derweil ist man „not amused“ über die „Drohungen aus der Krefelder Straße.Indes bricht sich Mario Erb den Zeh und fällt 6 Wochen aus.

 

-Fortsetzung am 22.11.2013-