Nov 17 2013

Arbeitssieg gegen Velbert – Am Ende wurde es hektisch

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Am Ende wurde es hektisch. Erst gab es die Rudelbildung, dann eine doppelte Chance zum Ausgleich für den Gast aus Velbert. Doch Keeper Frederic Löhe sorgte mit seiner Glanzparade dafür dass die wichtigen drei Punkte am Tivoli blieben. Vor 4.900 Zuschauern kamen die schwarzgelben nur schleppend in die Partie, und hatten Glück das SSVg Velbert zu nachlässig mit seinen wenigen Chancen umging. Dafür versuchte der Gast mit untauglichen Schauspieleinlagen die Alemannia aus dem Konzept zu bringen. Der Schiedsrichter fiel einmal darauf herein, dann wurde es ihm aber zu bunt. Rafael Garcia und Jochen Schumacher erzielten die Tore, ehe man selbst nach dem Anschlusstor für eine hektische Schlussphase sorgte.

 

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Nach dem Unentschieden in Uerdingen sollte gegen den Tabellenvorletzten aus Velbert unbedingt ein Sieg her. Doch das Spiel begann schleppend und wurde immer wieder unterbrochen weil der Gast zu Schauspieleinlagen neigte. Ein lautes „Aua“, gefolgt von einem schmerzverzerrten Gesicht, sollten mehr die Oscar Nominierungen in den Vordergrund stellen als das Spiel. Schiedsrichter Sören Storks fiel einmal darauf herein, danach nicht mehr. Es wurde auch zunehmend albern, bis Velbert sich darauf konzentrierte doch am Spiel teilzunehmen. Alemannia tat sich schwer gegen den tiefstehenden Gast der aber zeigte warum er im Abstiegskampf steckt. Mit schnellen Spiel hebelte man die Alemannia Abwehr auf der linken Seite aus, und Patrick Schikowski konnte den Ball gefährlich vor dem Tor spielen. Glücklicherweise war Mehmet Boztepe nicht nah genug am Tor. Nach einer Viertelstunde sorgte ein Eckball für die erste schwarzgelbe Gefahr, als Sascha Marquet auf das Tor köpfte und Velberts Pappas am kurzen Pfosten den Ball klärte.
 
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 Kalt war´s im Tivoli

 
Auffallend war das die schwarzgelben untereinander viel redeten und Korrigierten. So nahm sich Keeper Frederic Löhe gleich mal Marvin Ajani zur Brust, als dieser völlig unnötig die eigenen Leute in Bedrängnis brachte durch ein zu zögerliches Abspiel. Auch Jannik Stevens, Niko Opper und Dennis Dowidat hatten zwischendurch mal das eine und andere auf dem Platz zu bereden. Denn spielerisch lief wenig zusammen. Nach einer halben Stunde versuchte sich Dennis Dowidat aus halblinker Position mit einem strammen Schuss, der nur Zentimeter neben das Tor ging. Wie in Uerdingen zeigte sich dass das schnelle Spiel der Erfolgsgarant ist. Jannik Stevens stürmte über die linke Seite nach vorne, sein kluger Pass in den Rücken von Velberts Abwehr nutzte der ungedeckte Rafael Garcia mit einem platzierten Schuss aus 15m ins lange Eck zum 1:0.

 

DSC_7738Nach 16 Spielen ohne Tor traf Rafael Garcia zum 1:0 (34.)

 

Sicherheit gab die Führung aber dennoch nicht. Mit Stellungsfehler ermöglichte man den sonst harmlosen Gast zu wahrhaft guten Chancen. Patrick Schikowski wuselte sich durch den Aachener Strafraum bis er alleine vor dem Tor stand, doch statt hinein schoss er weit hinaus über die Querlatte.
Nach der Pause hatte Alemannia Glück das sich Velbert selbst blockierte und eine gute Chance zunichte machte. Im Gegenzug verfehlte Abedin Krasniqi das Tor ganz knapp. Nach einer Stunde versuchte es Sascha Marquet nach einer Ablage aus 19m, aber ohne Reaktion von Velbert Keeper Lenz ging der Ball knapp am linken Pfosten vorbei.

 

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Mit einem klugen Pass in die Spitze setzte Marvin Ajani seinen Mitspieler Sascha Marquet in Szene. Der erste Schuss von Marquet wurde noch geblockt, der zweite Schuss ging mit Gewalt Richtung Tor wo Keeper Lenz mit einer guten Parade den Ball zur Ecke abwehrte. Die nachfolgende Ecke, ausgeführt von Dennis Dowidat, verlängerte Sascha Marquet an den zweiten Pfosten wo Jochen Schumacher unbedrängt zum 2:0 (62.) einschießen konnte. Sein Vater sagte ihm am Frühstückstisch das er doch mal bei Ecken am zweiten Pfosten lauern sollte, was der Sohnemann in dieser Situation beherzigte. Der Torjubel war noch nicht verklungen als Sascha Marquet wieder frei vor dem Velbert Tor auftauchte. Doch diesmal wollte er es zu schön machen und verstolperte die Chance zum 3:0.
 
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 Jochen Schumacher erzielte sein erstes Tor dank “Papa”

 
Der Gast aus Velbert steckte nicht auf und war weiterhin bestrebt mitzuspielen. Alemannia ließ sie gewähren, so steckte Marius Schultens den Ball auf Patrick Schikowski der an Keeper Frederic Löhe scheiterte. Zehn Minuten vor Schluss brachte der kleine Jeffrey Tumanan im Aachener Strafraum einen langen Ball unter Kontrolle, sein Schuss auf das Tor fälschte Keeper Löhe noch ab und Laurenz Wassinger staubte aus einen Meter ab zum 2:1. Dann wurde es hektisch als sich Alemannia immer weiter zurückdrängen ließ. Nach einem Foul an Niko Opper kam es zur Rudelbildung und Geschubse, das mit zweimal „Gelb“ durch Schiedsrichter Storcks geahndet wurde. Die dickste Chance zum Ausgleich vereitelte Keeper Frederic Löhe, als er in bester Oliver Kahn Manier den Kopfball von Maik Bechmann aus dem rechten Torwinkel fischte und somit den „Arbeitssieg“ sicherstellte. Nun kann die Mannschaft zwei Wochen verschnaufen ehe es in die Lohrheide geht, zu Aufsteiger Wattenscheid 09.

 

DSC_7949Feiern mit den Fans nach dem Arbeitssieg

  

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