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Mrz 23 2013

Kartoffelkaefer

Auswärtsniederlage – Die Luft wird dünner im Abstiegskampf

Auswärtsspiel_Bus

Die vierte Niederlage in Folge bedeutet nichts gutes. Im Falle von unseren schwarzgelben soll sich diese sogar als fatal erweisen. Während die Konkurrenz im Abstiegskampf punktet gehen die Kaiserstädter leer aus. Im Nachholspiel bei Wacker Burghausen, wahrlich keine Übermannschaft, verlor man die Nachholpartie mit 2:0 und findet sich nun mit 29 Spielen und 25 Punkten als Tabellenvorletzter wieder. Der Tabellenletzte Borussia Dortmund II hat erst 26 Spiele absolviert und somit noch drei Spiele mehr aufzuholen.

Auch der rettendende 17. Platz ist nun mit 3 Punkten Abstand weg, und könnte anwachsen wenn die Konkurrenz weiter punktet. Alemannia scheint nun mit der gemischten U23/Profis den Tribut zu zollen den man befürchten musste. Vorne nutzt man die Gelegenheiten zu selten, in der Abwehr patzt man zu oft. Zudem unterlief im dritten Spiel in Folge wieder ein Eigentor. Pech oder Unvermögen? Oder beides?

Alemannia geht nicht nur finanziell einen schweren Weg, jetzt geht es auch sportlich ans eingemachte. Der sportliche Klassenerhalt, den man sich zum Ziel gesetzt hat um in einer möglichen 3. Liga weiter zu überleben, rückt in weiter Ferne. Und dies könnte am Ende ein fatales Ende nehmen. Oder schon vorher?

In Burghausen zeigte man sich angriffslustig bis zu dem Moment, wo Armand Drevina aus 16m das leere Tor verfehlte und den Ball neben dem Pfosten setzte. Im Gegenzug verhinderte Schaffrath nicht die Flanke, gleichzeitig behinderten sich Sascha Herröder und Mark Flekken so sehr das der Ball ins Tor kullerte zum 1:0. Auch danach zeigte der Gastgeber die besser durchdachten Spielzüge.

Alemannia wirkte wie so oft zu harmlos in der Offensive, und durcheinander in der Defensive. Burghausen nutzte das Dilemma hinten aus, und Sasa Strujic klärte den Ball mit einer vermeindlichen Rettungsaktion ins eigene Tor. Persönlich kommt er nun auf 2 (Eigen)Tore. Das was unser Coach da sah konnte ihm nicht gefallen, so reagierte er zur zweiten Halbzeit.

Aber auch im letzten Spielabschnitt zeigte man sich zwar verbessert aber nicht wirkungsvoll. Glück hatte man als zwei weitere Gegentreffer nicht anerkannt wurden wegen Abseits, Pech hatte Denis Pozder dessen Kopfball ebenfalls nicht gegeben wurde. Am Ende ließ man eingeplante Punkte einfach liegen und bringt sich so immer mehr unter Zugzwang. Die restlichen Heimbegegnungen gegen FC Chemnitz, Hansa Rostock, FC Heidenheim und VfB Stuttgart II werden zuwenig sein um die Klasse zu halten. Ganz abgesehen davon das man diese erstmal gewinnen muss. Aber Auswärtssiege sind ebenfalls unabdingbar um die Klasse zu halten, die Konkurrenz zeigt wie es geht.

 

Ich bin enttäuscht, wie meine Mannschaft hier aufgetreten ist (René van Eck)