Alemannia Coach René van Eck lud ein zum Fanabend im Werner-Fuchs-Haus, die Heimat der IG Alemannia Fans. Nach guter Tradition lädt nun der Gast ein, denn nach den schlechten Erfahrungen aus den letzten Besuchen (kurz nachdem Trainer oder Sportdirektoren zu Gast im Fanhaus waren, wurden deren Tätigkeiten kurze Zeit später beendet) wollte man diesen “Fluch” beenden. Die Neugierde bei den Fans war groß, so dass das Werner-Fuchs-Haus proppenvoll war. Unser Coach kam nicht alleine sondern brachte auch unseren neuen Torwart Trainer Stephan Straub mit. Damit nicht genug war auch der kurzfristig neu eingestellte Co-Trainer Sebastian Hahn dabei, quasi von der Unterschrift am Tivoli direkt zum Werner-Fuchs-Haus. Stephan Straub ist ja nun kein unbekannter, denn acht Jahre lang stand er im Dienste der Alemannia im Tor (2001-2009). So kam er quasi “nach Hause” und begrüßte alle Anwesenden mit Handschlag. Nachdem auch das Trainer Gespann eintraf ging es nach der Einleitung von IG Vorstandchef „Didi“ Lübbers, der wie immer souverän durch den Abend moderierte, los.
Anders als beim letzten Treffen von Uwe Scherr traute sich irgendwie keiner sofort eine Frage zu stellen. Ob es an der imposanten Erscheinung unseres Trainers lag? Jedenfalls stellte dann der IG Vorstand Chef die erste Frage an Stephan Straub wie denn der Kontakt wieder hergestellt wurde zur Alemannia. So erfuhren die Fans das er einen Anruf von Uwe Scherr bekam der ihn fragte ob er nicht aushelfen könne, da man ja gerade das komplette Trainerteam beurlaubt hätte. Da er zu dieser Zeit Torwart Trainer beim Bezirksligisten Concordia Oidtweiler war, musste er nicht lange überlegen und sagte zu. Schon kurze Zeit später fragte Uwe Scherr ob er sich vorstellen könnte längerfristig bei Alemannia zu bleiben. Nachdem er diese Frage mit seiner Familie geklärt hatte sagte er zu, da es auch für eine große Chance wäre. Auf einer Fanfrage, warum denn Tim Krumpen besser ist als Michael Melka, antwortete Stephan das Tim Krumpen bei den „schweren“ Bällen im Training den besseren Eindruck hinterlassen hat. Auf die Nachfrage das er (Tim Krumpen) ja Schwächen bei der Strafraumbeherrschung hat, verwies er darauf das jeder Torwart Stärken und Schwächen hat. So war es damals auch beim ihm und Thorsten Stuckmann, der in der Luft besser war als auf der Linie. Nach diesen Kriterien hätte er René van der Eck die Empfehlung gegeben für das Spiel gegen die SpVgg Unterhaching. Zudem sagte er noch das Michael Melka noch hinter Mark Flekken auf Rang 3 liegt, das aber damit geschuldet ist das er in der Vorbereitung sich eine Verletzung zuzog und dies ” tödlich” wäre für einen Torwart. Die Vorbereitung ist die wichtigste Phase die man nur schwer aufholen kann. An unserem Coach René van Eck wurde die Frage gestellt wie es sein könnte das die Ersatzspieler beim Warmmachen dies nur halbherzig tun und dabei auch noch lachen. Ob den Spielern angesichts der sportlichen Lage nicht der nötige Ernst dazu fehlt. Unser Coach stimmte dem zu und machte deutlich dass unter anderem ein Spieler nun für ein Woche zu der U23 „verbannt“ wurde. Er erwartet dass die Spieler alle an einem Strang ziehen, wer davon ausschert hat nichts in der Profimannschaft verloren, und das galt gerade für jene Einwechselspieler. Dies habe er dem Spieler auch so mitgeteilt, und nun liegt es an ihm selbst durch gute Leistung wieder in die erste Mannschaft zurückzukehren. Ebenso begründete er die Aufstellung von Freddy Borg, der im Training den besseren Eindruck hinterließ als Denis Pozder. Er hätte die Mannschaft nach den Eindrücken aus dem einwöchigen Training aufgeboten, so auch das Christian Weber als rechter Verteidiger fungierte statt auf der „6er“ Position. Dort fand sich Kai Schwertfeger wieder, der aufgrund seiner läuferischen starken Spielweise die Alternative gewesen ist.
Es war ein netter Abend mit unserem neuen Trainergespann, und man merkte welch feinen Humor unser neuer Coach besitzt. Das sein Erscheinungsbild „beeindruckend“ ist wolle er nicht leugnen, aber hinter der Fassade steckt ein angenehmer Mensch der mit seiner Art ganz gut zur Alemannia passt. Er will und wird seine Arbeit tun und sich auch nicht von Gremien hereinreden lassen. Man kann als Fan nur hoffen dass er ein besseres Händchen hat als seine Vorgänger, und Alemannia endlich mal einen Trainer hat der länger am Tivoli bleibt. Nach gut anderthalb Stunden war der Fanabend beendet, und man konnte noch das ein oder andere Wort persönlich mit den dreien wechseln.








Alemannia = Aachen = Alemannia
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