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Aug 24 2012

Kartoffelkaefer

Alemannia sanktioniert Karlsbande

Die Karlsbande erfährt nun harte Sanktionen

Lange Zeit hat sich Alemannia das „Spielchen“ der Karlsbande (KBU) und Aachener Ultras angeschaut (ACU). Nun folgen nach den Geschehenissen in Saarbrücken und auf einer Autobahnraststätte ernste Konsequenzen. Ab sofort ist das Mitführen, Aufhängen und Präsentieren von Zaun-, Schwenk- und  Blockfahnen, Bannern, Spruchbändern, Transparenten und Doppelhaltern mit Schriftzug oder Logo der „Karlsbande Ultras“ / „KBU“  auf dem Tivoli strengstens verboten. Desweiteren dürfen im und um dem Tivoli herum weder deren Flugblätter, Fanmagazin oder sonstige Dinge die im Zusammenhang mit der Karlsbande stehen verbreitet werden. Zusätzlich wird ein stärkes Polizeiaufgebot und Videokameras dafür sorgen das die Alemannia Hausordnung von der Karlsbande nicht untergraben wird. Selbst die Wandmalerei im Stadionumlauf steht zur Disposition, aber noch will man nicht soweit gehen seitens der Alemannia. Vielmehr hofft man auf der Erkenntnis das die Karlsbande einen Selbstreinigungsprozess (nach wie vor bewegen sich Gewalttäter und Personen mit rechtsextremer Gesinnung im Umfeld der Karlsbande) startet und sich wieder in der Mitte der Alemannia Fans einpfindet. Die Sanktionen werden unbefristet bestehen bleiben, wie lange hängt ganz von der Karlsbande ab. Sollte sie jedoch wieder auffällig werden wird die kommende Saktionierung dann wahrscheinlich dem gesamten Ausschluss der Fangruppierung zur Folge haben, mindestens jedoch Stadionverbote für die betreffenden Personen. Aber auch die Aachener Ultras (ACU) bekommen einen Verweis seitens Alemannia. Nicht von ungefähr sind sie die Leidtragenden und sehen sich gerne in der Opferrolle. Dabei haben auch sie durch Provokationen und Attacken dazu beigetragen das der „Fan-Krieg“ seinen nun vorläufigen Höhenpunkt erreichte. Die beiden Fangruppen werden auch zukünftig am Tivoli getrennt, und auch bei Auswärtsspielen müssen jene dafür sorgen das sie abseits der jeweiligen anderen Fangruppe unterkommen im Stadion. Alles in allem eine erste ernste Maßnahme, vor dem Hintergrund dass das nun verbotene mitführen der KBU Zeichen und Fahnen innerhalb und außerhalb des Stadions ihre Wirkung nicht verfehlen wird. Denn ohne diese Derivate der Fangruppe stehen diese ziemlich „nackt“ da, da es ihr „Heiligtum“ ist. Eine von der Karlsbande verfasste Erklärung zu den letzten Vorkommnissen half hierbei auch nicht mehr weiter. Zu eindeutig die Verfehlungen in ihrer Gesamtheit, Angefangen vom Übergriff auf die ACU im Heimspiel gegen Aue bis hin zum Auswärtsspiel gegen den 1. FC Saarbrücken. Selbst Außenstehende schütteln den Kopf das sich zwei Fangruppen gegeneinander prügeln und in den Stadionblöcken getrennt werden müssen.

 

Auch die ACU steht unter Beobachtung

Alemannia hat zulange zugeschaut und immer auf die Einsicht gehofft das sich beide Fan-Lager doch noch zusammenreißen. Die teileweise mit rechtsradikalen unterwanderte Karlsbande und dem linken Spektrum zugeordneten Aachener Ultras haben mit ihrem Treiben, wobei man die Schuldfrage wer angefangen hat außen vorlassen kann, nicht nur dem Verein Alemannia Aachen geschadet sondern auch eine ganze Stadt und Region. Der Runde Tisch am Anfang der Woche brachte auch nicht das was sich viele erhofft hatten in erster Linie, aber man weiß das man dieses ausgeartete Treiben stoppen muss. Die ganze Euphorie wird nun durch solche Negativschlagzeilen überlagert, und nun war der Zeitpunkt gekommen endlich die Reißleine zu ziehen und den Kuschelkurs zu beenden. Politische Ansichten, Prügeleien, Provokationen haben auf dem Tivoli nichts verloren. Vielleicht kehrt mit diesen Maßnahmen die Einsicht zur Besserung ein, und man erreicht zumindest einen Status wo beide Fangruppen nebeneinander und friedlich existieren können. Im Sinne des Vereins ist das zu hoffen das die Saktionen nun genau das bewirken. Ansonsten bleibt es bei der harten Hand die im Endeffekt den völligen Ausschluss der einen oder beide Fangruppen zur Folge haben könnte.

3 Kommentare

2 Pings

  1. Manfred Egyptien

    Dein Vergleich trifft es wohl sehr gut, Rolf.
    Vielleicht sollten die Deppen einfach mal ihr Hirn einschalten, anstatt drauf zu warten, bis Mutti kommt.

  2. Rolf Schüssler

    2 Dreijährige im Sandkasten:
    Der eine streckt dem anderen die Zunge raus und darauf haut der andere ihm eine runter und beide fangen an zu heulen.
    Was machen die Mütter?
    Sie nehmen beiden die Schäufelchen weg, nicht nur dem , der dem anderen eine runtergehauen hat, sondern auch dem , der die Zunge rausgestreckt hat.

    Und was macht Alemannia ?
    Nur die Karlsbande darf ihre Fahnen nicht mehr mit nehmen, die ACU darf weiter alles wie bisher machen.
    Sie werden sich doch totlachen über die KBU.
    Soll das zu Deeskalation beitragen ?
    Die Konfrontation wird solange weitergehen, bis auch der Provokateur, d.h. die ACU , bestraft wird.

    1. gaby

      Genau, Rolf so wird es sein. Zur Deeskaltion trägt sowas nicht bei. Die ACU hat genug Dreck am Stecken. Nur das will keiner sehen. Die werden noch geschützt. Das ist eine Ungleichbehandlung, die gar nicht geht.

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