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Jun 27 2012

Kartoffelkaefer

Vierter Sieg im vierten Testspiel – 1:0 gegen Fortuna Köln

 

Das war heute durchaus ein Test gegen ein Team auf Augenhöhe. In der ersten Halbzeit haben wir zu viele Bälle verloren, im zweiten Durchgang deutlich nachgelegt und am Ende verdient gewonnen. Wir liegen sehr gut in der Spur (Alemannia Coach Ralf Aussem)

 

Wir standen hinten sehr kompakt und haben in der Offensive immer wieder Nadelstiche gesetzt. Diese Vorgabe hat die Mannschaft sehr gut erfüllt. Leider konnten wir am Ende nicht zu Null spielen (Fortuna Coach Uwe Koschinat)

 

Im Sportpark am See in Dürwiß lebte kurz der alteHauch der Tradition wieder auf. Hach, was waren das früher für Spiele in der zweiten Liga wenn beide Mannschafte aufeinander trafen. In der ewigen Zweitligatabelle trafen somit der Tabellenführer auf den Tabellenzweiten aufeinander, aber richtigerweise war es im Hier und Jetzt der Zweitligaabsteiger Alemannia Aachen gegen den Tabellensiebten aus der Regionalliga. So ändern sich die Zeiten für beide Vereine. Vor 728 Zuschauer absolvierte Fortuna Köln sein erstes Testspiel in der Vorbereitung während Alemannia bereits zum drittenmal zum Testspiel antrat. Wer wieder ein Zweistelliges Ergebnis erwartet hatte wurde enttäuscht. Der Regionalligist aus Köln erwies sich doch eher als zäher Brocken der Defensiv tief stand und durch schnelles Konterspiel immer wieder Nadelstiche setzte. Unseren schwarzgelben fiel gegen die Kompaktheit kaum etwas ein und so wurde mehr das „intensive“ Spiel geführt vom Regionalligisten. Das bekamen auch unsere Spieler zu spüren, Sascha Rösler musste sein zweites Spiel bereits nach 20 Minuten wieder beenden mit Adduktoren Problemen. Vielleicht war dies aber auch dem Vormittagstraining geschuldet das Coach Ralf Aussem vor dem Testspiel in Dürwiß noch ansetzte.

 

Denis Pozder – Torschütze zum 1:0

Während die Alemannia ohne Esprit kein Durchkommen sah in der Fortunen Abwehr hatte der Gastgeber nach einer halben Stunde die Führung auf dem Fuss bzw. Kopf. Nach einem Freistoß kam Innenverteidiger Oliver Laux völlig frei zum Kopfball und vergab. Da war das Spiel allerdings schon für Sascha Rösler beendet der mit Adduktorenproblemen ausgewechselt wurde gegen Timmy Thiele. Auf Seiten der schwarzgelben ergab sich die größte Chance zur Führung kurz vor der Halbzeitpause, als Albert Streit einen Freistoß in den 16er flankte und Marcel Heller mit einem Lupfer über das Tor scheiterte. Während Fortuna Coach Koschinat bis auf Keeper Poggenborg komplett durchwechselte in der Halbzeit, blieb bei unseren schwarzgelben das große Auswechselkärtchen in der Tasche. Für Florian Müller kam Fabian Baumgärtel in die Partie. Alemannia legte zwar einen Zahn zu aber tat sich offensiv weiterhin schwer. Gute Chancen wurde versemmelt und meist verfing man sich an der immer noch sehr Aufmerksamen Fortunen Abwehr. Marcel Heller glänzte als er sich gegen drei Fortunen durchsetzte, aber erblaßte sofort nachdem er sich im 16er den Ball zu weit vorlegte. Die Kompaktheit der Fortuna in der Abwehr hätte fast zu einer Punktteilung geführt, wenn nicht die eingewechselten Thomas Stehle und Denis Pozder ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht hätten. Nachdem Stehle den Ball abfing und Timmy Thiele die Fortunen Abwehr an sich festband, hatte Denis Pozder freie Bahn und schoss kurz vor Schluss das entscheidende 1:0. Das war für die Fortunen dann der Todesstoß und gleichbedeutend die erste Testspielniederlage gegen den Klassenhöheren Gegner. Nach der Partie gab Ralf Aussem bekannt das Albert Streit der neue Kapitän sein wird für die kommende Saison. Für die Alemannia geht es nun am Samstag Richtung Trainingslager nach Bitburg, wo man bereits am Sonntag auf dem luxemburgischen Erstligisten FC Differdange 03 treffen wird zu einem Testspiel.

 

Tore:
0:1 Denis Pozder (89.)
 
Alemannia Aachen: Melka – Müller, Olajengbesi, Schwertfeger, Herröder – Brauer, Demai, Heller, Kefkir – Rösler, Streit
 
Auswechslungen:
Thiele -> Rösler  (20.)
Baumgärtel -> Müller (46.)
Stehle -> Olajengbesi (60.)
Erb -> Herröder (60.)
Schumacher -> Demai (60.)
Marquet -> Heller (60.)
Andersen -> Kefkir (60.)
Pozder -> Streit (60.)

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