Mrz 10 2012

Nix zu holen beim Tabellenführer – 1:0 Niederlage in Fürth

Was wären wir ohne Boy!

Zuerst das gute! Ohne unseren Keeper Boy Watermann hätte es eine bedeutende höhere Niederlagen geben können. Wahrscheinlich ist er zur Zeit der einzige Alemanne der den Ernst der Lage richtig erkannt hat. Als ich schon in der Pressekonferenz vor dem Spiel gesehen habe das die Funkel Taktik ein 4-1-4-1 werden würde, da war für mich der Drops schon gelutscht. Mal ernsthaft, wie kann man denn so defensiv auswärts antreten? Selbst wenn es zum Tabellenführer geht muss man wenigstens versuchen die Abwehr schon in der Offensive zu starten. So kam es dann im Spiel auch so wie es kommen musste. Der Tabellenführer macht das Spiel, die Alemannia wie das Kaninchen vor der Schlange steht hinten drin. Und das nahezu konsequent 45 Minuten lang. Da konnte man sich bei Boy Watermann bedanken das es nur 1:0 stand. Mirko Casper, für den gesperrten Seyi Olajengbesi in der Abwehr, musste gleich in seinem ersten Spiel das Gegentor mit auf seiner Kappe nehmen. Fürth Stürmer Occean setzte seinen bulligen Körper gegen ihn ein und spazierte dann auch an unserem Keeper vorbei…der Rest war Formsache zum 1:0. Fürth Keeper Grün konnte froh sein das er sich keinen Schnupfen holte in der ersten Halbzeit.

Man kann es nicht mehr mit ansehen!

Auch die zweite Halbzeit verlief wie die erste, Fürth rannte an und hatte Chancen die unser Keeper vereitelte. Erst nach und nach kamen unsere schwarzgelben mal in die Nähe des Fürther Tores, allerdings lag das weniger daran das wir immer stärker wurden sondern Fürth einfach das Tempo rausnahm. Die Schlange spielte ein bisschen mit dem Kaninchen, denn die seit Wochen wieder eingekehrte Schwäche in der Offensive war abermals offenkundig im Alemannia Spiel. Glück hatte man als Sergiu Radu im Strafraum seinen Gegenspieler am Fuss traf, den fälligen Elfmeter gab es aber nicht. Die beste Chance hatte wohl Benny Auer, der nach langer Zeit wieder als Einwechselspieler fungierte, als er kurz vor dem Ende eine Flanke von David Odonkor nur knapp mit der Fußspitze verpasste. Im direkten Gegenzug hatte Nöthe die große Chance den Sack zuzumachen. Doch unser bester Alemanne im Tor verhinderte auch dies. Unterm Strich eine verdiente Niederlage die zu knapp ausfiel. Alemannia präsentiert sich im Abstiegskampf momentan als eines der schwächeren Teams. Während die anderen Abstiegskandidaten punkten rutscht Alemannia wieder ab auf Platz 15. Sollte die Konkurrenz aus Ingolstadt und Karlsruhe ihre Spiele gewinnen, steht man Montag auf Platz 17! Am Freitag kommt Union Berlin zum Tivoli, wenn es dann keinen „Dreier“ gibt, ja dann…können wir uns langsam die Stadtpläne von Heidenheim, Wiesbaden, Saarbrücken und Bielefeld raussuchen. Tolle Ausichten!