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Sep 02 2011

Kartoffelkaefer

Gefällt uns nicht – Ein öffentlicher Brief an die Alemannia

Liebe Alemannia,
auf Eurer Facebook-Fanpage habt Ihr am Freitag Stellung zu den Einträgen auf Eurer Pinnwand genommen und geschrieben, dass es Euch viel Zeit kostet, unliebsame und werbende Einträge zu löschen. Seit mehreren Wochen ist uns allerdings aufgefallen, dass darunter auch die Links zu Blogbeiträgen von Fans und Fanclubs sind.
Es ist für uns einfach befremdlich und nicht nachvollziehbar, dass Blogger mit Firmen und anderen kommerziell orientieren Institutionen gleichgesetzt und entsprechende Beiträge gelöscht werden. Selbst vor persönlichen Seitenhieben in anonymer Form wird bei Ihnen nicht zurückgeschreckt.
Wir schreiben unentgeltlich, leidenschaftlich und mit schwarz-gelbem Herzen über die Alemannia. Die Fans und Leser geben durchweg positives Feedback und freuen sich stets über aktuelle Beiträge. Es ist nicht unumgänglich auch mal kritische Aussagen zu formulieren, aber dabei steht die Alemannia immer im Vordergrund.
Ohne kommerzielle Absichten formulieren wir unsere Gedanken, Wünsche, Ängste, Sorgen, Nöte, Hoffnungen, Ansichten, Erfahrungen, Ideen und Vorschläge in unseren Blogs und teilen sie mit vielen Fans der Alemannia. Wir haben alle eine Dauerkarte, sind mehrheitlich Mitglied des TSV 1900 Alemannia Aachen e.V. und investieren unser Geld und unsere Freizeit nicht nur in die Blogs, sondern auch in den Support unseres Vereins.
Leider hat sich durch Ihre Aussage das Gefühl verstärkt, das nicht nur wir Blogger derzeit empfinden, wenn es um das Auftreten der Alemannia geht: Fans und Mitglieder werden teilweise behandelt, als lägen sie dem Verein in keinster Weise am Herzen! Wir haben mehr und mehr den Eindruck, dass die Alemannia in einem Großteil der Fans – und somit auch uns Bloggern – eine ungeliebte und störende Gruppe ausmacht. Statt unsere Blogs als kostenfreie Marketinginstrumente für Verein und GmbH nutzbringend einzubinden, werden wir kaum beachtet. Nicht nur für den Verein wäre es vielleicht fördernder, würde er zusammen mit uns, statt gegen uns arbeiten.
Es hat nie in unserem Interesse gelegen, die Facebook-Seite der Alemannia als „Werbeplatz“ zu missbrauchen. Wir machen Werbung für Alemannia, wenn mitunter auch kritische Töne dabei sind. Hieß es nicht noch auf der Alemannia Hauptversammlung wir wären alle eine Familie? Es ist schade, wenn man das bei der Alemannia nun anders sieht und empfindet…

Eure Alemannia-Blogger (und zahlenden Kunden)

Svenja Windeck typischlinksaussen.de
Dirk Förmer diekartoffelkaefer.de
Friedrich Jeschke – derFriedri.ch