Jul 11 2011

Traditionelle Caches mal anders

Traditioneller Cache mal anders

Traditioneller Cache mal anders

Die Geocacher unter uns kennen ja die Traditionellen Caches. Man bekommt die Zielkoordinaten, zieht mit seinem GPS Gerät los, findet nach einem bisschen Suchen das Versteck, und verewigt sich Logbuch und später auf der entsprechenden Geocaching Seite. Die Statistik zählt daraufhin einen Punkt mehr. Dies ist die einfachste Art des Geocachings, denn meist findet man auch die einfachste Form des Cachebehälters. Eine Filmdose. Für die „Experten“ unter den Geocachern die einfachste Form die persönliche Fundstatistik nach oben zu schrauben. Mitunter werden diese Caches auch „böse“ als Plus1 Caches bezeichnet. Anders als gedacht wird diese Art der Caches irgendwo hin gelegt, und nicht unbedingt an einem schönen oder sehenswerten Ort. So war mal eigentlich angedacht gewesen. Aber die Popularität des Geocachings steigt weiter enorm an und so versuchen sich eben viele, meist mit eine Handvoll Cache Funden, selbst daran einen Cache auszulegen. Dabei wird der Hintergedanke des Cache versteckens meist ausser acht gelassen. SO findet man in einem Gebüsch eine „hingeworfene Dose“ ohne Kennzeichnung. Man könnte es manchmal auch eher als Müll interpretieren statt eines Caches. Nun kann man den meisten nicht mal einen Vorwurf machen, sie kennen es einfach nicht auch weil sie nicht bemüht sind die Erfahrung zu machen wie man einen Cache präsentiert für andere und sich auch wenig Mühe machen einen interessanten Ort ausfindig zu machen. Das ist die eine Seite des modernen Geocachings, so wie man ihn wohl mindestens einmal pro Tag erlebt.

 

Sehr gut getarnt

Sehr gut getarnt

Aber es gibt auch die andere Seite, wo sich Geocacher schon einen „Kopf“ machen wie und wo sie ein Dose platzieren. Diese sind meist auch schnell zu finden, wenige sucht man doch etwas länger. Denn auch ein gewöhnlicher Cache kann bei anderen einen „Ahh“ und „Ohh“ Effekt auslösen wenn es sich um den einfachen traditionellen Cache nicht um eine Filmdose handelt. So wird eine Trinkflasche mit Magneten einfach mal in einem Fluss versenkt. Mittels Nylonschnur kann man den Cache bergen, aber die Kunst ist diese Nylonschnur erstmal zu finden. Habt ihr schonmal eine große Munitionskiste ausgebuddelt im Wald? Klasse wenn es diese Munitionskiste auch in einer Kleinausgabe gibt die man aus irgend einem Rohr rausfischen muss. Da ist man dann doch überrascht. Täglich fährt man an Landstraßen vorbei und sieht die weissen Barken einsam am Strassenrand stehen. Vermutet man dort einen Traditionellen Cache? Wie überraschend wenn so eine Barke abseits der Straße steht und sich dort ein Cache drin versteckt. Auch alte Patronenhülsen dienen mitunter als Caches, würde man sie auf dem ersten Blick erkennen? Eher sucht man doch eine Filmdose! Mein persönliches absolutes Highlight war aber der Tarn Cache. Getarnt als Grasbüschel haben wir uns die Augen ausgeguckt ehe wir im Beet diesen Cache finden konnten. Das ist doch mal ein Cache Versteck! Auf dem zweiten Blick fragt man sich warum man ihn nicht gleich erkannt hat, aber eben nur auf dem zweiten Blick. Und ihr? Habt ihr auch mal Traditionelle Caches gefunden mit einem „Ahh“ und „Ohh“ Effekt?